52 Bücher · Bücher

52 Bücher, Woche 8


Klolektüre

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Um ehrlich zu sein bin ich nicht wirklich einer der Menschen, der die Toilette als Ort der Entspannung und des Lesens ansieht. Ich erledige natürlich regelmäßig meine Geschäfte dort, halte mich aber auch nicht länger als nötig darin auf, es sei denn, ich bin in besonderer Badewannenstimmung. Ein gemütliches Schaumbad, dass bis zum Rand mit Wasser gefüllt ist, ist wohl in Ausnahmefällen auch der einzige Moment, in dem ich dann doch das ein oder andere Büchlein mit ins Badezimmer nehme, aber nichtsdestotrotz bin ich dann ständig in der Angst, dass das Büchlein mir ins Wasser fällt und für immer durch gewellte Seiten die aneinanderkleben bestraft sein wird.

Was ich in der Wanne lese ist meist davon abhängig, womit ich gerade beschäftigt bin. Meistens ist es dasjenige Buch, welches ich im Moment lese, von Zeit zu Zeit lade ich aber auch meine Jura-Lehrbücher zu einem nassen Stelldichein in der Badewanne ein. Meist ist dieses Date ohnehin nicht von langer Dauer, weil ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn meine Haut schrumpelig wird und das Wasser so schnell abkühlt. In meiner Wohnung habe ich außerdem kein Fenster im Bad, die Lüftung, die sich deswegen automatisch nach 45 Sekunden der Lichtschalterbetätigung einschaltet, ist nervtötend laut und die Beleuchtung ist auch nicht optimal, um angenehme Lesestimmung zu schaffen. Alles in allem: Zum Lesen bleibe ich lieber auf meinem Lesesessel oder in meinem Bett. Da ist es auch warm, aber ich muss nicht nackt herumliegen und schrumpeln tu ich auch nicht.

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