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#2013


Ich finde es Jahr für Jahr erstaunlich, wie schnell 365 Tage vergehen können. Je älter ich werde, desto mehr rennt die Zeit und es kommt mir teilweise so vor, als wären Dinge, die bereits Anfang des Jahres geschehen sind, gerade mal zwei Wochen her. Ich habe ein fuchtbar beklemmendes Gefühl, wenn ich ans Älterwerden denke und daran, wie die Zeit fliegt und fliegt und fliegt und wie sinnlos ich sie zum Teil an mir vorbeistreichen lasse. Auch wenn viele das für Schwachsinn halten und Vorsätze zu Beginn des neuen Jahres albern finden, ist der Jahreswechsel für mich immer die Zeit, in der ich darüber nachdenke, was in den letzten Monaten gut oder aber weniger gut gelaufen ist und wie ich mich selbst und mein Leben im neuen Jahr besser und ausgeglichener gestalten kann. Ich finde es wichtig, das Vergangene zu reflektieren und daraus dann einige gute Vorsätze für das neue Jahr zu basteln – egal, ob ich mich daran halten werde oder nicht, aber ich möchte mir gerne vor Augen halten, woran ich arbeiten sollte, in welchen Lebensbereichen ich etwas verändern sollte und wie ich mich als Mensch noch weiter entwickeln kann.

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Bücher

Ich habe es überraschenderweise geschafft, mein Leseziel für 2013 zu erfüllen. Vorgenommen habe ich mir 50 Bücher, geworden sind es letztendlich sogar 52 (ich gehe ganz stark davon aus, dass ich das Buch, welches ich gerade lese, in diesem Jahr noch schaffe). Es waren viele ausgezeichnete Bücher dabei, viele Bücher, die ich lange schon einmal lesen wollte, viele Bücher, die ich spontan gekauft und gelesen habe und nur ganzganz wenige Bücher, die mich wirklich enttäuscht hätten. Außerdem habe ich dieses Jahr zu meinem ersten Krimi überhaupt gegriffen und war gar nicht mal so abgeneigt. Ein richtiges Lieblingsbuch, unter all jenen, die ich gelesen habe, kann ich gar nicht herausfiltern, es waren einfach zu viele gute Bücher dabei. Ich habe außerdem noch nie so viele Rezensionen auf meinem Blog veröffentlich wie dieses Jahr, generell habe ich es mehr oder weniger geschafft, einigermaßen regelmäßig Beiträge auf diesem Blog zu veröffentlichen, das macht mich irgendwie ziemlich zufrieden und stolz und ich wünsche mir auch für das neue Jahr, es so beibehalten zu können. Ich trauere einzig und allein darum, dass ich keinen Harry Potter Reread geschafft habe, eigentlich ist das eine meiner persönlichen Traditionen, jedes Jahr die Harry Potter Reihe zu lesen, aber dieses Jahr habe ich es schlichtweg nicht geschafft.

In Sachen Bücher nehme ich mir für das neue Lesejahr einiges vor, möchte mich aber gleichzeitig nicht überladen, weil ich mich auch etwas mehr auf mein Studium konzentrieren möchte. Wieder 50 Bücher lesen zu können wäre wunderbar, alles was darüber geht noch wunderbarer. Ich möchte außerdem auch meinen SuB abbauen und ihn Ende des nächsten Jahres auf eine überschaubarere Zahl reduziert haben. Vermutlich werde ich mich auch dazu überwinden müssen, einige Bücher, die wirklich schon jahrelang ungelesen in meinem Regal stehen, komplett auszusortieren, zu verschenken oder zu verkaufen, denn wenn ich sie in den letzten vier, fünf Jahren nicht lesen wollte, dann werde ich das wohl auch in den künftigen vier, fünf Jahren nicht mehr tun. Ich möchte außerdem versuchen, mein Kaufverhalten bei Büchern etwas zu reduzieren und zu guter letzt möchte ich versuchen, abends den Laptop einfach abzuschalten und statt sinnloser Surferei lieber öfter mit einem guten Buch im Bett zu liegen.

Musik

Das mit der Musik und mir, das war 2013 ein wirkliches Trauerspiel. Ich hatte kaum Zeit, um Musik zu hören, wenn ich dann mal welcher gelauscht habe, dann waren das eher altbekannte Songs, statt neue Alben oder Künstler. Einzig und allein das Album „Pure Heroine“ von Lorde habe ich ununterbrochen häufig gehört, aber das tröstet mich nicht darüber hinweg, dass dieses Jahr so viel mehr gute Alben entstanden sind. Dafür, dass Musik einst ein riesiges Hobby von mir war, habe ich es dieses Jahr wirklich arg vernachlässigt und das macht mich gleichermaßen traurig und wütend. Aus diesem Grund gibt es dahingehend nur einen Vorsatz in Sachen Musik nämlich mehr Musik. Ich will wieder mehr Musik hören, fühlen, leben, dazu tanzen (wenn auch nur in den eigenen vier Wänden) und ich möchte anderen Menschen wieder mehr Musik empfehlen (früher habe ich immer alle mit der Musik, die ich gerade vergöttere belabert und sie geradezu dazu genötigt, auch einmal in das Album hineinzuhören.) Musik macht so glücklich, entspannt so sehr, es ist wirklich eine Schande, dass ich dieses Jahr so selten dazu gekommen bin, welche zu hören.

