Sowas wie Leben

Warum haben wir Angst vor Spinnen?


via weheartit

Beim intensiverem Überlegen ist mir aufgefallen, dass es ziemlich paradox ist, sich vor Spinnen zu fürchten. Bis auf die Tatsache, dass sie 4 Extremitäten mehr haben und auch mit Augen ein bisschen üppiger ausgestattet sind als wir, sind die kleinen Viecher uns doch in nichts überlegen. Sie tun uns nicht einmal was, stattdessen verziehen sie sich höflich in eine Zimmerecke und lassen uns die ganze Zeit in Ruhe.

Vor Mücken fürchten wir uns nicht. Obwohl das viel naheliegender wäre. Denn Mücken sind die besten Stalker auf diesem Planeten. Sie finden dich immer und überall, nerven dich, verfolgen dich, wollen dich einfach nicht in Ruhe lassen. Und sie nehmen dir das kostbarste, dass du besitzt: Dein Blut. Aber anstatt uns vor diesen bestialischen Kreaturen zu fürchten, ängstigen wir uns lieber vor Spinnen. Spinnen, die uns doch gar nichts tun, Spinnen, die sogar gegen unseren eigentlichen größten Feind, die Mücke, kämpfen. Spinnen, die nur das Beste für uns wollen und die es gar nicht verstehen können, wenn wir schon wieder den Staubsauger hervor holen und sie aufsaugen.

Unser Handeln gegenüber den Spinnen ist absolut unfair und nicht gerechtfertigt. Deswegen fordere ich hiermit zu einem spinnenfreundlichen Zusammenleben auf. Denn wenn wir die Spinnen erst einmal auf unserer Seite haben, dann können wir mit deren Hilfe die vampirigen Mücken für immer bekämpfen. Jawoll.

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2 Kommentare zu „Warum haben wir Angst vor Spinnen?

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