Foals – Black Gold

Top of the world, bottom of the ocean
Top of the world, bottom of the ocean
They built you up and broke you down again
So now you hope to beat the surf in

‘Cause the future is not what you see
It’s not where you’ve been to at all
The future is not what you see
It’s not where you’ve been to at all

The future is not what it used to be
Used to be
The future is not what it used to be
Used to be

Top of the world, bottom of the ocean
Top of the world, bottom of the ocean
They lit you up and found the ground again
So now you know to beat the surf in

‘Cause the future is not what you see
It’s not where you’ve been to at all
The future is not what you see
It’s not where you’ve been to at all

The future is not what it used to be
Used to be
The future is not what it used to be
Used to be

They buried the gold, your ancestry’s sold and left
Just the residue
They buried the gold, your ancestry’s sold and left
Just the mist of you

They buried the gold, your ancestry’s sold and left
[ Foals Lyrics are found on www.songlyrics.com ]
Just the residue
They buried the gold, your ancestry’s sold and left
Just the mist of you

Now what’s happened to you
Look what’s happened to you
What’s happened to you

Now that spring is finally here
Your hollow heart, your hollow heart
Drive through the forest and into the night
Away from the city, away from the light

Hollow heart, your hollow heart
You know
And we’re worlds apart
And we’re worlds apart

They gouge you out, they dug you in
They took the name right out of your mouth

Hollow heart, your hollow heart
You know
Worlds apart
And we’re worlds apart

Into yourself past of it
Into yourself past of it
Into yourself past of it
Into yourself past of it

Into yourself, into yourself
Into yourself, into yourself
Into yourself, into yourself

Top of the world, bottom of the ocean
Top of the world, bottom of the ocean
They built you up and broke you down again

18122012

1

“Anger is like flowing water; there’s nothing wrong with it as long as you let it flow. Hate is like stagnant water; anger that you denied yourself the freedom to feel, the freedom to flow; water that you gathered in one place and left to forget. Stagnant water becomes dirty, stinky, disease-ridden, poisonous, deadly; that is your hate. On flowing water travels little paper boats; paper boats of forgiveness. Allow yourself to feel anger, allow your waters to flow, along with all the paper boats of forgiveness. Be human.”

—      C. Joybell C

Dear Homework, you’re not attractive and I’m not doing you

Ja, auch eine so unmotivierte Anhäufung von Kohlenstoff-Verbindungen wie ich, setzt sich ab und zu mal hin, um über das Leben zu sinnieren und über die Dinge, die ich so erreichen möchte. Es sind unendlich viele. Das Prokrastinieren macht es nicht besser. Denn dadurch haben sich innerhalb eines Jahres eine Masse an Zielen angehäuft, die ich mein Lebtag vermutlich nicht erreichen werde, die ich aber am liebsten in kürzester Zeit mit einem zufriedenen Häkchen ad acta legen würde.

Und dann stellt sich wieder das altbekannte Problem ein – wir haben viel zu wenig Zeit. Wie soll man nur all das, was man sich vornimmt, schaffen können, wenn einem gerade mal 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen? Ich brauche ja schon ein Dreiviertel des Tages, um mich überhaupt zu irgendetwas motivieren zu können, und dann ist schon wieder Zeit zum Schlafen. Wie soll ich zu irgendetwas bedeutungsvollem kommen, wenn mir Schule und Schlaf die meiste Lebenszeit rauben? Und wie zum Henker soll ich mein Abi schaffen, wenn meine Motivation so klein ist, dass ich sie ständig verliere, wie eine Kontaktlinse, die einem herausfällt und die man stundenlang erfolgslos sucht.

