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We live alone. We die alone. Everything else is just an illusion.


Nachdem ich mir einige Tage Urlaub vom Urlaub gegönnt habe, bin ich jetzt wieder Zuhause und beschäftige mich wieder mit weniger interessanten Dingen und Sachverhalten. Allem voran denke ich heute schon den ganzen Tag darüber nach, unter welche Kategorie mein bescheidener Blog wohl fallen würde und ich denke auch darüber nach, warum mir das Bloggen und überhaupt dieser ganze Internetkram so viel Spaß machen, immerhin investiere ich schon eine Menge meiner Zeit in das Ganze. Zu einem befriedigenden Schluss bin ich nicht gekommen, aber ich dachte mir, dass es doch auch vollkommen egal ist, wiesoweshalbwarum ich das mache, das Wichtige daran ist doch, dass es mir Spaß macht und ich Freude dabei habe und ich glaube, das ist letztendlich auch der Schlüssel zum Ganzen.
Unbenannt
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Der liebste aller Jungen und ich ‚feierten‘ heute unser zweijähriges Jubiläum, eigentlich bin ich nicht der Fan solcher Jubiläen, aber ich finde, dass man zwei Jahre beruhigt ‚feiern‘ darf. Feiern ist übrigens deswegen zwischen die zwei Gänsefüßchenapostrophdinger eingeklemmt, weil wir nicht den ganzen Tag zusammen verbringen konnten, dafür aber himmlisch lecker bei unserem Liblingsitaliener zum Mittag gegessen haben. Den bezaubernde Blumenstrauß, den ihr auf den Bildern bewundern dürft, habe ich übrigens auch von Tim bekommen, ich finde Blumensträuße so wunderschön und irgendwie sieht mein Zimmer mit diesem Straß gleich um ein zehnfaches lebhafter und schicker aus.

Während meines kleinen Urlaubs, der in dem Sinne eigentlich kein wirklicher Urlaub war, aber das ist schnurzpiepegal, jedenfalls während dieses Urlaubs bin ich auf einen schönen Antiquitätenladen gestoßen, an dem ich natürlich nicht vorbeigehen konnte, ohne wenigstens einen kleinen Blick hineinzuwerfen. Der Laden war ziemlich nett, leider aber auch ziemlich teuer und ziemlich religiös angehaucht, dennoch konnte ich den Bücherhimmel natürlich nicht verlassen, ohne wenigstens ein Buch mitgehen zu lassen, in diesem Fall war es die Biografie von James Dean, denn ehrlich gesagt himmle ich James Dean schon seit Lebzeiten an, ohne bisher auch nur einen einzigen seiner Filme gesehen zu haben oder mich ein bisschen mehr für sein Leben zu interessieren. Ich wusste eigentlich nichts über ihn, außer, dass er unheimlich gut aussah, angeblich homosexuell gewesen sein sollte und durch einen tragischen Autounfall mit nur 24 Jahren verstarb, aber wie bei jedem Menschen auf dieser Welt steckt auch hinter James Dean eine interessante und teilweise sehr dramatische Lebensgeschichte. Allerdings weiß man ja auch nie so recht, wie reliabel und wahrheitsgetreu solche Biografien sind, deswegen würde und werde ich auch nicht jedes einzelne Wort für voll nehmen, aber es ist doch ganz schön erstaunlich, was James Dean in seinem Leben so getrieben hat beziehungsweise getrieben haben soll.

Nachdem ich euch hier schon vor einer halben Ewigkeit mal etwas über einen meiner Lieblingsfilme, ‚The Art Of Getting By‘ erzählt habe, möchte ich euch jetzt gerne noch etwas ans Herz legen, was ich damals anscheinend vergessen habe, nämlich den Soundtrack dieses wunderbaren Films. Es ist das reinste Indie-Paradies, was für mich als Fan ebensolcher Musik natürlich der absolute Traum ist und ich habe ihn in meiner kleinen Rezension glaube ich durchaus kurz erwähnt, aber ich finde, er sollte gebührender gewürdigt werden, deswegen hier, die einmalige und wunderbare Musik zu ‚The Art Of Getting By‘.

01 We Will Become Silhouettes – The Shins
02 We Drink on the Job – Earlimart
03 Sally’s Theme – Alex Puro
04 Sleep the Clock Around – Mates of State
05 This Momentary – Delphic
06 Christmas Break – Alec Puro
07 Winter Lady – Leonard Cohen
08 The Skin of My Yellow Country Teeth – Clap Your Hands Say Yeah
09 Sally’s Bedroom – Alec Puro
10 Spitting Fire – The Boxer Rebellion
11 Here – Pavement
12 The Trial of the Century – French Kicks

via

Ach, und ehe ich es vergesse, versorge ich euch noch mit den neusten Erfolgserlebnissen, auch wenn sich ohnehin niemand dafür interessiert, aber es sei mir gegönnt, mal fünf Sekunden Ruhm einzustreichen. Meine ersten Zulassungen für die Universitäten sind nämlich angekommen und siehe da, die TU (Biotechnologie) und die FU (Rechtswissenschaften) in Berlin wollen mich doch tatsächlich haben. Es ist ein wunderbares Gefühl, diese positive Resonanz erhalten zu haben, ich bin durch die Wohnung gehüpft und getanzt wie eine vollkommen Verrücktgewordene, aber ich finde, nach den endlosen Stunden und Tagen der Nervosität durfte ich mir diese dreißig Minuten verrücktsein auch gönnen. Jetzt warte ich nur noch auf die Briefe der HU Berlin und der Universität Potsdam, mein Plan A ist nämlich Rechtswissenschaften an der HU, eine Art Kindheitstraum, der unbedingt in Erfüllung gehen muss, er muss einfach, aber warten wir erst einmal ab, ich bin zumindest schon sehr gespannt, lange dürfte dieses Briefchen ja auch nicht mehr auf sich warten lassen, spätestens Ende der nächsten Woche werde ich wohl Bescheid wissen. Auch eine Wohnung ist schon in Sicht, da diese aber noch nicht hundertprozentig meine ist, warte ich mit den euphorischen Glücksgefühlen lieber noch etwas ab.

Just the knowledge that a good book is awaiting one at the end of a long day makes that day happier.
-Kathleen Norris

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Ein Kommentar zu „We live alone. We die alone. Everything else is just an illusion.

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