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September


Es tut mir fast schon im Herzen weh, dass mein August-Post für den letzten Monat ins Wasser fiel, aber ich habe es zeitlich einfach nicht so wirklich hinbekommen, wollte es dann zur Abwechslung mal auf eine andere Art und Weise machen und einfach ein Video drehen, war aber technisch viel zu unbegabt, um das auch zurecht zu schneiden und hochzuladen, sodass ich mir dann einfach dachte, ich würde den Monat einfach ausfallen lassen, weil das vermutlich ohnehin niemandem auffallen würde.

(1) Ich liebe ja eigentlich alle Mahlzeiten gleichermaßen, aber ein leckeres Frühstück nimmt schon so eine kleine Sonderrolle ein. (2) Last days of magic – oder auch: Als die Blätter noch grün waren. (3) Ein kleiner Ausschnitt aus meinem kleinen Zimmer. Meine Platten liegen nur mitten im Raum, weil ich einfach nicht weiß, wo ich sie denn lagern könnte. (4) Ms. Caulfield aka Ms. Arrogant aka Liesa.

Immer wenn der September beginnt, ist für mich Herbst. Ich weiß gar nicht, woran das genau liegen mag, aber der 01. September, der Beginn des neuen Schuljahres in Hogwarts, ist für mich irgendwie immer schon ein Zeichen dafür gewesen, dass der Sommer jetzt vorüber ist und wir uns auf den Herbst vorbereiten müssen, auf Regentage, auf rotgoldbraune Sonnentage, auf Wind, der unsere Haare zerzaust, auf heißen Tee, den wir trinken während wir im Bett liegen und unsere Lieblingsserie schauen oder ein Buch lesen. Letztes Jahr war es mir gar nicht wirklich möglich gewesen, den Herbst in vollen Zügen auszukosten, weil ich so sehr im Wohnungssuche-Stress hing, dass ich an nichts anderes mehr denken konnte als Quadratmeterzahlen, Einbauküchen und zu hohe Nebenkosten, aber dieses Jahr wiederholt sich das Trauma ja glücklicherweise nicht, stattdessen schlage ich mich mit der fürchterlichen Hausarbeit herum, die wirklich wesentlich anspruchsvoller und komplizierter ist, als ich es mir jemals irgendwie hätte vorstellen können. Aber das gehört wohl dazu, zum Erwachsensein, dass wir keine absolute Freizeit mehr haben, sondern uns unsere Tage möglichst sinnvoll und gleichzeitig so stressreduzierend wie möglich gestalten, sodass wir schaffen, was wir uns vorgenommen haben und dennoch genug Zeit für die Dinge übrig haben, die uns entspannen und mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen zurücklassen.

Gelesen: Ich habe wirklich wenig Zeit mit Büchern verbracht, ich las gleich zu Anfang des Monats „City of Ashes“ von Cassandra Clare, war im Anschluss daran zu geizig, um mir auch noch den dritten Teil zu kaufen und las dann erst einmal gar nichts. Nebenher lag jedoch „No & Ich“ von Delphine de Vigan auf meinem Nachttisch, ich habe das Buch geliebt, es aber trotz allem nur im Schneckentempo asugelesen. Außerdem habe ich es nach einem knappen Jahr, das ich nun schon hier in Berlin wohne, endlich einmal geschafft, mich in der Bibliothek (die sage und schreibe 200m von meiner Wohnung entfernt ist) anzumelden. Leider war die Auswahl dort nicht soo bombenmäßig und so wanderte nur „Ein Moment für’s Leben“ von Cecelia Ahern in meiner Tasche, aber immerhin kann ich mit meinem Bibliotheksausweis in alle anderen Stadtbibliotheken Berlins und muss als Studentin gerade mal 5€ jährlich dafür hinblättern. Es deprimiert mich allerdings etwas, dass ich diesen letzten, vorlesungsfreien Monat nur so wenig gelesen habe, dass ich keine wirklichen Rereads geschafft habe und auch sonst verhältnismäßig wenig Bücher in den Händen gehalten habe, aber es ist nun mal wie es ist, ich brauche einfach ein besseres Zeitmanagement. Wie immer also.

