Sowas wie Leben

For every dark night, there is a brighter day


Unbenannt
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Die vergangenen Tage haben nicht nur strahlenden Sonnenschein und sengende Hitze mit sich gebracht, sondern noch einige andere Neuigkeiten, die zum Teil viel heller leuchten, als die Sonne am blauen Himmel. Am Samstagmorgen bin ich aufgewacht, habe meinen Laptop angeschaltet und das erste, was ich gesehen habe, war die E-Mail der Humboldt-Universität, die besagte, dass ich für meinen gewünschten Studiengang zugelassen wurde. Ihr könnt euch nicht einmal annähernd vorstellen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, ich habe wochenlang auf die Ergebnisse gewartet und auch wenn ich dank meines guten Durchschnitts recht zuversichtlich war, fiel mir doch ein riesenschwerer Steinbrocken vom Herzen, als unter der Spalte ‚Zugelassen‘ ein großes JA stand. Ich hätte nie gedacht, dass diese zwei Worte einen so glücklich machen können.

Nachdem meine Schwester und ich mit unserer ersten Wohnungbesichtigung leider doch nicht ganz so viel Glück hatten (obwohl alles so vielversprechend aussah), sind wir am Sonntag, nachdem ich auf dem Flohmarkt im Mauerpark noch einige Bücher mitwandern ließ, noch einmal durch ganz Berlin gelaufen, um uns Wohnungen anzusehen. Und was soll ich sagen, eine der Wohnungen ist so perfekt, mehr als perfekt sogar, aber die Chance, diese Wohnung zu ergattern ist doch recht gering, wenn man bedenkt, dass allein bei der Wohnungsbesichtigung gut sechzig Leute da waren, um das Wunderwerk zu bestaunen. Nichtsdestotrotz haben wir uns erst einmal beworben und jetzt heißt es hoffen und abwarten, zwei Dinge, die leider nicht besonders zu meinen Stärken zählen.

Am Mittwoch geht es nach Prag, der Lieblingsjunge und ich haben schon lange vor, die wunderschöne tschechische Stadt zu besuchen und nun haben wir uns bis Freitag Zeit genommen, um durch die Gassen Prags zu laufen, Kafka zu besuchen und die Moldau entlangzuschlendern. Natürlich wird auch meine analoge Kamera wieder mit von der Partie sein, ich hoffe, mir werden einige gute Bilder gelingen und noch viel mehr hoffe ich, dass das Wetter bis dahin einigermaßen stabil bleibt, ein bisschen kühler kann es ruhig sein, aber auf Regen und Wind würde ich gerne verzichten.

Mich überkommt ein bisschen Trauer, einmal, weil ich jetzt die letzte Staffel Gilmore Girls schaue und ich mich wohl aber übel mit dem Gedanken abfinden muss, dass es danach nie wieder eine Staffel geben wird, zum anderen, weil sich auch meine freie Zeit langsam dem Ende zuneigt. Ich weiß, ich habe stets gesagt, dass ich mich auf die neuen Herausforderungen freue und das tue ich auch immer noch, aber wenn man über drei Monate absolut keine Verpflichtungen hatte und dazu eingeladen wurde, in den Tag hineinzuleben, dann sind die Aussichten auf ein Pflichtengebundenes und Zielorientiertes Leben plötzlich ganz schön einengend. Aber auch aufregend.

Es tut mir Leid, dass ich heute so viele Bilder in den Post gepackt habe, aber irgendwie konnte ich mich nicht so recht dafür entscheiden, welche der Bilder es verdienten, im Post gezeigt zu werden und welche nicht. Deswegen habe ich einfach alle reingeschmissen. Wobei das nicht einmal alle sind. Bitte verzeiht’s mir, aber es ist ja keine Neuigkeit, dass ich es mit dem Entscheiden nicht sonderlich habe.

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