Persönliches · Sowas wie Leben

How I work


Vermutlich ist aufgefallen, dass ich mich gerade jetzt gegen Ende des Monats in mysteriöses Schweigen gehüllt habe, was nicht daran lag, dass ich nichts zu erzählen und bloggen gehabt hätte, sondern was schlichtweg meiner glänzenden Anwesenheit in der Uni geschuldet war und all den Verpflichtungen, die mit dem ganzen Kram verknüpft waren. Ich hoffe, dass sich diese Abstinenz nicht noch weiter auf meinem Blog breit machen wird – denn eigentlich hatte ich noch einige Posts geplant und kam bisher nur noch nicht wirklich dazu, diese auch umzusetzen. Ihr dürft also gespannt sein, was euch in nächster Zeit (hoffentlich) noch alles erwarten wird, ehe ich in ein gigantisches Prüfungsloch fallen werde und mich ganz den Zeit- und Motivationsproblemen einer Jurastudentin hingeben muss.

Heute möchte ich jedoch erstmal Vicky von der Stachelbeere dafür danken, dass sie mir ein virtuelles Stöckchen zugeworfen hat und ich euch darüber vollquatschen kann, wie ich wannwowiewas arbeite. Ich glaube zwar noch nicht, dass ich mein absolutes  und perfektes Geheimrezept gefunden habe – dafür lasse ich meine Pflichten manchmal viel zu gerne schleifen, aber ich habe mich seit Beginn des Studiums doch schon wesentlich besser organisiert und strukturiert als noch zu Schulzeiten.

Bloggerinnen-Typ

Die Launische, die sich immer wieder vornimmt, mindestens ein- bis zweimal die Woche zu bloggen und bei der es letztendlich doch auf nur insgesamt dreimal im Monat hinausläuft, die, die eigentlich wenig zu sagen hat, sich der Welt aber dennoch irgendwie mitteilen möchte.

Gerätschaften digital

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Es gibt zwei Dinge, ohne die ich wirklich nicht kann, und das ist zum einen mein Laptop (Asus Zenbook)  und zum anderen mein Smartphone (Samsung Galaxy III mini). Sowohl das Handy als auch mein Laptop/Ultrabook sind noch nicht allzu lange in meinem Besitz – an meinem Smartphone erfreue ich mich seit Anfang März (hier nochmal ein dickesfettes Dankeschön an meine herzallerliebste Mama), den Laptop habe ich mir gerade mal vor zwei Wochen bei einer ebay-Auktion ersteigert. Mein altes Ding hat langsam schon seine letzten Atemzüge ausgehaucht und so wurde es Zeit für etwas neueres frischeres. Mit meinem Ultrabook bin ich seither extrem zufrieden – es ist nahezu geräuschlos, wiegt kaum etwas, hat die perfekte Größe und sieht als Sahnehäubchen auch noch richtig schick und elegant aus. In der Uni arbeite ich meist trotzdem nicht damit, weil ich es vorziehe, mit einem Stift auf Papier zu schreiben.

Auf meinem Smartphone tummeln sich mehrere Apps, die ich alle mehr oder weniger oft benutze. Besonders häufig bin ich damit auf Facebook, Formspring, Twitter Instagram und Tumblr, außerdem checke ich auch regelmäßig meine E-Mails, das Wetter, Spiegel-Online und die Öffentlichen Verkehrsmittel. Und auch in den Vorlesungen habe ich mein Smartphone immer mit dabei – sollte es zu langweilig werden, überbrücke ich den trockenen Monolog meines Dozenten mit einigen Spielen, wie z.B. Smurfs, Pou, 4 Bilder 1 Wort, 9 Sekunden oder Candy Crush. Außerdem habe ich sowohl die WordPress-App auf meinem Handy, als auch eine Bloglovin-App – neue Blogeinträge muss ich nämlich immer schnellstmöglich lesen.

Seitdem meine Digitalkamera nun schon seit längerer Zeit futsch ist (sie akzeptiert keine Speicherkarte mehr) und ich es bisher immer noch nicht geschafft habe, sie zur Reparatur zu bringen, fotografiere ich meist mit der Spiegelreflexkamera meines Freundes. Das ist ein Nikon D3100. Außerdem habe ich auch noch meinen anlogen Fotoapparat, eine Canon AE-1, die ich aus Zeitgründen leider nicht mehr allz oft in den Händen halte.