Filme/Serien

Dieses Jahr ist mir richtig bewusst geworden, dass ich mittlerweile wirklich lieber Serien schaue, als Filme zu gucken. Ich bin zwar kein ‚richtiger‘ Serienjunkie, der ununterbrochen eine Episode nach der nächsten ansehen muss, sondern habe ein ziemlich gesundes Mittelmaß gefunden (es sei denn, es ist wirklich richtigrichtig spannend und ich halte es wirklich nicht mehr aus, nicht zu wissen, wie es weitergeht), aber ich habe gemerkt, dass meine Aufmerksamkeitsspanne besser für Serien als für Filme geeignet ist; außerdem liebe ich es, dass man von Serien für einen längeren Zeitraum etwas hat, während ein Film ja meist nur ein Erlebnis von kurzer Dauer ist. Dennoch war ich dieses Jahr einige Male im Kino und habe mich verzaubern lassen, besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die folgenden:

Der große Gatsby, Catching Fire, Chroniken der Unterwelt – City of Bones, Fack ju Göhte, Warm Bodies, Die fantastische Welt von Oz, Hangover III, Die Monster Uni, Prisoners, Seelen.

Allerdings gibt es einige Filme, die ich gerne noch gesehen hätte, wozu ich aber einfach nicht gekommen bin oder es sich einfach nicht ergeben hat – Kick Ass II, Das ist das Ende, Alles eine Frage der Zeit, One Direction – This is Us, Inside Llewyn Davis, Eiskönigin – Völlig unverfroren, Der Butler, Ginger & Rosa, House at the end of the Street, Les Misérables, Place beyond the Pines.

Für das nächste Jahr habe ich filmemäßig auch schon einige Pläne. Ich möchte mindestens einmal im Monat ins Kino und ich würde gerne auch einmal Filmen eine Chance geben, die mich vielleicht nicht sofort hundertprozentig vom Plot oder vom Genre überzeugen. Außerdem gibt es auch einige ‚Filmklassiker‘, die ich gerne noch sehen würde.

Ich habe dieses Jahr auch einige Serien geschaut – viele aber einfach als Rewatch, wie zum Beispiel Gossip Girl, Desperate Housewives oder H2O-Plötzlich Meerjungfrau. Auch hier nehme ich mir für nächstes Jahr eine größere Experimentierfreude vor, ich möchte auch mal Dinge anfangen zu sehen, die mir nicht gleich von Beginn zusagen – aufhören kann man dann ja immer noch.

Außerdem möchte ich im nächsten Jahr öfter DVDs kaufen – ich hätte gerne alle meine Lieblingsfilme auf DVD und auch meine liebsten Serien hätte ich gerne in schönen DVD-Boxen (was ja aber leider immer voraussetzt, dass die Serie schon ‚fertig‘ ist und bereits ausgestrahlt wurde).

Persönliches

2013 war ein sehr durchwachsenes Jahr für mich. Ich habe dieses Jahr erst wirklich realisiert, dass ich mich ziemlich hängen lassen habe und habe damit begonnen, an mir zu arbeiten und ein ausgeglicheneres Selbst zu finden. Ganz geklappt hat das natürlich noch nicht, aber ich denke, ich bin auf dem besten Weg dazu, das beste aus mir herauszuholen und im Gleichgewicht mit mir zu sein. Ein langer Weg steht mir aber noch bevor und ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr weiterhin an meinem Selbstbewusstsein und meinem Charakter arbeiten kann. Ich möchte mich auf das im Leben konzentrieren, was wirklich wichtig ist, ich möchte mit mir und meinem Leben im Reinen sein und ich möchte Anerkennung für Erfolge, die ich hoffentlich haben werde. Ich würde es so gerne schaffen, endlich eine gewisse Selbstzufriedenheit mit mir zu erleben, ich möchte den Personen, die ich liebe, öfter Nettigkeiten zustecken, ihnen sagen, dass ich sie liebe und dass ich froh bin sie zu haben. Ich möchte einfach die beste Version meiner selbst sein und das in allen Lebensbereichen. Sei es nun, dass ich endlich meinen Körper so akzeptiere wie er ist, bzw. an ihm arbeite, bis ich ihn akzeptieren kann oder meine Leistungen im Studium zu verbessern oder meine Freizeit sinnvoller zu gestalten und mehr für mich selbst und meine persönliche Entfaltung zu tun. Mehr (Selbst-)bewusstsein. Für mich und meine Umwelt.

Liebste Leser, ich wünsche euch allen einen hervorragenden Start in das neue Jahr! Mögen all jene Dinge, die ihr euch wünscht und vornehmt gelingen und mögen die Niederlagen, die sich euch auf eurem Weg entgegenstellen euch nicht zurückwerfen, sondern stärker und mutiger machen. Wir lesen uns im nächsten Jahr wieder, ich freue mich schon jetzt darauf, wieder mit euch in Kontakt treten zu dürfen. Bleibt gesund und liebt, denn das ist das wichtigste!

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3 Kommentare zu „#2013

  1. Was du unter „Musik“ geschrieben hast, spricht mir aus der Seele! Ich bin richtig enttäuscht von mir, wie wenig ich mich 2013 der Musik gewidmet habe. Das muss sich im nächsten Jahr unbedingt ändern! Ich hoffe, dass du deinen Zielen im nächsten Jahr näher kommst, bzw. dass du sie auch gänzlich erreichst! :)

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