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#2012


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Ich habe Ewigkeiten überlegt, ob ich überhaupt so etwas wie einen Jahresrückblick schreibe und wenn ja, wie ich diesen Rückblick schreiben soll. Gerade weil ich diesen Blog schon wieder ein ganz schönes Weilchen vernachlässigt habe und mich ohnehin ein schlechtes Gewissen dahingehend gequält hat. Aber jetzt habe ich mich doch dazu entschieden, etwas in diese Richtung zu schreiben. Ich hoffe, es gefällt.

Bestes Buch

2012 war kein wirkliches Lesejahr für mich, ich habe nicht viel gelesen und das, was ich gelesen habe, ist zum größten Teil nicht 2012 veröffentlicht worden, sondern schon viele Jahre zuvor. Ich glaube sogar, dass das einzige Buch, das in meiner ‚Gelesen‘-Liste steht und das 2012 erschienen ist, ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter‘ von John Green war. Aber weil dieses Buch so oder so ziemlich wundervoll war, steht es zu Recht an dieser Stelle.  Hinzufügen möchte ich aber noch ‚The Perks of being a Wallflower‘ und  ‚Der Fänger im Roggen‘, beides Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe und die mich seither nicht mehr losgelassen haben, weil sie einfach so herzerwärmend und berührend und einfach nur wunderbar waren. Ich hoffe dennoch, dass 2013 ein besseres Lesejahr wird, dass der Stapel der Bücher, die ungelesen in meinem Zimmer stehen etwas schrumpft und ich meine Amazon-Wunschliste weiter erfolgreich abarbeiten kann.

Bestes Album

Ich habe das Gefühl, dass die Liste der Alben um einiges länger wird, als die Liste der Bücher. Sei’s drum, 2012 ist einfach zu viel gute Musik erschienen und ich möchte keines dieser Album ungelobt davon kommen lassen. Deswegen gibt es an dieser Stelle eine Top Ten der von mir am meisten und am liebsten gehörten Alben.

(10) Muse – ‚The 2nd Law‘

Ich liebe Muse, ich liebe ihre Musik und auch wenn mir das Album gut gefallen hat, habe ich dennoch schon besseres von Muse gehört. Dennoch sollte es in dieser Aufzählung nicht fehlen, dafür ist es dann doch zu schön.

(09) The Shins – ‚Port Of Morrow‘

Das beste Album von The Shins, sehr hörbar, wenn man es sich ein bisschen muckelig gammlig macht, auf dem Bett liegt und über die Welt sinniert.

 (08) Ben Howard – ‚Every Kingdom‘ 

Ben Howard ist mein persönlicher Newcomer 2012. So wunderschöne Musik kombiniert mit einer so wunderschönen Stimm und so wunderschönen Texten. Und wer hat dieses Jahr nicht ganz leienschaftlich ‚Keep your head up, keep your heart strong. gesungen?

 (07) Animal Kingdom – ‚The Looking Away‘ 

Eien Zufallsentdeckung, die sich als eine sehr hörenswerte entpuppte.

(06) Marina and the Diamonds – ‚Electra Heart‘

Verliebt habe ich mich in Marina Diamandis spätestens nach der Veröffentlichung ihres Songs ‚Oh No!‘, ihr zweites Album ist zwar etwas anders, als ihr Debüt, was ja aber bekanntlich nicht zwingend heißen muss, dass es schlechter ist.

(05) The xx – ‚Coexist‘

Ehrlich gesagt war ich von The xx so ziemlich enttäuscht. Coexist ist mit Sicherheit kein schlechtes Album, etwas mehr hatte man aber nach der Auskopplung des vielversprechenden Songs ‚Angels‘ schon erwartet. Zumindest ich.

 (04) Mando Diao – ‚Infruset‘ 

Melodisch und ruhig, ein bisschen ungewohnt aber dennoch wunderschön. Mando Diao präsentierten sich von einer ganz anderen Seite, die mir aber mehr als gut gefällt.

 (03) Mumford and Sons – ‚Babel‘

Muss ich etwas dazu sagen? Muss ich wirklich? Wer ‚Babel‘ nicht atemberaubend findet, ist selbst Schuld.

 (02) Beach House – ‚Bloom‘ 

Beach House schafft es mit jedem ihrer Alben, mich in eine zauberhafte Märchenwelt zu entführen, aus der ich so schnell nicht mehr flüchten möchte.

 (01) Lana Del Rey – ‚Born To Die‘ 

Ich habe mich sofort in Lana Del Rey verliebt, in ihr Aussehen, ihre Stimme, ihre Musik, einfach alles. ‚Born to Die‘ ist das von mir am Abstand meistgehörteste Album dieses Jahres und das zu Recht. Finde ich.

Bester Film

Ich war dieses Jahr nicht so oft im Kino, wie es sonst für mich üblich war und jetzt im Nachhinein betrachtet lag das wahrscheinlich überwiegend daran, dass die Filme, die 2012 erschienen sind, nicht ganz so bombig waren. Nichtsdestotrotz möchte ich die Filme, die mir trotz allem im Gedächtnis geblieben sind, hier auf meinem Blog gebührend honorieren, indem ich sie zumindest kurz erwähne.

Vielleicht lieber morgen, Moonrise Kingdom, Midnight in Paris, The Hunger Games, Der Hobbit – eine unerwartete Reise, The Cabin in the Woods, The Amazing Spiderman, Anna Karenina, Breaking Dawn Teil II (ja, steinigt mich, aber es war ernsthaft der erste und einzige Teil der Twilight-Saga, der mir gut gefallen hat), Snow White and the Huntsman

*************

Was ich im Rückblick auf das vergangene Jahr fühle? Gemischtes. Was ich mir für das kommende Jahr wünsche? Vieles. Das ließe sich natürlich noch viel weiter ausführen, aber letztendlich würde sich das alles nur wiederholen, weil ich immer dasselbe Geplänkel von mir gebe. Damit möchte ich euch heute jedoch verschonen und belasse es dabei, euch einen wunderbaren Jahreswechsel zu wünschen. Wir sehen uns im nächsten Jahr. Ganz bestimmt auch öfter. Versprochen. ♥

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2 Kommentare zu „#2012

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