Sowas wie Leben

World Wide Web


Es hat uns alle in seinen Klauen und wir könnten ohne es nicht mehr leben – das Internet. Es ist selbstverständlicher Gegenstand unseres Lebens, sei es zur Kommunikation, zur Unterhaltung oder zum Nachrichtenerwerb. Es ist günstig, es ist schnell es erreicht so gut wie alle und wir sind immer up to date.

Auch ich erliege dem Internet, bin in zahlreichen sozialen Netzwerken und Communities angemeldet und verbringe einen großen Teil meiner Freizeit vor dem Laptop. Facebook, Twitter, studivz, Tumblr, WordPress, Web, Yahoo, Youtube, Formspring – das ist ehrlich gesagt schon ein bisschen viel. Aber das Internet hat nun mal Suchtpotenzial und ich muss gestehen, dass ich ganz und gar darin gefangen bin. Ein Leben ohne Internet wäre für mich unvorstellbar. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass ich kein Internet hatte. Bis vor einem Jahr hatten wir ein altes klappriges Modem aus grauen Vorzeiten. Es funktionierte nicht richtig, stürzte ständig ab und zerrte an unseren Nerven. Schließlich ließ sich meine Mutter dann doch überreden, es mit WLAN zu versuchen. Allerdings war das Problem noch nicht gelöst. Meine große Schwester war mit ihrem Laptop fein raus, aber zu dem Zeitpunkt besaß ich noch keinen, das hieß ich musste mir einen Computer mit meiner Mutter teilen. Ich denke jeder von euch kann sich vorstellen, dass das auf Dauer nicht gut ging. Der Computer stand dumemrweise auch noch in dem Zimmer meiner Mutter, so dass sie mir ständig über die Schulter guckte und fragte, was für ein dämliches Zeug ich da doch mache. Glücklicherweise hatte ich drei Monate später Geburtstag, der einzige Wunsch auf meiner Liste war ein Laptop, den ich dann auch bekam.

Seitdem verbringe ich extrem viel Zeit im Internet. Ich experimentierte herum, meldete mich hier und da an, probierte alles einmal aus. Und komme nicht mehr los davon. Natürlich habe ich ein richtiges Leben, Freunde, einen Freund, meinen Sport. Aber dennoch verbringe ich einfach zu viel Zeit mit dem Internet. Ich habe das ständige Bedürfnis nachzusehen, was es Neues gibt, wer was macht, wer wo ist. Und wenn nichts los ist, dann sehe ich meine Serien. Über’s Internet.

Wir sind alle Internetkinder, die einen mehr, die anderen weniger, aber wir können es alle nicht abstreiten, dass wir ohne Internet nicht mehr leben könnten. Es hat neben schlafen, essen und waschen einen festen Platz in unserem Leben eingenommen und ist daraus nicht mehr wegzudenken. Natürlich können wir auch Tage ohne Internet auskommen, aber wenn wir es dann wieder haben ist es doch so, als wenn man sein lange verlorenes Kind wiederfindet, man ist glücklich und zufrieden. Das Internet ist eine Bereicherung in unserem Leben, eine schöne sogar, aber wir müssen dennoch lernen, nicht Stunden davor zu verbringen. Es gibt ja schließlich auch noch den Fernseher, den dürfen wir nciht vernachlässigen, nur weil wir jetzt etwas Besseres haben.

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