Musik · Persönliches · Sowas wie Leben

I wanna be in your photos from last night [10 Dinge – Juni]


Der letzte „10 Dinge/Fakten/langweilige Informationen über mich“-Post ist schon wieder etwas her und da ich im Moment sonst sowieso nichts großartig zu posten habe, dachte ich mir, es wäre mal wieder an der Zeit, das ganze etwas zu aktualisieren.

via

1. Ist es nicht unglaublich, wie schnell uns die Zeit durch die Finger rinnt? Mir kommt es so vor, als wäre es gerade mal einige Wochen her, seitdem meine Mama im Krankenhaus war und unsere Familie um einen weiteren bezaubernden Engel bereichert hat. Ich kann mir ein Leben ohne diesen kleinen Sonnenschein überhaupt gar nicht mehr vorstellen, gleichzeitig macht es mich jedoch fast ein wenig schwermütig, wenn ich daran denke, dass sie so schnell groß wird. Am liebsten sollte sie für immer dieser kleine aufgeweckte Lockenkopf sein, der sie gerade ist und mit dem man so wunderbar schmusen und spielen kann, aber ich freue mich schon jetzt darauf, ihr weiter beim Wachsen zusehen zu dürfen, sie in meinem Arm halten zu dürfen und sie mit lauter Schmatzern zu versehen.

2. Kennt ihr das? Man steht kurz vor der heißen Phase der Klausuren und plötzlich fallen einem fantastrillionen Dinge ein, die man so unglaublich gerne machen würde und die am besten sofort und auf der Stelle erledigt werden sollten. Ich prokrastiniere ja ohnehin schon wie eine Olympiasiegerin, aber gerade dann, wenn es wichtig wird und ich mich eigentlich auf nichts anderes außer LernenLernenLernen konzentrieren sollte, schaffe ich genau das überhaupt nicht und drifte ständig in unwichtige Sphären ein, die theoretisch noch warten könnten. Ich ahne, dass das so eine Schüler-/Studentenkrankheit sein muss.

3. Ich liebe Regen im Sommer. Ich liebe überhaupt verregnete Sommer. Meinetwegen kann es ab und an etwas wärmer als 25°C sein, aber ich finde verhältnismäßig kühle Temperaturen zwischen 17 und 22°C und zeitweise einige kleine Schauer einfach wesentlich angenehmer  als diese trockenen und heißen Temperaturen, bei denen man auf nichts und niemanden Lust hat. Obwohl ich ehrlich gesagt immer auf nichts und niemanden Lust habe. Milde Temperaturen sind aber trotzdem besser zu ertragen, insbesondere dann, wenn man von Jahr zu Jahr stärker auf diese dämlichen HeuschnupfenGräserBlütenBaumwasauchimmer-Pollen reagiert.

4. Sherlock liegt immer noch eingeschweißt in seiner Originalhülle in meinem Regal. Es ist nicht so, dass ich zu wenig Zeit oder Lust hätte, es mir anzusehen, aber irgendwie habe ich zu wenig Zeit oder Lust. An alle Sherlock-Fanatiker: Verzeiht’s mir. Irgendwann demnächst werde ich sicherlich noch einmal hineinschnuppern. Spätestens dann, wenn mir der Stoff zum Prokrastinieren ausgegangen ist.

5. Ich habe mal wieder eine neue Playlist erstellt, und weil ich mir dachte, dass es ziemlich kacke ist, die Titel hier einfach nur hinzuklatschen, habe ich die Songs diesmal auf Youtube zusammengesucht und dort eine Playlist erstellt. Finden lässt sich das Ganze hier.

