Persönliches · Sowas wie Leben

Vorsätze II


via

Feste Unilernzeiten einplanen. 

Ich schreibe schon seit Jahren auf meine imaginäre To-Do-Liste, dass ich endlich mal damit anfangen sollte, To-Do-Listen zu führen. Weil man sich so viel besser vor Augen halten kann, was noch geschafft werden muss, welche Dinge besonders hohe Priorität haben und deswegen als erstes erledigt werden sollten und weil es prinzipiell zu einem viel organisierterem Dasein führt. Unorganisierter als ich es jetzt bin, geht es auch gar nicht mehr. Und  Regelmäßigkeit, das haben uns schon unsere Mütter und Großmütter eingebläut, ist der absolute Schlüssel zum Erfolg. Feste Zeiten, in denen wir zum Sport gehen. Feste Zeiten, in denen wir uns Zeit für uns selbst nehmen. Feste Zeiten, in denen wir Uniaufgaben erledigen. Spätestens im nächsten Semester werde ich die To-Do-Listen-Methode tatsächlich einmal erproben, um zu schauen, ob ich es somit wirklich zu einem ausgeglicheneren Tagesablauf bringe. Die Erwartungen sind hoch.

Mehr analog fotografieren.

Meine liebe Canon AE-1, mein Goldschatz, mein Diamant, was habe ich sie in letzter Zeit vernachlässigt. Nicht einmal zu Weihnachten habe ich sie ausgepackt, was mich wirklich bestürzt, habe ich doch früher so gerne und viel fotografiert. Nur leider fehlt mir Zeit. Grund genug, um auch die Fotografie ab und an auf die To-Do-Liste zu setzen. Weil es Spaß macht, vor allem, wenn man Wochen später das Ergebnis aus der Drogerie abholt. Da fällt mir ein – ich habe seit Oktober einen voll geschossenen Film in meiner Schublade zu liegen und kam bis heute nicht dazu, ihn abzugeben. Die Zeit. Daran ist nur die Zeit Schuld.

Zeit für neue Musik und Mixtapes nehmen

Es gab eine Zeit, in der ich fast jede Woche ein neues Mixtape erstellt habe. Es gab eine Zeit, in der ich ohne Musik nicht in der Lage war, weiter zu atmen und weiter zu existieren. Ich höre zwar immer noch sehr gerne Musik, momentan meistens nur via meines Plattenspielers, aber nicht mehr in dem Ausmaße, wie ich es früher getan habe. Neue Bands habe ich schon seit drei Monaten nicht mehr wirklich entdeckt, weil mir zum größten Teil einfach die Zeit fehlt, nach ihnen zu suchen. Ein weiterer Punkt auf meiner To-Do-Liste wird deswegen sein, wieder mehr Zeit in den Ecken Youtubes zu verbringen, ab und an neue CD-Kritiken zu lesen oder wenigstens zu überfliegen und mich über neue, interessante Künstler schlau zu machen. P.s.: Die Playlist auf meinem iPod ist seit einem halben Jahr ungeändert und absolut unaktuell, nur weil mir Zeit und Nerven fehlen, die 8 GB neu zu bespielen. Sollte ich also auch mal an einem ruhigen Tag auf mein Listchen setzen.

Ausgeglichener werden.

Ich gehe zur Uni, ich gehe ab und an zum Sport, ich gehe ins Kino und ich gehe viel zu spät ins Bett. Ich verbringe zu viel Zeit mit nichtssagenden Beschäftigungen . Ich verbringe zu viel Zeit mit meckern. Ich sollte ausgeglichener werden.

Ein neues Bücherregal kaufen.

Ich habe erst im November ein nagelneues, über zwei Meter großes Bücherregal gekauft und nun ist es schon wieder voll. Die Bücher stapeln sich, es sieht einfach nur chaotisch aus und es wird dringend Zeit, über ein neues Regal nachzudenken. Problem: akuter Platzmangel in meinem Zimmerchen. Zweites Problem: An die Wände lässt sich auch nichts so wirklich anbringen, weil die von Stahlträgern durchsetzt sind, die jedem Bohrer standhalten. Wie die Probleme gelöst werden: Das steht noch in den Sternen, Fakt ist jedoch, dass ein neues Regal hohe Priorität hat, weil das alte sonst leider aus allen Nähten platzen wird.

Semesterferien mit Hausarbeit, Serien und Büchern füllen.

Ich glaube das ist der Punkt, der sich am wenigstens realisieren lässt. Zum einen sind die Semesterferien so ziemlich kurz, zum anderen, werde ich eher damit zu tun haben, mich neben der Hausaurbeit weiter auf das Jurastudium zu konzentrieren, Dinge zu repetitieren und aufzuarbeiten und mich mit einigen Thematiken noch intensiver auseinanderzusetzen. Ich sehe schon langsam den Punkt, dass man sagt, Jurastudenten hätten kein wirkliches Leben mehr. Ich nehme mir meien täglichen Freiheiten einfach und mache die Dinge, die mir Spaß machen, aber allzu lange werde ich das auch nicht machen können, weil mir so viel zu viel Lern- und Arbeitszeit verloren geht. Eine kleine Auszeit am Tag ist zwar dennoch legitim, in dem Ausmaß, in dem ich es mir am liebsten vorstellen würde aber sicherlich nicht realisierbar.

Öfter Briefe schreiben.

Es ist kein Geheimnis, dass ich es liebe, Briefe zu bekommen. Um welche zu erhalten, muss man aber auch selber mal welche schreiben. Und da haperts – ich nehme mir dafür viel zu wenig Zeit. So, wie ich mir für alles viel zu wenig Zeit nehme. Deswegen bin ich vermutlich auch oft unausgeglichen. Ich vertrödel zu viel Zeit mit nichtssagenden Beschäftigungen. Ich möchte gerne versuchen, das zu ändern. Ein Brief pro Monat sollte gemäß meiner To-Do-Liste doch sicherlich drin sein.

Advertisements

Ein Kommentar zu „Vorsätze II

  1. Dein Kommentar ist bezaubernd ♥ Vielen Dank für deine lieben Worte!
    Ich habe den Kommentar eben gesehen und wollte gleich mal scheiben, da es schon spät ist werde ich mir wann anders Zeit nehmen, deinen noch genauer anzusehen :) Aber auf den ersten Blick mag ich ihn schon :)
    Und ich freue mich, wenn du wieder bei mir vorbeischaust.
    Liebe Grüße und gute Nacht, romy

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s