Meine Motivation ist ein dreckiges Miststück, ich glaube, sie ist sogar noch zehnmal schlimmer als das Zeitproblem. Denn wäre ich immer ehrgeizig und zielstrebig genug, bin ich mir sicher, dass ich auch die Zeit effektiver nutzen könnte. Ich hätte dann sicherlich schon damit angefangen, für meine Abiturprüfungen zu lernen, ich hätte all die Bücher gelesen, die ich unbedingt lesen möchte, ich würde meine Schulaufgaben perfekt erledigen, ich würde im Haushalt helfen und mein Zimmer wirklich richtig ordentlich halten, ich würde endlich neue Sprachen lernen, würde würde würde. Konjunktiv. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich habe nun mal keine richtige Motivation. Was heißt, dass meine oberste Priorität und somit auch mein erstes Ziel sich darauf beziehen sollte, mir eine angemessene Motivation anzutrainieren. Fragt sich nur, wie das gehen soll. Soll ich mich dazu zwingen, Dinge zu tun? Soll ich mich in irgendwelchen schwachsinnigen Foren dazu belesen? Oder sollte ich den Computer lieber ganz abschalten, um möglichst wenig abgelenkt zu werden? Aber dann ist die Verlockung ja so groß, den Laptop einfach wieder anzuschalten. Das ist nur ein Knopfdruck, für diesen minimalen Bewegungsaufwand reicht sogar meine Mini-Motivation aus.

Ich denke nicht, dass ein Belohnungssystem mich mehr zu etwas motivieren würde. Ich meine jetzt mal ganz ehrlich unter uns: Wenn ich etwas wirklich haben möchte, dann kaufe ich mir das einfach, egal, ob ich eine bestimmte Prüfung mit “Sehr gut” bestanden habe oder nicht. Das macht doch keinen Unterschied, wenn ich etwas in meinen Besitz bringen will, dann tu ich das unabhängig von irgendwelchen erreichten Zielen. Belohnungssystem scheidet also aus.

Eine weitere Möglichkeit wäre auch, dass ich mir meine Ziele direkt vor Augen halte, diese mehr fokussiere. Aber auch da sehe ich Schwierigkeiten. Ich will ein sehr gutes Abitur schaffen. Aber ich kann mich trotzdem nicht motivieren zu lernen, da ich nicht weiß, was ich mit meinem Leben nach der Schule anfangen möchte. Wozu soll ich mich also bemühen, wenn ich mir nicht einmal im Klaren darüber bin, wofür?

Es ist eine gigantische Zwickmühle in der ich mich befinde und es würde mich mehr als freuen, von euch Tipps und Ratschläge in Sachen Motivation und Wie-ich-schnell-und-einfach-meine-Ziele-erreiche zu erhalten. Denn ich bin verzweifelt. Und ich brauche Hilfe.

08022012

Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber wo ich bin, will ich nicht bleiben, aber die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen, aber wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin: Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.

- Thomas Brasch

In the sunset of dissolution, everything is illuminated by the aura of nostalgia

Milan Kundera "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"

“Living is like tearing through a museum. Not until later do you really start absorbing what you saw, thinking about it, looking it up in a book, and remembering – because you can’t take it in all at once.”

—      Audrey Hepburn

Ausreden


Mittlerweile komme ich mir schon richtig grässlich vor, weil ich diesen Blog so vernachlässige, trotzdem ich mir immer und immer wieder vornehme, wieder öfter Dinge aufzuschreiben. Aber irgendwie vergesse ich es immer wieder oder schiebe es auf. Genauso wie den Lernplan für meine Abiturprüfungen, den ich schon seit einem Monat erstellen wollte. Aber diese Masse an Dingen, die ich noch einmal aufarbeiten und wiederholen muss, erdrückt mich nahezu, sodass ich gar keine richtige Lust und Motivation habe, um all diese Dinge noch einmal durchzugehen. Nichtsdestotrotz habe ich es wenigstens schon einmal geschafft meine Prüfungsschwerpunkte auszudrucken und Lektüre zum Nachlesen und Üben zusammen zu suchen. Jetzt muss ich nur noch die gute alte Motivation suchen und finden und dann steht der Vorbereitung nichts mehr im Wege.

Zehn Wochen bleiben mir noch bis zur Prüfung, zehn Wochen, eine unheimlich kurze Zeit, wenn ich an all die Ordner denke, die ich noch durchackern muss. Andererseits sind zehn Wochen auch eine ziemlich lange Zeit, 70 Tage in denen alles mögliche geschehen kann, eine Zeit, in der Dinge sich so schnell ändern können, dass wir völlig überrumpelt sind.

Es ist viel geschehen in den letzten Monaten, das wichtigste und schönste für mich war die Nachricht, dass ich noch einmal Schwester werden darf. Meine Mama ist schwanger, im Mai werde ich meine kleine, süße Schwester Greta auf dem Arm halten dürfen und das macht mich unfassbar glücklich. Gleichzeitig macht es mich auch aber sehr traurig, schließlich werde ich im Herbst voraussichtlich ausziehen und ich habe Angst, nicht genügend Zeit mit meiner kleinen Schwester verbringen zu können. Am liebsten würde ich für immer Zuhause wohnen bleiben, aber das geht ja leider nicht.

