Sowas wie Leben

April


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(1) Sonnenuntergang in meiner Hood. (2) Irgendwie hat es sich so ergeben, dass ich jede Woche einen Erdbeerkuchen bzw. Erdbeer-Torteletts gemacht habe. Das Exemplar auf dem Bild sah zwar am schönsten aus, hat aber leider nicht so lecker geschmeckt, wie ich das bei meinen Zubereitungskünsten eigentlich erwartet hätte. (3) Im Sonnenschein an der Spree zu sitzen ist bei gutem Wetter wohl ein Muss – leider hatte ich bisher erst einmal die Gelegenheit dazu. Nächstes Mal nehme ich einfach meine Uni-Sachen mit. (4) Selbstportrait im Badezimmer ist wohl auch so ein Muss.

Wenn mich der April eines gelehrt hat, dann sicherlich, dass kalendarischer Frühlingsanfang nicht zwingend mit einem realen Frühlingsanfang verbunden ist, dass die Uni im zweiten Semester noch um einiges stressiger zu sein scheint, als man erwartet hatte und dass Müdigkeit plus Stress plus absolute Motivationslosigkeit exakt die Zutaten sind, die man für die perfekte Frühjahrsmüdigkeit benötigt.

Gelesen: Den April 2013 werde ich wohl als den lesefaulsten Monat aller Zeiten in Erinnerung behalten. Ich habe es gerade mal geschafft, die 233 Seiten des Romans ‚Franny und Zooey‘ von J.D. Salinger und ‚Scherbenpark‘ von Alina Bronsky zu lesen, Goodreads sagt mir zudem, dass ich in meiner Reading-Challenge ein Buch hinterherhänge und so wie ich momentan mit Uni und Leben beschäftigt bin wird sich dieser Abstand im nächsten Monat nur noch vergrößern. Zu allem Überfluss sehne ich mich jedoch schon seit Wochen nach einer neuen Buchbestellung, auch wenn ich die Hälfte der Bücher, die in der letzten Bestellung zu mir nach Hause gewandert sind, noch gar nicht gelesen habe. Bücher sind eine grausame Sucht und ich werde nie hinterkommen, meine ‚to-read‘-Liste abzuarbeiten.

Gesehen: Auch sehtechnisch haben wir es hier mit einem sehr faulen Monat zu tun. Ich war nicht einmal im Kino, habe im Heimkino lediglich ‚Mean Girls‘, ‚Rache ist Sexy‘ und ‚Das Schweigen der Lämmer‘ gesehen, sowie meine Pausen zwischen Uni und Nacharbeiten mit zahlreichen ‚Desperate Housewifes‘ und ‚Sailor Moon‘ Folgen gefüllt.

Gehört: Wenn es ein passendes Ventil gibt, um dem Stress zu entfliehen und kurz zu entspannen, dann ist das wohltuende Musik. Der Soundtrack zu ‚Die fabelhafte Welt der Amélie‘ hat mich durch den Monat begleitet genauso wie Jake Bugg, Mumford and Sons und The Lumineers. Dennoch reizt es mich, auch mal wieder neue Musik auszuhorchen, weswegen ich für den nächsten Monat fest eingeplant habe, einen Nachmittag damit zu verbringen, neue Playlists für meinen iPod zu erstellen.

Gekauft: Hipsterieuses Frida Kahlo und Dave Grohl T-Shirt, sowie einige Materialien, die ich für die Uni benötige und viel zu viel ungesundem Quatsch, den ich in mich reinstopfte um den Stress zu kompensieren (ich habe unter anderem meine Liebe zu Twix-Eis entdeckt). Für die nächsten Monate stehen aber größere Anschaffungen an – ich plane schon etwas länger, demnächst einen neuen Laptop zu kaufen und ein neues Bücherregal bräuchte ich eigntlich auch, es sei denn ich trenne mich von einigen Schätzen. Außerdem möchte ich mein Zimmer endgültig perfektionieren, damit es endlich die vor Ewigkeiten gewünschte Roomtour geben kann.

Geklickt: Wenn man mal nicht weiß, was es zu essen geben soll, dann empfehle ich diese Seite. Für unglaubliche Langeweile und Farbexperimente empfehle ich diesen Schwachsinn, der mich oft stundenlang von wichtigen Arbeiten ablenken kann. Für Bücherliebhaber gibt es nichts schöneres als diese Bookfessions (ich plane in nächster Zeit auch einen Post in diese Richtung).

Gedacht: „Wieso hätte das Wetter nicht letzten Monat, als ich noch Semesterferien hatte, so schön sein können? Wieso schaffe ich nie etwas, wieso bin ich faul und was ist mit meiner Diät so verkehrt, dass ich eher zu- als abnehme?“

Gut gesagt: „The best thing about the bedroom was the bed. I liked to stay in bed for hours, even during the day with covers pulled up to my chin. It was good in there, nothing ever occurred in there, no people, nothing.” (Charles Bukowski)

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Ein Kommentar zu „April

  1. Die Erdbeertorte wirkt auf mich wie eine geladene Waffe. Ich bin allergisch… und das Rot ist so verdammt rot, dass ich… *würg*

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