Gerätschaften analog

COllaSo sehr ich mein Handy und meinen Laptop liebe – es gibt nichts über Stift und Papier. Termine werden deswegen immer in meinem Terminkalender, einem schlichten, schwarzen Moleskine, festgehalten, während Ideen, To-Do-Listen und anderer Schwachsinn, Platz in einem meiner Inspirationsbücher finden. Zu meiner Schande muss ich allerdings gestehen, dass ich letzteres schon gefühlte Ewigkeiten nicht mehr in den Händen gehalten habe – ein kleines Update wäre demnach sicherlich nicht verkehrt. Außerdem besitze ich diese wundervollen Haftnotizzettel, auf die ich allerlei Dinge notiere, bei denen ich Angst habe, dass sie sonst in Vergessenheit geraten (und die meistens trotz Aufschreiben in Vergessenheit geraten) und die ich mir dann überall ranklebe.

Wie sieht dein Arbeitplatz aus?

_DSC0007Bevor ich mir meinen neuen Laptop zugelegt habe, arbeitete ich immer auf meinem Zimmerboden oder auf meinem Bett. Was eher semioptimal war.  Aber mein überdimensional großes altes Laptopding, was so furchtbar laut war und was wegen der schnell überhitzten Lüftung immer abgestürzt ist, wenn man es nicht auf einem Buch gestellt hat, wollte nun mal den Thronplatz am viel zu kleinen Schreibtisch einnehmen. Jetzt, wo ich mein kleinesgroßes Monster los bin, habe ich auf meinem Schreibtisch endlich genügend Platz, um dort arbeiten zu können, wofür sich mein Rücken jetzt schon dankbar zeigt. Bloggen tue ich aber mittlerweile lieber im Bett, weil Bloggen für mich einfach etwas ist, was Entspannung bedeutet. Wenn ich dann überhaupt mal blogge. Ähem.

Arbeitsweise

Bloggen ist für mich keine Sache, die ich mir zur Pflicht machen möchte, sondern  eine Möglichkeit, um Stress abzubauen, Ideen loszuwerden oder schöne Dinge mit anderen Menschen zu teilen. Auch wenn ich mir manchmal innerlich denke, dass es ja schon wieder ein wenig her ist, seitdem ich das letzte Mal gebloggt habe, mache ich mir eigentlich nie den Druck, dass ich jetzt mal wieder bloggen MUSS. Wann ich blogge ist zum einen also davon abhängig, dass ich überhaupt Zeit dafür habe (ich hasse es auch, einen Blogpost anzufangen und dann mittendrin abbrechen zu müssen, weil mich der nächste Termin jagt) und vor allen Dingen, dass ich auch eine Idee habe. Um ein bisschen mehr Struktur hineinzubringen, habe ich schon oft überlegt, feste Kategorien einzufügen, den monatlichen zusammenfassenden Überblick zum Beispiel zu einem wöchentlichen zu machen, aber das sind alles nur Ideen, die sich noch in der Schwebe befinden und bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie sich auch wirklich umsetzen ließen.

Ansonsten zählt bei mir Spontaneität – manchmal überkommt mich blitzartig eine Idee, die ich dann schnell auf das nächstbeste Blättchen kritzele und von der ich mir einen großartigen Blogpost verspreche. Es wird zwar nicht immer etwas daraus, aber ich bin trotzdem stets froh darüber, diese Gedankenblitze aufgeschrieben zu haben, weil ich sie irgendwann später vielleicht doch nochmal aufgreifen kann.

Was ich mir schon oft vorgenommen habe, aber was nie klappt: Blogposts im voraus zu planen und sie zu einer bestimmtem Zeit selbstständig von WordPress veröffentlichen zu lassen. Wenn ich mehrere Blogartikel auf einmal geschrieben habe, dann veröffentliche ich sie meist auch alle auf einmal – einfach weil ich nicht abwarten kann, bis sie dann endlich mal online gehen. Irgendwie wünschte ich mir trotzdem, dass das in Zukunft klappen könnte, sodass ich für maue Bloggerzeiten immer einige Entwürfe parat habe.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und zur Bookmark-Verwaltung?

