Fashion/Beauty

What I wore [November]


Es ist eisig kalt in den letzten Wochen geworden – am liebsten würde ich schon jetzt nur noch mit dickem Schal, Wollmütze und meinen allerdicksten Pullovern unter der dicken Winterjacke herumlaufen – aber ich habe ja jedes Jahr auf’s neue die Befürchtung, dass ich dann im Januar und Februar, wenn die Temperaturen weit unter 0° wandern, erbärmlich frieren werde, wenn ich jetzt schon die dicksten Klamotten anlege. Deswegen versuche ich es, alles zwar immer einigermaßen warm zu halten, aber noch nicht die ganz dicken Sachen anzuziehen – die hebe ich mir dann wirklich dafür auf, wenn es klirrend kalt ist und Schnee liegt und eisiger Wind weht.

Outfit IVLeggings Gina Tricot // Top H&M // Hemd Flohmarkt //       Stirnband Gina Tricot

Dafür habe ich mal wieder einige andere Klamotten herausgekraamt, die ich schon lange nicht mehr getragen habe. Die Bilder gibt es heute unschönerweise mit greller Zimmerbeleuchtung in meinem wunderbaren kleinen Reich – ich habe es vorher einfach nicht mehr geschafft, jemanden zu finden, der draußen bei Tageslicht Fotos von mir macht. Vielleicht liegt es daran, dass nie irgendjemand für mich Zeit hat oder aber vielmehr daran, dass es so etwas wie Tageslicht im tristen und grauen November einfach nicht mehr gibt.

Outfit ISowohl Hemd als auch Top habe ich bestimmt schon Ewigkeiten nicht mehr getragen – das liegt mit größter Wahrscheinlichkeit daran, dass rot nicht so meine Farbe ist. Was eigentlich komisch ist, weil ich immer dachte, dass blonden Frauen rot extrem gut stehen würde, aber selbst auf den Bordeaux-Zug konnte ich nicht mit aufspringen, weil wirklich jeder weinrote Pullover doof an mir aussah. Wird wohl tatsächlich langsam mal an der Zeit, mir meine Haare zu färben, wenn ich nur wüsste, welche Farbe es denn werden soll, wäre es auch wirklich wesentlich leichter, endlich mal diesen Schritt zu wagen. Woher ich das Hemd habe, kann ich nicht einmal mehr genau sagen –  ich habe es aber glaube ich mal auf dem Flohmarkt ergaunert (a pro pos Flohmarkt, ich hätte ja schon gut Lust, mal wieder über einen zu schlendern – ich war sicherlich schon ein halbes Jahr auf keinem mehr, was daran liegt, dass ich eigentlich nur den Mauerpark-Flohmarkt wirklich mag, der mir aber mittlerweile einfach zu teuer und kommerziell geworden ist. Ich sollte mich mal langsam auf die Suche nach einer Alternative machen). Es ist echt schön weich und flanellig, wie solche Hemden halt zu sein haben.

Outfit II

Über das Stirnband bin ich neulich bei Gina Tricot gestoßen. Ich war schon im letzten Herbst auf der Suche nach einem und auch dieses Jahr hatte ich die Suche halbherzig wieder aufgenommen. Das Problem war nicht, dass ich keines gefunden hätte, denn diese Stirnbänder überschwemmen die Accessoire-Abteilung ja nahezu, nein, ich hatte eher ein Problem mit meiner Kopfform und damit, wie ich mit einem Stirnband aussehe. Dieses Exemplar von Gina Tricot finde ich ehrlich gesagt immer noch nicht hundertprozentig optimal, aber es war günstig und ich dachte, ehe ich mich darüber ärgere, wenn ich es nicht kaufe, lasse ich es lieber in meinen Einkaufskorb wandern. Macht mein langes dickes Gesicht noch länger und dicker, aber hält immerhin meine Öhrchen schön warm und dafür nehme ich das blödaussehen gerne in Kauf.

Outfit IIIWo wir schon mal bei Gina Tricot sind – seitdem ich gewichtsmäßig etwas zugelegt habe, habe ich mich schweren Herzens von den bequemen Leggings getrennt, die ich wirklich fast ausschließlich getragen hatte. Was gar nicht nötig war, denn Gina Tricot hat ein unglaublich tolles Leggingsrepertoire. Zwar muss man für diese etwas tiefer in die Tasche greifen (und einen Zwanni hervozaubern), aber diese Leggings sind die stabilsten und dicksten und schönsten, die ich je gesehen habe. Nichts blickt durch, alles sitzt an seinem Platz und den Bund kann man praktischerweise so hochziehen, dass auch kleine Speckfältchen am Bauch kaschiert werden. Es gibt an langen Unitagen einfach nichts bequemeres als Leggings und auch wenn diese etwas teurer waren, so hat sich doch das Geld allein der Bequemlichkeit wegen absolut gelohnt. Kann ich wirklich nur weiterempfehlen an all jene, die ebenso leggingsfanatisch sind wie ich!

[Edit: Habe ich eben noch so sehr von dem Stirnband geschwärmt, war ich wohl doch zu nachlässig. Gestern früh, nachdem ich mich angezogen und geschminkt hatte, habe ich mich gewundert, wieso es in meinem Zimmer denn so komisch riecht. Ich rannte durch die ganze Wohnung, dachte, der Gasherd wäre vielleicht noch an oder die Heizung kaputt, bis ich sah, wer der wahre Übeltäter war:  Es war mein Stirnband, das ich völlig gedankenlos auf meine Nachttischlampe geworfen hatte, deren Glühbirne so heiß geworden ist, dass sich ein Loch in die Wolle brannte. Meine Trauer ist unendlich, zumal ich das Stirnband gerade mal einmal getragen habe, ehe es so tragisch von mir schied. Ruhe in Frieden, liebes Stirnband, ich habe dich wirklich sehr geliebt.]

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3 Kommentare zu „What I wore [November]

  1. Oh nein RIP Stirnband D:
    Dein Outfit gefällt mir gut :) … ich muss mich allerdings jedes Jahr aufs neue überwinden Stirnbänder oder Mützen zu tragen … ich bin Anti-Kopfbedeckung jeglicher Art. Aber irgendwas muss ich im Winter tun, Hilfe XD

    1. Bei Mützen habe ich auch so eine Art Hassliebe entwickelt – sie sehen zwar manchmal echt hübsch aus und halten warm, aber meistens kratzen sie oder die Kopfhaut beginnt zu jucken oder die Haare sind elektrisch aufgeladen, wenn man die Mütze absetzt und und und. Deswegen dachte ich ja eigentlich, ein Stirnband wäre mal gar keine so schlechte Idee, aber das Schicksal war wohl nicht mit mir… :D

  2. Beim Lesen deines Posts musste ich gerade wirklich sehr breit grinsen – erstens, weil es schön ist zu lesen, dass auch andere so verschusselt sind wie ich (auch wenn mir der tragische Tod deines Stirnbands natürlich sehr leid tut) und zweitens, weil ich auch jährlich den jämmerlichesten Erfrierungstod befürchte, wenn ich jetzt schon dem Drang nachgebe, in den dicksten Wintersachen rumzulaufen. ;)

    Liebe Grüße!

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