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The Art Of Getting By


Inhalt: George Zinavoy, ein einsamer und an das Schicksal glaubender Teenager, hat noch nie sonderlich viel Fleiß an den Tag gelegt. Irgendwie hat er es aber dennoch geschafft, das letzte und so entscheidende Jahr an der High School zu erreichen. In der allseits beliebten, aber auch komplizierten Sally (Emma Roberts) hat George eine neue Freundin und zugleich einen verwandten Geist gefunden. Doch es soll nicht lange bei Freundschaft bleiben – beide müssen erkennen, dass die härteste Lektion im Leben die Liebe ist…

Kurze Meinung: Ein neuer Film mit Emma Roberts? Da sind meine Ohren und Augen gleich weit aufgesperrt. Die Nichte von Julia Roberts hatte es mir schon damals, in der Nickelodeon-Serie „Unfabulous“ angetan und hat mich später auch in all ihren anderen Rollen restlos überzeugt. Ein weiterer Bonus: Der männliche Protagonist Freddie Highmore war mir noch als zuckersüßer Charlie in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ bekannt. Einige Jahre später sieht er noch immer zum Vernaschen süß aus und hat durchaus das Potenzial zum Beschmachtet-Werden.

Der Film ist überraschend kurz, 83 Minuten dauert der Spaß nur, dennoch hat man eigentlich nicht das Gefühl, dass irgendwo ein Detail fehlt. Die Story ist einfach gestrickt, es muss nicht viel nachgedacht werden, auch das Ende ist im Prinzip vorhersehbar. Dennoch überrascht der Film an einigen Stellen, neben der komplizierten Liebesgeschichte zwischen Sally und George haben beide auch mit ihrem Familienleben zu kämpfen und George hat schließlich auch allerhand mit seinem Schulkram zu tun, den er nachholen muss.

Mit am besten fand ich persönlich den Soundtrack. Ich lege bei Filmen prinzipiell viel Wert auf die Musik und war hier keineswegs enttäuscht. Auch wenn ich keine der Bands, die am Soundtrack beteiligt waren, bisher gehört habe, werde ich bei der ein oder anderen Gruppe mit einer hohen Wahrscheinlichkeit noch einmal Probe hören.

Fazit: Dieser Film ist kein Meisterwerk. Aber die Musik und auch die Schauspieler machen „The Art of Getting by“ definitiv zu einem sehenswerten Film, den man in einer Phase der Langeweile ruhig einmal gesehen haben sollte. Auf Deutsch wird der Film übrigens unter dem Titel „Von der Kunst sich durchzumogeln“ erscheinen, wann weiß ich aber leider auch nicht so genau.

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4 Kommentare zu „The Art Of Getting By

  1. Ich habe eine Frage bezüglich der Übersetzung des Titels.
    Ich hab das, vom Inhalt des Trailers her, so verstanden, dass es darum geht, wie man einander näher kommen kann. Aber nicht, wie man sich durchmogeln kann, im Leben oder sonst wo.
    Ist das wirklich auch im Englischen gemeint? Wenn ja, dann ist die deutsche Übersetzung wohl korrekt aber nicht besonders schön.
    Wenn nicht, dann finde ich sie äußerst unpassend..

  2. Ich weiß nicht, was „The Art of getting by“ direkt übersetzt heißt, der Deutsche Titel bezieht sich jedoch ausschließlich darauf, wie es dem Protagonisten gelingt, sich ständig durch das Leben durchzumogeln ohne viel dafür tun zu müssen. Mit der Liebesgeschichte zwischen ihm und Sally hat der Titel also rein gar nichts zu tun, mehr mit dem Druck, den seine Lehrer im Abschlussjahr plötzlich auf ihn legen, obwohl er doch all die Jahre zuvor ohne Arbeit und Mühe durchgekommen ist.

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