52 Bücher · Bücher

52 Bücher, Woche 11, 12 und 13


Ehe ich mich wieder einmal wortreich darüber auslasse, wieviel Zeit mir ständig fehlt und dass ich nie all das schaffe, was ich eigentlich schaffen möchte, lasse ich das redundante Gequassel meinerseits heute einfach mal sein und hole die letzten drei Wochen meines ’52 Bücher‘-Projektes nach.

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Welche_r Autor_in hat Dich in Deiner Kindheit am meisten beeindruckt, sprich: Welche Bücher hast Du damals unter der Bettdecke verschlungen?

Es ist nicht gelogen, wenn ich sage, dass ich früher unnormal viel gelesen habe. Vor allem die Tatsache, dass ich mir bereits mit vier Jahren selbst das Lesen beigebracht habe und schon in frühster Kindheit ganze Romane verschlungen habe, führt dazu, dass ich mich kaum entscheiden kann, welches Buch denn nun mein allerliebstes war; es waren einfach zu viele.

Besonders gerne las ich jedoch die Geschichten von Astrid Lindgren. Mein erstes Buch, das ich von ihr gelesen habe, war „Die Kinder aus Bullerbü“, ein Buch, das viele viele Jahre mein absolutes und unangefochtenes Lieblingsbuch war und welches ich auch heute noch wunderschön finde. Später mochte ich vor allem ‚Mio, mein Mio‘ und ‚Die Brüder Löwenherz‘ auch wenn ich grundsätzlich sagen muss, dass ich alle Astrid Lindgren Bücher zauberhaft finde und ich zudem denke, dass zumindest ein Teil ihrer Bücher in jedem Regal eines Kindes stehen sollten.

Als Kind habe ich außerdem sehr gerne Tierbücher gelesen. Keine Sachbücher, sondern überwiegend Pferdebücher (die Reihe um ‚Amica‘ fand ich sehrsehr schön) und zusätzlich dazu, die Tierromane von Lothar Streblow. Man lernte so unglaublich viel durch diese Bücher und das alles war so schön und anschaulich geschrieben, dass das Lesen einen riesigen Spaß machte. Mein Favorit war ‚Borstel, der Frischling vom Eichwald‘ und irgendwie klingt das total lächerlich und albern, aber ich fand diese Bücher wirklich richtig gut und würde sie immer wieder weiterempfehlen.

Auch die Bücher von Cornelia Funke zeichnen einen Teil meiner Kindheit aus. Angefangen mit ‚Potilla‘ über ‚Drachenreiter‘ und ‚Herr der Diebe‘ bis zur wundervollen ‚Tintentrilogie‘ – ich habe ihre Bücher mit größtem Vergnügen verschlungen und schaue auch heute noch gelegentlich in die Wunderwelten von Cornelia Funke. Für manche Bücher ist man eben nie zu alt.

Zuletzt noch mein persönlicher Überflieger: „Nesthäkchen‘ von Else Ury. Ich habe alle Bände hintereinander verschlungen und Annemie, wie sie so liebevoll von ihren Liebsten genannt wird, nahezu vergöttert. Ich wollte so sein wie das kleine quirlige Mädchen und habe sie unglaublich gerne begleitet, von ihrer Kindheit bis zum hohen Alter. ‚Nesthäkchen‘ war eines der ersten Bücher, die ich überhaupt gelesen habe und ich werde es immer in Ehren halten, als eines meiner allerliebsten Kinderbücher.

Vampir

Ich habe ‚Bis(s) zum Morgengrauen‘ damals gelesen, noch bevor der Wahn um die Bücher losging und ich muss wirklich sagen, dass mich der erste Teil um die Twilight Saga so sehr in den Bann gezogen hat, dass ich das Buch fünfmal direkt hintereinander gelesen habe und mich komplett in die Liebesgeschichte um Edward und Bella verliebt habe. Dass die Geschichte später eher dünn und langweilig und sinnfrei wird, hat mich von daher ziemlich enttäuscht und ich habe weder vorher noch im Anschluss daran, jemals noch einmal ein Vampir-Buch gelesen, da die Thematik durch die ‚Bis(s)‘-Reihe doch schon ziemlich ausgeschöpft schien und es eigentlich auch nicht das Genre ist, was ich für gewöhnlich bevorzuge. Insofern kann ich zum Thema ‚Vampire‘ leider nicht sonderlich viel sagen, es sei nur kurz angemerkt, dass ich im Fall der Fälle einen Werwolf dem Vampir immer vorziehen würde.

Ein Buch, dessen Titel wirklich nichts, aber auch gar nichts, mit dem Inhalt (der Geschichte) zu tun hat.

Es mag mir kein Buch einfallen, bei dem Titel und Inhalt des Buches so weit auseinanderklaffen, dass überhaupt kein Zusammenhang mehr hergestellt werden kann. Ich finde den Titel bei ‚Teufelsengel‘ und ‚Spiegelschatten‘ von Monika Feth etwas weit hergeholt, aber mit viiiiel Interpretation kann man auch dort die Verbindung zur Geschichte erkennen. Ansonsten fiele mir nur ‚Der Fänger im Roggen‘ ein (ich erwähnte ja in meiner Rezension dazu schon einmal, dass ich immer dachte, es würde um einen Menschen gehen, der im Roggenfeld umherrennt und dort Menschen oder Tiere fängt), aber selbst dort wird zum Ende hin ein Bezug zum Titel hergestellt, deswegen erscheint er letztenendes viel passender, als man zunächst erst einmal annehmen mag. Im Grunde genommen passen eigentlich alle Titel zu ihren Geschichten, zumindest im allerweitesten Sinne und im eigenen Interpretationsspielraum eines jeden Lesers. Mir würde jetzt zumindest kein Buch in den Sinn kommen, bei dem der Titel extrem unsinnig in Bezug auf die Geschichte, wäre.

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Ein Kommentar zu „52 Bücher, Woche 11, 12 und 13

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