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Harry Potter


Meine persönliche Formspring-Frage des Tages:

Was verbindet ihr mit „Harry Potter“? Habt ihr den letzten Film gesehen? Wie fandet ihr ihn? Musstet ihr weinen? Was ging in euch vor? Habt ihr die Bücher gelesen? Was bedeutet die Geschichte von Harry und seinen Freunden für euch?

Ich verbinde meine Kindheit, meine Jugend damit. Ich war gerade mal 5 Jahre, als der erste Teil herauskam. Das Lesen hatte ich mir damals schon beigebracht und so verschlang ich dieses Buch und war fasziniert, von dieser wunderbaren, zauberhaften Welt um Harry Potter, Ron Weasly und Hermine Granger. Ich habe jedes Buch sofort nach dem Erscheinen verschlungen, wurde nie satt von den mit Worten gefüllten Seiten, die mich in unbekannte Ferne in den Ligusterweg Nummer4, in den Fuchsbau und nach Hogwarts getragen haben. Ich habe die Charaktere lieben und hassen gelernt, habe immer wieder neue Seiten an ihnen feststellen dürfen, war immer wieder über den spannenden Handlungsstrang erstaunt und habe alle Worte genussvoll verschlungen, bis zur letzten Seite.

Den Film werde ich morgen erst sehen. Ich bin so nervös. Einerseits möchte ich natürlich wissen, wie es ausgeht, wie es im Film dargestellt wird. Andererseits bin ich mir darüber im Klaren, dass es danach zu Ende sein wird. Und das macht mich wahnsinnig traurig. Es darf nicht zu Ende sein! Ich will nicht, dass es zu Ende ist. Ich habe diese Charaktere so liebgewonnen, dieses enge Freundschaftsband zwischen den Hauptcharakteren, dieser ewige Konflikt mit Voldemort. Es darf einfach nicht zu Ende sein!

Harry Potter hat mir so viel gegeben, Joanna K. Rowling hat mir damit so unfassbar viel gegeben. Sie hat mit einfachen Worten die wunderbarsten Charaktere gezaubert, die schönsten Schauplätze und die eigenartigsten Zaubergeschöpfe erschaffen. Sie hat durch ihre Bücher immer wieder kritische Themen aufgegriffen, die wir auf unsere Gesellschaft übertragen können. Sie hat das Unmögliche möglich gemacht, hat eine Welt kreiert, in der wir alle gerne leben würden.

Und dann die Filme. So wie damals bei Herr der Ringe – niemand hat es für möglich gehalten, diese Worte in Bilder zu verpacken. Aber es IST möglich. Natürlich, es ist ein Gesetz, dass der Film nie so gut sein kann wie das Buch. Aber dennoch hat der Film einen Hauch des Wunders Harry Potter einfangen und umsetzen können. Es steckt so viel Arbeit, Geduld und Zeit hinter dem Projekt Harry Potter, es ist einfach unfassbar, dass man es tatsächlich geschafft hat, die Bücher über einen so langen Zeitraum zu verfilmen und dafür nicht einmal die Schauspieler gewechselt hat (bis auf Dumbledore, aber das war ja unvermeidlich). Alle, die an den Verfilmungen beteiligt waren kann man nur das allergrößte Lob aussprechen, für die überragende Schauspielleistung, die Entwicklung der Charaktere, das Einfangen der Atmosphäre.

Ich verdanke Harry Potter wirklich viel. Auch wenn ich an manchen Stellen am Ausrasten war, weil ich es an Joanne K. Rowlings Stelle anders geschrieben hätte, so hat es mir auch viele Tränen entlockt. Harry Potter war nie vorhersehbar. Du warst jedes Mal überrascht, wenn du die Seite umgeblättert hast und alles auf einmal einen anderen Lauf nahm, als du dir vorgestellt hast. Ich habe mit Harry, Ron und Hermine gelacht, geweint, gezittert, gebetet, geschrien und geliebt. Diese Bücher werden nie in Vergessenhei geraten und ich werde sie immer und immer wieder lesen können, ohne davon gelangweilt zu sein.

Danke, Joanne K. Rowling, dass du meine Kindheit auf so wunderbare Weise verschönert hast. Dankedankedanke!

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3 Kommentare zu „Harry Potter

  1. Ok das war jetzt gerade echt süß, als ich deinen text gelesen hab, ist mir aufgefallen das die Musik aus ist, genau als ich auf Play gedrückt hab singt Jared Leto: Goodbye..goodbye… Fehlt nur noch Harry Potter.

    Bin ganz deiner Meinung! Beim Letzten Buch, jede Seite, jeder Satz, hat mich auf ein neues geschockt..J.K. ist einfach so raffiniert :)

  2. Und nach dem Lesen deines Textes habe ich nun Tränen in den Augen. Unfassbar, dass wir nie wieder ein neues Harry Potter Buch lesen können oder gespannt auf den nächsten Film warten. Irgendwie ist damit nun auch ein Teil unserer Jugend und Kindheit abgeschlossen und man ist sich wieder ein Stück mehr Bewusst, dass man Erwachsen geworden ist. Alles hat eben irgendwann sein Ende…

  3. Mir geht es haargenau so… Manche koennten es fuer verrueckt halten, aber ich habe die Haelfte meines Lebens immer wieder diese Buecher gelesen, die Welt abgeschaltet, mich in die Phantasiewelt gelesen… Ich habe mit Freundinnen auf dem Spielplatz Quidditch gespielt, wundervolle neue Menschen durch dieses gemeinsame Interesse kennengelernt und viele der schoensten Erinnerungen durch die Geschichten auf ewig in meinem Gehirn abgespeichert.
    Auf die moderne Welt bezogen: Wuerde mein Kopf Harry Potter googeln, dann waeren da 1000de von Eintraegen.
    Ich kann gar nicht genug Dank fuer J. Rowling empfinden, die durch Worte allein, mir das alles geschenkt hat.
    Auf ewig werde ich diese Buecher dafuer lieben.

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