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November


Der November war richtig novembrig. Es wurde kalt und grau und unmenschlich früh dunkel, ich fiel wieder in meinen November-Blues, gab Unmengen an Geld aus, schaffte es aber glücklicherweise wieder aus meinem Tief heraus und kann mich für die restlichen Wochen bis Weihnachten glaube ich noch ganz gut motivieren. Und nach Weihnachten und Neujahr geht es dann ja erschreckenderweise schon gleich wieder weiter mit dem Lernen. Weil man Juraklausuren ja immer direkt in die erste vorlesungsfreie Woche packt und sie dann selbstverständlich auch innerhalb von drei Tagen schreiben darf. Aber das Gejammer dürft ihr euch dann sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anhören; erstmal soll es um den November gehen und darum, was ich so geschafft und was ich viel eher nicht so geschafft habe.

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(1) Mein superkuschliger Chilli-Milli-Pullover, meine superschöne Mumins-Leggings und ich machen sich einen supergammligen Tag auf dem Bett. Muss auch mal sein, manchmal geht’s einfach nicht mehr. (Wobei ich mich gerade frage, wo zum Teufel der Pullover abgeblieben ist – den hab‘ ich seit Anfang November nicht mehr gesehen….) (2) Spiegelportraits sehen auch nur im großen schönen Spiegel Zuhause einigermaßen gut aus. (3) Was zum November gehört: Ein Buch, ein Tee und eine große Portion Entspannung. (4) Pizza geht sowieso immer und noch dreimal öfter.

Gelesen: Ich muss sicherlich nicht betonen, dass ich eigentlich viel mehr lesen wollen würde, aber einfach nicht die Zeit dazu finde, oder? Ein Kapitel pro Tag reicht einfach nicht aus, um vernünftig voranzukommen, aber naja, damit muss man sich während des Studiums wohl einfach abfinden – oder habt ihr vielleicht eine glorreiche Taktik, mit der ihr euren Tag um zusätzliche Stunden verlängern könnt, um mehr lesen zu können? Fände ich ja ziemlich knorke. Es reichte diesen Monat gerade mal für „Eine Handvoll Worte“ von Jojo Moyes und „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami. Den Eindruck zu ersterem habe ich euch ja bereits in einer Rezension Mitte November dargelegt, „Naokos Lächeln“ las ich zum zweiten Mal im Rahmen der Lieblingsbücher-Challenge und war abermals hin und weg. Romantechnisch hat es für mehr leider nicht gereicht, dafür habe ich aber in juristischen Lehrbüchern und Urteilen geschmökert. Was natürlich wesentlich spannender war, ähem.

Gesehen: Ich habe es endlich mal wieder geschafft, ins Kino zu gehen, juchhe! Mit „Fack ju Göhte!“ und „Catching Fire standen zwei Filme auf dem Programm, die ich unbedingt sehen wollte – und ich finde beide haben sich mehr als gelohnt. Bei der Panem-Trilogie bin ich sowieso schon im voraus zu 101% von der filmischen Umsetzung überzeugt gewesen und das hat sich ja glücklicherweise abermals bestätigt. Ein großartiger Film, ich denke eine Rezension erübrigt sich schon fast, aber mal sehen, ob ich die nächsten Tage noch dazu komme. In Sachen Serien bin ich meinen alten Kameraden treu geblieben – es gab einige Folgen „Pretty Little Liars“, „The Vampire Diaries“ (mittlerweile habe ich die vierte Staffel beendet und warte auf das Erscheinen der fünften) und zwischendurch zum persönlichen Amüsement „Sailor Moon“. Vielen Dank übrigens nochmal für eure Serienvorschläge, da waren tatsächlich viele Serien dabei, die ich zwar vom Namen her kannte, mit denen ich mich aber bisher noch nie wirklich auseinandergesetzt habe – das wird dann jetzt, im Anschluss an „The Vampire Diaries“, gleich mal nachgeholt! [Auch wenn ich jetzt wieder vor dem Problem stehe, mit welcher Serie ich anfangen soll…]

Gehört: Bedrückt musste ich feststellen, dass ich dieses Jahr so gut wie keine neuen Platten gekauft habe, was wirklich bezeichnend für mein „Musikhobby“ ist. Ich finde einfach keine Zeit mehr, um wirklich konzentriert und voller Entspannung Musik zu hören, das ist mir dadurch so richtig bewusst geworden. Trotz allem hörte ich in das neue Album von Jake Bugg – „Shangri La“ – und in das von Cults – „Static“ – hinein und befand beide für in Ordnung. Müsste ich wohl öfter hören, um sie wirklich gut finden zu können. Habe nur leider keine Zeit dafür. Der musikalische Jahresrückblick Ende Dezember fällt dann wohl für dieses Jahr flach Freunde, ich habe einfach viel zu wenige neue Alben komplett und oft genug hören können. Mal sehen, ob ich Ende Dezember trotzdem was nettes zusammenbasteln kann. Außerdem gab es sämtliche Weihnachtslieder von Frank Sinatra auf die Ohren – der Mann bringt mich immer noch am allerbesten in Weihnachtsstimmung.

Gekauft: So enorm viel, dass ich bereits Mitte des Monats kaum noch Geld übrig hatte. Darunter waren insbesondere Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, ich habe aber auch mir selbst einige Dinge gegönnt, unter anderem Pullover, Drogerie-Artikel, Uni-Lektüre, Kino und die Gilmore-Girls-DVD-Komplettbox. Und wenn ich daran denke, was ich nächsten Monat alles noch gerne kaufen würde, wird mir auch schon wieder schlecht, haha.

Geklickt: „25 Dinge, die ein Jurastudent nicht sagt“ – ich finde so etwas immer furchtbar amüsant. Außerdem würde ich mich ziemlich sehr freuen, wenn mich jemand mit diesem und diesem T-Shirt beschenken würde – ich bin für meinen Teil schwer verliebt in beide Motive und überlege seit Wochen hin und her, ob ich mir eins davon oder sogar beide kaufe und ob das die Shipping-Kosten wert sind…

Gedacht: Es ist kalt. Es ist grau. Es ist müde. Kann ich nicht in meinem Bett liegen bleiben und Winterschlaf halten?

Gut gesagt: “Why do people think being with someone is the answer to everything?” (Elizabeth Scott)

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Ein Kommentar zu „November

  1. Oh dankeschön! :) Schön, dass dir mein Karottenkuchen so gut geschmeckt hat – ich freu‘ mich immer total, wenn wir Leser meines Blogs schreiben, dass sie meine Rezepte ausprobiert haben. :)

    Der kleine Servierteller stammt aus dem Erbe meines Großvaters, deswegen kann ich dir gar nicht sagen, woher er ist. Ich schätze auch, dass er schon etwas älter ist, aber Teller in dieser Art müsstest du eigentlich in jedem Laden finden. :)

    Liebe Grüße!

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