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Mai


Unbenannt
(1) Unglaublicherweise stelle ich mich manchmal vor Spiegel und fotgrafiere mich und mein abgefahrenes, total spektakuläres Outfit. (2) The Great Gatsby – der größte Film seit langem für mich – ich lege euch wirklich ernsthaft ans Herz, ihn euch anzusehen, ihr werdet es keinesfalls bereuen, das versichere ich euch. (3) Erdbeeren plus Schokolade plus Buch sind die perfekte Mischung für Tage, die man nicht unter Menschen verbringen möchte. (4) Mein neuer Schatz, mein neues Goldstück, meine neue Liebe – oder, um es einfacher auszudrücken, mein neues Ultrabook. Big Love!

Der Mai kam mir – bis auf die zwei Wochen mit dem herrlichen, sonnenreichen und sommerlichem Wetter, ziemlich trist vor. Ich musste einiges einstecken, durfte aber auch einiges auspacken. Dennoch hoffe ich, dass der Juni besser wird – auch wenn ich befürchte, dass auch der nächste Monat wieder einmal die reinste Achterbahnfahrt werden wird, die ihre Höhen und Tiefen haben wird. C’est la vie.

Gelesen: „Mister Aufziehvogel“ von Haruki Murakami – ein aufwühlender, nachdenklicher und total verdreht und spezieller Roman von meinem japanischen Lieblingsautor. Ich muss gestehen, dass ich insbesondere den Mittelteil ziemlich zäh und langatmig fand und wie immer bei Murakami gibt es viele Dinge, die mich auch im Nachhinein noch nachdenklich hinterlassen haben und über deren Bedeutung ich nachgrübeln musste. „Das Orangenmädchen“ von Jostein Gaarder – ein Reread, der sich immer lohnt. Wer das Buch, bzw. den wunderbaren Autor nicht kennt, dem gebe ich hiermit eine virtuelle Schelle und den Auftrag, schnellstens etwas daran zu ändern. „Schwarze Stunde“von Christine Fehér habe ich sehr genossen – ich liebe es, zwischendurch einfach schnelle und flache Jugendbücher oder Frauenromane zu lesen, das liest sich immer fluffig leicht weg und man hat trotzdem einen Riesenspaß beim Lesen. Außerdem habe ich mich an Suzanne Collins „Gregor“-Reihe gewagt – denn was viele nicht wissen: Die Autorin der Tribute von Panem-Reihe hat noch vor ihrem großen Erfolg der Trilogie eine fünfbändige Serie über Gregor und seine kleine Schwester Boots geschrieben, die durch Zufall in die Unterwelt gelangt sind und dort mit einigen Problemen kämpfen müssen, um die Unterweltbevölkerung vor dem Bösen zu bewahren. Wenn auch sehr kindlich geschrieben, sind die Bücher durchaus empfehlenswert!

Gesehen: Noch bin ich nicht ganz fertig mit meinem ‚Desperate Housewives‘-Rewatch – die achte und letzte Staffel fehlen mir noch, ehe ich mich wieder einer anderen Serie widmen kann. Außerdem habe ich ‚Der große Gatsby‘ im Kino gesehen (absolut empfehlenswert) und ich habe mir ‚Die fantastische Welt von Oz‘ angesehen – ein wirklich süßer Film, den ich euch ans Herz legen kann, wenn ihr euch ein Stückchen Kindheit nach Hause holen wollt.

Gehört: Nicht nur der Film ‚Der große Gatsby‘ war atemberaubend, auch der Soundtrack dazu ist absolut hörenswert und echtes Meisterwerk. Neue Songs von aktuellen Interpreten, die der Stimmung der goldenen Zwanziger angepasst wurden – einfach nur perfekt!

Gekauft: Es sind einige neue Bücher und DVDs in mein Regal gewandert. Außerdem besitze ich endlich die perfekte Jeans und einige neue Bücher, die für’s Studium nötig waren. Über all dem steht wohl oder übel aber das neue Ultrabook, das ich mir gegönnt habe und welches einen etwas tieferen Griff ins Portemonnaie erforderte. Außerdem floss etwas Geld in mein Muttertagsgeschenk Anfang des Monats und da meine beiden kleinen Schwestern innerhalb der nächsten 10 Tage Geburtstag haben, wurde auch dafür einiges auf den Tisch geblättert.

Gedacht: Dieser Englischkurs raubt mir den Nerv. Wieso muss ich das machen? Wieso ist das so unmenschlich viel? Wieso macht das so wenig Spaß? Wieso bin ich so grottig schlecht in Englisch?

Gut gesagt: „Plant your own garden and decorate your own soul, instead of waiting for someone to bring you flowers.“

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2 Kommentare zu „Mai

  1. Bei Englisch-Frust hilft es, sich Serien in der Originalsprache anzuschauen, oder Bücher die man bereits kennt, auf Englisch zu lesen.
    Ich hoffe, du musst dich nicht mit Juristen-Englisch quälen…

  2. Ich kann Dir nur ans Herz legen, Deinen Englischkenntnissen eine hohe Priorität einzuräumen. Das ist nach wie vor ein verbreiteter Schwachpunkt in Deutschland, der sich — wie ich aus persönlicher Erfahrung sagen kann — bis in die höheren Ebenen grosser Unternehmen erstreckt. Einige der spannendsten und faszinierendsten Erlebnisse meines Lebens sind darauf zurückzuführen, dass ich recht gute Englischkenntnisse habe.

    Darunter z.B. einige Reisen nach San Francisco während der Dotcom-Bubble (das war bevor man bei der Einreise als Terrorist betrachtet wird, bis das Gegenteil bewiesen ist), die zwar formal Geschäftsreisen waren, praktisch aber in wirklich allen Aspekten jeden Urlaub, den ich mir vorstellen könnte, in den Schatten stellten. Wir haben natürlich nicht am Strand gelegen, sondern tatsächlich sogar sehr intensiv gearbeitet, aber die Stimmung während dieser Zeit war so fantastisch, dass mir jedes am-Strand-liegen dagegen fad und langweilig erscheinen würde.

    Gerade durch das Internet findet sehr viel von dem, was in dieser Welt wichtig ist, auf Englisch statt, und gute Kenntnisse in dieser Hinsicht eröffnen Chancen, die vielen anderen verwehrt bleiben.

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