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Pretty Little Liars


Nachdem ich mich den gestrigen Vormittag ziemlich langweilte und nicht genau wusste, wie ich mich denn sinnvoll beschäftigen könnte, habe ich darüber nachgedacht, mit einer neuen Serie zu beginnen. Meine Liste der Serien, die ich noch unbedingt sehen möchte, ist ellenlang, letztendlich habe ich mich aber doch für eine entschieden, Pretty Little Liars ist es geworden. Warum? Nun, zum einen stand sie ziemlich weit oben auf meiner Liste, zum anderen fand ich den Plot äußerst ansprechend und außerdem habe ich in letzter Zeit nur positives über diese Serie gehört und gelesen, so dass ich das Bedürfnis hatte, mir auch ein Bild davon machen zu können. Ein erstes Bild habe ich bereits und dieses wollte ich euch nicht vorenthalten, deswegen gibt es hier, jetzt und sofort, einen kleinen Vorgeschmack auf meine neueste Serienliebe, Pretty Little Liars.

Wenn ich mit einer neuen Serie anfange, habe ich ehrlich gesagt nie besonders hohe Ansprüche. Sie soll mich unterhalten, sie soll mich für einen kurzen Augenblick aus der Realität holen und sie soll wenigstens einen kleinen Spannungsbogen haben. All das trifft auf Pretty Little Liars zu. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, direkt am Geschehen teilzuhaben. Ich habe mich (mal wieder) in einige Charaktere verliebt und ich habe mich mit den vier Protagonistinnen, Emily, Aria, Hanna und Spencer angefreundet und überlege mit ihnen, wer hinter den mysteriösen Nachrichten von A. steckt. Nachdem ihre Freundin Allison vor einem Jahr vom Erdboden verschwand, hat sich das Leben der Mädchen schlagartig verändert. Ihre Freundschaft ist zerbrochen, sie sind ihre eigenen Wege gegangen und sie alle vier haben ein Geheimnis gehütet, dass außer des jeweiligen Mädchens nur Allison wusste. Ein Jahr später wird Allisons Leiche gefunden, aber nicht nur das, alle vier Mädchen erhalten seither ständig Nachrichten von einer/m gewissen A., der/die Dinge weiß, die eigentlich nur Allison wissen konnte. Außerdem ist da ja auch noch die Sache mit Jenna und Toby und ach, es ist einfach zum Sterben spannend.

Was mir besonders an der Serie gefällt, von der ich an nur einem Tag elf Episoden gesehen habe, kann ich nicht einmal genau sagen. Sind es die unterschiedlichen Charaktere von Spencer, Emily, Hanna und Aria? Sind es die verschiedenen Geschichten und Geheimnisse, in denen jede von ihnen verwickelt ist? Sind es die Rückblenden auf ihre Zeit mit Allison und die geheimnisvollen Nachrichten, die ständig auftauchen und alle zum Verzweifeln bringen? Vermutlich eine Mischung aus allem, inklusive der Frage, wer sich denn hinter A. verstecken könnte. Die Suche nach A. erinnert ein bisschen an die nach Gossip Girl in der gleichnamigen Serie; wer sich hinter diesem rätselhaften Synonym versteckt wird wohl erst in der allerletzten Episode oder überhaupt nie geklärt, aber wahrscheinlich ist das eines dieser Seriengeheimrezepte, damit die Spannung auch bis zum Schluss oben gehalten wird und man nicht vorher schon enttäuscht abschaltet, weil man etwas ganz anderes erwartet hatte. Bei mir scheint dieses Wundermittel jedenfalls zu wirken, ich würde am liebsten schon wieder meinen ganzen Tag im Bett mit Pretty Little Liars verbringen, aber es gibt noch vieles zu tun und so muss ich mich damit begnügen, heute Abend genug Zeit für die Geheimnisse der vier Mädchen zu haben.

Pretty Little Liars ist vielleicht keine besonders tiefgründige Serie, aber dennoch bringt sie einen zum Staunen und dazu, nicht mit dem Gucken aufhören zu wollen. Jede Episode birgt neue Überraschungen und auch wenn einige der Handlungsstränge ziemlich berechenbar und prognostizierbar sind, tut das dem Charme und der Spannung dieser Serie keinerlei Abbruch. Ich habe mich jedenfalls verliebt und ich bin mir sicher, dass es bisher auch vielen anderen so geht und auch noch gehen wird. Wer eine fesselnde und interessante Serie sucht, um sich ein bisschen vom Alltag abzulenken, ist bei Pretty Little Liars genau richtig. Auch wenn mein Freund sagte, er fände die Serie absehbar und langweilig. Aber er hat keine Ahnung. Pretty Little Liars ist toll. Schlussausende.

P.s.: Ich habe mich in Ezra Fitz und seine Beziehung zu Aria verliebt. Es ist eine so vorhersehbare und klischeebehaftete Beziehung, aber ich liebe sie trotzdem. Vor allem Ezra. Hach.

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Ein Kommentar zu „Pretty Little Liars

  1. Du schaust auch Pretty Little Liars?! Ich bin mittlerweile mit dem ersten Teil der dritten Staffel fertig und ich kann kaum warten bis Oktober! Und mir geht es wie dir: Die Serie ist nicht besonders tiefgründig, teilweise sehr klischeehaft, aber trotzdem so unterhaltsam, einfach weil man mitfiebert und sie trotz der Klischees nicht wirkich vorhersebar ist (vor allem mit A in den späteren Folgen und Staffeln! Ich hab bei der letzten Folge der dritten Staffel einen Mini-Herzinfakt bekommen!)! Und mein Freund meint dasselbe! Als ich gesagt hab, dass mir die „Horroszenen“ (Wald, Nacht, allein…) gut gefallen, meinte er ich soll doch gescheite Horrofilme anschauen! Aber es ist halt einfach eine Mädchen-Serie!

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