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Juni


Ich habe mich in letzter Zeit oft gefragt, mit welcher Intention ich diesen Blog vor über zwei Jahren begonnen habe, inwiefern ich mich damit ausdrücken wollte und wobei er mir letztendlich helfen sollte. Mein Blog war nie ein Lifestyle-Blog, aber er war ebenfalls nie ein reiner Bücher- bzw. Rezensions-Blog. Ich schreibe eher seltener eigene Kurzgeschichten und über Musik schreibe ich auch nicht besonders oft. Persönliches über mich schon eher, aber trotzdem ist mein Blog auch kein pures Spiegelbild meinerselbst. Es ist ein gemütliches Kuddelmuddel hier und gerade in den letzten Wochen habe ich es hier irgendwie sehr gemütlich und kuschelig gefunden und alles, was mich jetzt noch aus der Bahn zu werfen scheint, sind die anstehenden Klausuren, die sich wie ein drohend dunkler Schatten über mein Leben zu werfen scheinen und mich etwas erdrücken und die Luft zum Atmen nehmen. Aber alles negative hat auch immer etwas positives und so denke ich daran, dass es nach den Klausuren enorm viel Zeit zum Atmen gibt und Zeit für all die schönen Dinge, die ich mir für den Sommer vorgenommen habe.

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(1) Meine kleinen Schwestern feierten ihren Geburtstag und ich warf mich dafür natürlich in (m)eine extravagante wunderschöne Schale. (2) Seit ich ausgezogen bin, zelebriere ich mein Frühstück immer recht exzessiv und ausgiebig, am liebsten mit einer Serienepisode, die nebenbei läuft. (3) Essen und Serien gucken ist sowieso so ungefähr das allerbeste. Vor allem an einem gammeligen Sonntagnachmittag im Bett. (4) Meine zwei liebsten Neuzugänge diesen Monat.

Gelesen: Ich habe es geschafft, die Unterweltchroniken von Suzanne Collins zu beenden und ich muss sagen, dass mir Gregor, seine Schwestern und die Welt des Unterlandes schon jetzt ein wenig fehlen. Eine kurze Rezension über meine Eindrücke bezüglich dieser Saga findet ihr hier. Im Anschluss daran, habe ich ‚Fat Cat‘ von Robin Brande gelesen, ein erfrischendes und etwas anderes Jugendbuch, dessen Zusammenfassung ihr hier noch einmal nachlesen könnt. Ein Buch, welches mir gleichzeitig Tränen in die Augenwinkel und ein Lächeln in die Mundwinkel zauberte, war „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes. Dieses Buch war absolut herzzerreißend und absolut empfehlens- und lesenswert. Danach gab es ein klitzekleines Lesetief, ehe ich mich an „Will und Will“ von John Green und David Levithan wagte.

Gesehen: „Desperate Housewives“ wurde zu Ende gesehen und ich habe mich daran gemacht, die vierte und die fünfte Staffel „Gossip Girl“ noch einmal zu schauen, nebenbei habe ich immer dann, wenn ich Zuhause bei meiner Familie war, die neunte Staffel „One Tree Hill“ mit meiner kleinen Schwester gesehen (und ich muss zugeben, ich bin bisher ziemlich schwer enttäuscht davon). Das waren aber auch die letzten Serien, die ich jetzt geguckt habe, ab jetzt herrscht ein striktes Serienverbot, so schwer es mir auch fällt, aber ich möchte mir nur selber etwas Gutes damit tun. Allerdings merke ich schon jetzt, dass das nicht so richtig klappt, weil ich ab und an eine Folge One Tree Hill aus der ersten Staffel einschiebe – aber Rewatchs zählen jetzt einfach mal nicht. Im Kino habe ich diesen Monat außerdem „The Hangover Part III“ gesehen – ich habe absolut keine Ahnung, wieso alle Menschen, die ich kenne und die diesen Film gesehen haben, das Finale so schrecklich fanden – ich habe mich äußerst gut amüsiert und bin wirklich froh, dass ich doch nochmal ins Kino gegangen bin, um mir meine eigene Meinung darüber zu bilden. Außerdem habe ich mir auch noch die Monster Uni angesehen und ich wurde nicht enttäuscht (vermutlich auch deswegen nicht, weil ich null Erwartungen an den Film hatte) – liebenswürdige Charaktere und ich habe mich für 90 Minuten wieder ein bisschen in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Mit meiner Schwester sah ich endlich auch die Verfilmung zur „Bienenhüterin“ und ich muss sagen, dass der Film dem Buch doch recht gerecht wird. Ich persönlich fand ihn zumindest zauberhaft.

Gehört: Das Kindergeschrei im Innenhof. Außerdem scheint einer meiner liebreizenden Nachbarn ein neues Radio oder so zu haben, denn ich werde ständig mit poppiger Chartsmusik beschallt. Jeder von euch sollte sich übrigens Kodaline anhören.

Gekauft: Einige Bücher, einige Klamotten, ansonsten war ich recht sparsam diesen Monat und möchte das auch für den nächsten Monat so beibehalten.

Geklickt: Gar nichts, weil wegen Zeitmangel. Ich bin aber im Moment, gerade in Hinblick auf meine kommenden Semesterferien, auf der Suche nach neuen Fanfictions. Bitte, wer eine enorm gute Fanfiction kennt (am liebsten eine Harry Potter mäßige, aber ich würde auch mal was neues ausprobieren, wenn ihr darauf schwört), dann seid doch so gut und teilt mir das mit. Mein Fanfiction-Herz ist schon richtig ausgehungert und braucht demnächst dringend mal wieder Zuwendung.

Gedacht: Ich schaffe niemals alles zu lernen, aber schiebe den ganzen Spaß witzigerweise trotzdem einfach weiter hinaus, in der Hoffnung, dass sich das alles dadurch in Luft auflöst. A pro pos in Luft auflösen – ich würde mich auch gerne auflösen, wie eine dieser Bausetabletten, die man in ein Glas Wasser tut, und die dann immer so lustig zischen und blubbern, bis sie letztlich verschwunden sind.

Gut gesagt: “Anyone can love a rose, but it takes a great deal to love a leaf. It’s ordinary to love the beautiful, but it’s beautiful to love the ordinary.”

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