[Balacade – „Marigold“ ; Daughter – „Candles“ ; Warpaint – „Billie Holiday“ ; Mmoths – „Heart“ ; Sarah Jaffe – „Clementine“ ; The National – „Afraid of Everyone“ ; Parlours – „I dream of Chicago“ ; The Joy Formidable – „9669“ ; The Naked and Famous – „Bells“ ; The Paper Kites – „Sink In“ ; Tycho – „A Walk“ ; Radical Face – „Mountains“ ; Soléy – „Blue Leaves“ ; Mogwai – „Take Me Somewhere Nice“]

6. Shoppen deprimiert mich ja aus altbekannten Gründen ohnehin schon immer. Dieses Jahr deprimiert mich es jedoch noch mehr. Ich habe endlich mal genug Geld, um meine Garderobe wenigstens ein bisschen aufzustocken, bin aber teilweise extrem schockiert von den Preisen in den Läden. Ich weiß nicht, ob ich vorher einfach immer nur zu blind dafür war, weil ich mir eh nichts leisten konnte, aber es verwundert mich schon etwas, das sommerlich geschnittene Tops mehr kosten, als Pullover oder wenigstens genauso viel. Meine Theorie aus Kindheitstagen, nach der ein Kleidungsstück ungefähr so viel kostet, wieviel Stoff dafür verarbeitet wurde, habe ich ja schon vor Jahren für überholt befunden, aber dass die Klamottenpreise so enorm hoch sind – selbst für unspektakuläre einfarbige T-Shirts oder ärmellose Tops mit simplen Verzierungen – bringt mich dazu, beim Einkaufen stark zu zögern und lieber auf Secondhand-Plattformen wie Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt fündig zu werden.

7. Mein Lieblingssnack für zwischendurch sind im Moment diese kleinen Koalakekse mit Schokoladenfüllung, die es in diesen winzigen Zylinderförmigen Päckchen gibt. Bin schon eifrig dabei, die Figuren der Vampir-Edition zu sammeln, war bisher aber leider nur semi-erfolgreich. [Und ausgerechnet jetzt, wo ich keine Packung da habe, kriege ich natürlich den allergrößten Appetit darauf.]

8. Ich möchte mir demnächst gerne ein Bücherkauf-Verbot auferlegen, zum einen, um meinen unglaublich gigantischen und monströsen Stapel ungelesener Bücher ein bisschen zu kürzen, zum anderen aber auch, um etwas Geld einzusparen, dass ich dann wieder in andere wundervolle Dinge, wie um Beispiel DVDs, investieren könnte. Bei Kleidung haben Shopping-Verbote bei mir bisher eigentlich immer ganz gut geklappt, ich bin mir allerdings ziemlich unsicher, ob das Büchern genauso einfach wird. Irgendwie habe ich ja schon jetzt das Gefühl, dass dieses Bücherverbot allenfalls einen Monat halten wird…

9. Immer, wenn auf der Welt wieder etwas schreckliches geschehen ist, ein Tsunami, ein Hurrikane oder eine andere Naturgewalt, bin ich mehr als dankbar und froh darüber, wie gut und sicher ich es habe und wie glücklich ich mich dafür schätzen kann. Fast noch schlimmer ist es, wenn solche Dinge so gut wie direkt vor der Haustür geschehen. Ich wünsche allen vom Hochwasser betroffenen Menschen viel Kraft und Stärke sowie jede helfende und unterstützende Hand, um diese schreckliche Situation zu überstehen. Ich kann mir nur vage vorstellen, wie man sich in solch einer Lage fühlt und hoffe, dass es für diese Menschen schnellstmöglich wieder bessere Zeiten geben wird!

10. Ich habe immer noch keine Roomtour gemacht. Und ich schäme mich ein bissche dafür, dieses Versprechen immer wieder weiter zu verschieben und euch hinzuhalten. Aber ich bin momentan einfach nicht zufrieden mit meinem Zimmer, überdies sieht es hier auch total chaotisch aus und ich müsste dringend mal wieder einen Ikea-Besuch einplanen. Ein allerletztes wagemütiges Versprechen in die Richtung möchte ich dennoch abgeben – spätestens in den Semesterferien, wenn ich massig Zeit haben werde, wird es hier einige Auszüge aus meinem Zimmerchen geben. Bis dahin noch etwas Geduld (wobei ich ohnehin bezweifel, dass es irgendwen hier sonderlich interessiert, wie ich wohne.)

Advertisements

3 Kommentare zu „I wanna be in your photos from last night [10 Dinge – Juni]

  1. Doooch, mich interessiert, wie du wohnst. (: Ich lese deinen Blog unheimlich gerne und liebe es, wie du deine Gedanken in deinem schönen Schreibstil deinen Lesern präsentierst. Ich sollte vielleicht mal öfter Kommentare da lassen. (:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s