Gesehen: Im Kino sah ich „Chroniken der Unterwelt“ und zwar unglaubliche dreimal, Zuhause in meinem Bett, habe ich „Arielle“, „Suburgatory“, „Pretty Little Liars“ und „Die Mumins“ geguckt. „Pretty Little Liars“ hatte ich ironischerweise schon letztes Jahr im September angefangen zu gucken, nur leider habe ich dann aus unerklärlichen Gründen irgendwann nicht mehr weitergeguckt, obwohl ich eigentlich mehr als begeistert davon war. Aus diesem Grund habe ich jetzt auch wieder damit angefangen und bin irgendwie noch begeisterter als vor einem Jahr. Außerdem habe ich jetzt auch mal mit „The Vampire Diaries“ begonnen, aber um ehrlich zu sein, so richtig konnte mich diese Serie noch nicht wirklich packen.

Gehört: Volcano Choir, das neue Projekt von Justin Vernon, begleitete mich durch die grauen Tage, genauso wie Bon Iver, William Fitzsimmons und zur Abwechslung auch mal wieder Lana Del Rey. Außerdem solltet ihr euch alle ganzganzganz dringend „Care“ von Hudson Taylor anhören. Jetzt!

Gekauft: Ich war ein bisschen auf Kleiderkreisel unterwegs und habe mir Biker Boots und einige Strickjacken gekauft, allerdings konnten mich nur die Schuhe richtig begeistern und mir ist wieder einmal klar geworden, dass ich bei Klamotten nicht so sparfuchsig sein sollte und tatsächlich lieber ins Geschäft wandern sollte, um meine Traumoutfits auch anprobieren zu können. Dass sie danach für mich als Studentin unbezahlbar sind ist ja auch egal. Ich habe mir außerdem einige schöne neue Dinge bei IKEA und auch neue Zimmerpflanzen gekauft (die Roomtour ist schon total in Planung, wird vermutlich in Form eines Videos erscheinen, allerdings erst irgendwann im Oktober, weil ich nochmals für einige Tage in die Heimat fahre, um mich von Mama ein bisschen verwöhnen zu lassen.) Da meine große Schwester Ende September Geburtstag hat, musste auch für sie noch einmal tief ins Portemonnaie gegriffen werden und auch einige Kosmetikprodukte wanderten in meinen Besitz über. (Würde euch eigentlich eine Kosmetikkategorie auf meinem Blog interessieren? So á la ‚was sind meine Monatsfavoriten‘ oder ‚wie schminke ich mich im Alltag‘ oder ähnliches? Bin irgendwie zum Drogeriefanatiker mutiert und habe irgendwie auch das Bedürfnis, das irgendwo auszuleben.)

Geklickt: Immer und immer wieder die Seite zu meinen Prüfungsergebnissen, weil ich es kaum erwarten konnte, dass dort endlich mal die Noten veröffentlicht wurden. Außerdem habe ich hier einen inspirierenden Blogpost darüber gelesen, was man denn alles so Gesundes (und vor allem auch Leckeres) in seine Brotbüchse stopfen kann, wenn man denn mal lange in der Schule/Uni/Arbeit rumhocken muss. Habe mir auf jeden Fall schon drölfzig Variationen für lange Unitage überlegt. Amüsiert habe ich mich über 26 Gründe, warum wir alle wie Seth Cohen sein sollten – und ich als absoluteste Besethene habe jetzt deswegen wieder unendlichste Lust „The O.C.“ zu gucken. Jurastudenten/innen könnten eventuell hier auf ihre Kosten kommen, ich für meinen Teil musste beim Lesen jedenfalls ziemlich schmunzeln.

Gedacht: Wo zum Teufel sind meine freien Tage hin und seit wann stehen auf meiner Wunschliste an erster Stelle Dinge wie Blazer und ordentliche Schuhe?

Gut gesagt: “I’d say go to hell, but I never want to see you again.”  (Sylvia Plath)

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Ein Kommentar zu „September

  1. Hey irre, ich dachte, ich sei die einzige Person über 5 Jahre, die nochmal Arielle schaut :) Noch erstaunlicher fand ich aber, dass mir die Lieder daraus immer noch bzw. immer besser gefallen!
    Auch was die Wunschlistenprioritäten betrifft, früher konnte man mich mit Klamotten unterm Weihnachtsbaum jagen, heute schick ich meine Mutter einen Link zu irgendwelchen Pullovern, wenn es auf Weihnachten zugeht… Zeiten ändern disch, sagt ja schon mal ein völlig überbewerteter Philosoph ;)
    LG, Dante

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