Dieser Post ist ein kleines Lebenszeichen und auch ein bisschen die Hoffnung und Zuversicht, endlich wieder öfter dazu zu kommen, hier zu schreiben, egal über was, aber hauptsache schreiben. Bis hoffentlich bald <3

One Tree Hill

 “Reue gibt es in allen Formen und Größen.

Manchmal ganz klein, zum Beispiel wenn wir einen guten Grund haben, um etwas schlechtes zu tun.
Manchmal größer, wenn wir einen Freund enttäuschen.

Manche von uns entkommen dem Schmerz der Reue, indem sie die richtige Entscheidung treffen.
Manche von uns haben keine Zeit für Reue, weil sie in die Zukunft blicken.

Manchmal müssen wir kämpfen, um mit der Vergangenheit fertig zu werden.
Und manchmal begraben wir unsere Reue, indem wir schwören, dass wir unser Leben ändern werden.

Aber am tiefsten bereuen wir nicht die Dinge, die wir getan haben, sondern die Dinge, die wir nicht getan haben.
Dinge, die wir nicht gesagt haben und die jemanden den wir schätzen hätten retten können.

Vor allem, wenn wir den dunklen Sturm sehen, der sich auf ihn zu bewegt.”

(Lucas Scott) 

 Als ich angefangen habe One Tree Hill zu gucken, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen an die Serie. Ich habe nichts besonders spannendes oder tiefgründiges erwartet, keine intensiven Gespräche oder Beziehungen zwischen den Charakteren, nichts dergleichen. Ich habe keine Ahnung, was mich dazu verleitet hat, zu denken, dass diese Serie oberflächlich und langweilig wäre und ich hätte auch nicht gedacht, dass ich mehr als nur die erste Staffel gucken würde, als Überbrückung zu den Pausen meiner anderen Serien. Ich habe ja nicht ahnen können, dass One Tree Hill das komplette Gegenteil von dem ist, was ich erwartet habe.

Die Handlung ist recht simpel, fünf Hauptcharaktere: Lucas, der alleine mit seiner Mutter lebte, nachdem sein Dad sie verlassen hatte, noch bevor er geboren wurde. Seine beste Freundin Haley, die zunächst der langweilige Bücherwurm und Streber ist. Nathan, Lucas jüngerer Bruder, derselbe Vater, unterschiedliche Mütter und eine scheinbar undurchdringbare Mauer Hass zwischen den beiden. Brooke und ihre beste Freundin Peyton, die unterschiedlicher als Tag und Nacht sind, trotzdem aber immer zusammenhalten (es sei denn es geht um das knifflige Thema Jungs). Im Laufe der Serie kommen noch mehr Charaktere hinzu, außerdem spielen auch Dan, der Vater von Lucas und Nathan, sein Bruder Keith, Lucas Mutter Karen, Nathans Mutter Deb und der Basketballcoach Whitey eine große Rolle.

 One Tree Hill erzählt von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, der Freundschaft und vor allem auch von familiären Problemen und unüberbrückbaren Distanzen. Es gibt keine Folge, die langweilig ist, oder in der nichts passiert. In Tree Hill ist immer etwas los, egal ob Sport (Lucas und Nathan sind leidenschaftliche Basketballspieler), Spaß, Drama oder sogar die komplette Katastrophe. Das schönste ist aber, dass ich One Tree Hill immer mit meiner kleinen Schwester zusammen gucke. Sie ist total vernarrt in die Charaktere (vor allem in Peyton und Lucas) und ich würde mich gar nicht trauen, irgendwann einmal eine Folge ohne sie anzusehen. Es macht so viel Spaß, mit ihr zusammen zu gucken, zu lachen und manchmal sogar zu weinen, ich bin jetzt schon traurig, wenn die Serie sich dem Ende zuneigen wird. (Gott sei Dank gibt es ja noch 8 oder 9 Staffeln <3)

(Achja, ich liebe One Tree Hill auch dafür, dass Lucas immer so unheimlich kluge und wunderschöne Zitate und Weisheiten von sich gibt.)