Früher habe ich verwirrenderweise alle Blogs, die ich gerne lese, zu meinen Lesezeichen hinzugefügt. Seit ich Bloglovin kenne, mache ich das gar nicht mehr. Stattdessen verfolge ich die Blogs, die ich mag (und das sind eine ganze Menge), wie eben bereits gesagt über Bloglovin oder direkt über WordPress (obwohl es bei mir eine Ewigkeit gedauert hat, bis ich herausgefunden habe, wo hier der Reader ist – ich bin eine technische Obernull). Meine Blogposts verfasse ich direkt bei WordPress.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Meistens bin ich einfach nur froh darüber, dass ich dieses kleine aber feine wunderbare Ding namens Gehirn habe. Ich habe selten immer mein Notizbuch dabei, manchmal schreibe ich es auf Zettelchen, die dann in den Tiefen meiner Taschen verloren gehen, der sicherste Weg ist es also, meinem Gehirn diese anspruchsvolle Aufgabe zu geben, sich etwas zu merken. Immer klappt das leider auch nicht, weil mein Gehirn die Veranlagung dazu hat, wie ein Sieb zu arbeiten, aber sofort Aufschreiben klappt halt leider auch nicht immer.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Zeitsparen im Internet kann ich gar nicht. Ich trödel auf meinen Blogs herum, trödel bei Twitter und Formspring herum, trödel auf Tumblr herum, seit neustem trödel ich auch auf Youtube und wenn mir dann nichts anderes mehr einfällt, schaue ich Serien im Internet und trödel da herum. Nur wenn ich Blogposts verfasse, konzentriere ich mich wirklich ausschließlich darauf, ansonsten switche ich ständig zwischen meinen drölfzigmillionen Tabs und finde dabei meist absolut kein Ende.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Ich kann ohne keines meiner Geräte – ich liebe meinen Geschirrspüler, vergöttere den Kühlschrank und könnte mir ein Leben ohne meine Waschmaschine nie und nimmer vorstellen. Bitte nehmt mir nichts davon – dann bin ich nur noch lebensunfähiger als ich es ohnehin schon bin.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Ich habe den besten Musikgeschmack. Obwohl das nicht wirklich eine Fähigkeit ist. Aber ich habe trotzdem den besten Musikgeschmack.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Das nervtötende Tippgeräusch der Laptoptastatur. Bin ich eigentlich die einzige, die das so scheußlich findet und die davon regelmäßig Wutausbrüche bekommt? Ansonsten höre ich die verschiedenste Musik, das, was ich gerade eben gerne höre und was immer variiert. Meist sind das jedoch eher ruhigere und melodische Songs, die einfach so nebenher laufen können, ohne dass es meinen Denk- und Schreibfluss wesentlich beeinflusst.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche?

Ich bin die absolute Frühaufsteherin, selbst wenn ich am Abend zuvor erst spät nach Mitternacht ins Bett gefallen bin, wache ich am nächsten Morgen nicht nach acht auf. Für mich ist der Vormittag auch stets mein produktivster Zeitraum, ich bin noch ausgeschlafen und schaffe zu dieser Zeit oft am meisten. Ich finde es außerdem auch schön, den ganzen Vormittag im Bett liegen zu bleiben, lecker zu frühstücken und dabei einen schönen Roman zu lesen.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Ich war schon immer eher zurückhaltend und muss in Gegenwart von anderen erst auftauen, ehe ich mich ihnen gegenüber öffne. Ich würde mich also eher als introvertierte Persönlichkeit einschätzen, bei den Leuten, die ich schon länger kenne und bei denen ich mich wohl und sicher fühle, kann ich aber auch eine ganz andere Seite zeigen.

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Ich werfe das Stöckchen an all jene weiter, die Lust haben, die Fragen auf ihrem Blog aufzugreifen und für sich zu beantworten. Falls ihr das tut, hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar mit eurer Blogadresse, sodass ich bei euch vorbeischauen und mir etwas von eurer Arbeitsweise abschauen kann. Viel Spaß!

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2 Kommentare zu „How I work

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