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Dezember


Nicht nur der Monat, sondern auch das Jahr geht zu Ende – da ich aber bereits eine Art kurzen Jahresrückblick geschrieben habe, konzentriere ich mich jetzt noch einmal vollends auf die letzten Tage in 2013 und berichte wie gewohnt von alldem, was bei mir im Dezember noch so geschehen ist.

Im Fokus stand diesen Monat für mich natürlich Weihnachten. So habe ich alle Geschenke mehr oder weniger schön verpackt und mich sehr über den wunderschön geschmückten Tannenbaum in unserem Wohnzimmer gefreut, unter dem ich sie für meine Liebsten legen durfte.

Gelesen: Auf meinem Nachttisch lag zu Beginn des Monats „Eine echt verrückte Story“ von Ned Vizzini und ich war mehr als erschüttert, als ich kurz nachdem ich das Buch ausgelesen hatte erfahren habe, dass Ned Vizzini Suizid begangen hat. Mir hat das Buch einfach nur unglaublich gut gefallen, ich habe vor einigen Jahren schon einmal den Film dazu gesehen und war hellauf begeistert (vermutlich, weil ich ein großer Emma Roberts Fan bin) und ich bin mir sicher, dass ich noch weitere Bücher von ihm lesen werde, auch wenn von nun an immer der negative Beigeschmack dabei sein wird, dass Ned Vizzini es nicht aus der Depressionsspirale schaffen konnte und schließlich an seiner Depression zu Grunde ging. Für die Lieblingsbücher-Challenge las ich im Dezember „Mio, mein Mio“ von Astrid Lindgren. Zu Weihnachten bekam ich einige Bücher geschenkt, begonnen habe ich mit „Der Bilderwächter“ von Monika Feth – ich liebe ihre Erdbeerpflücker-Reihe ja ziemlich sehr, muss aber auch sagen, dass ich diesen sechsten Teil eher weniger gelungen fand. Zu wenig Spannung und Abwechslung, das Ganze war irgendwie doch schon ziemlich vorhersehbar und zu meinem Ärger spielte Jette nur eine Minirolle – dabei habe ich gerade ihre Gedanken immer an den Büchern geliebt. Ich weiß um ehrlich zu sein gar nicht, ob es noch einen weiteren Teil geben wird, ich hoffe aber irgendwie schon, denn trotz alledem mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne.

Gehört: Im Dezember war es endlich Zeit für die Weihnachtsmusik und ich konnte von „Last Christmas“ und Co natürlich wieder einmal nicht genug bekommen. Außerdem fand ich endlich einmal Zeit, um mir das neue Arctic Monkeys Album anzuhören – findet ihr nicht auch, dass sich ihr Musikstil ziemlich gewendet hat? Am besten fand ich bisher ja immer noch die ersten beiden Alben, ich weiß auch nicht genau, woran es liegt, aber den neueren Songs fehlt es einfach ein bisschen an Pepp.

Gesehen: Ich konnte es nicht lassen und musste „Catching Fire“ unbedingt noch ein zweites Mal sehen – nur um abermals festzustellen, dass der Film tatsächlich richtig grandios ist und ich Katniss und Peeta einfach liebe. Ins Kino ging es außerdem, um „Smaugs Einöde“ zu sehen und auch von diesem Streifen war ich hellauf begeistert. Ein bisschen wurde meine Begeisterung aber dadurch getrübt, dass die Figur der Elbin Tauriel in keinem von Tolkiens Werken vorkommt und somit frei erfunden ist – andererseits war es gerade Tauriel und der mit ihr verbundene Handlungsstrang, den ich einfach großartig fand und auf den ich im dritten Teil schon sehnsüchtig hinfiebere. Vor Weihnachten gelang es mir außerdem, „Türkisch für Anfänger“ (die Serie) zu schauen – die erste Staffel und auch den Anfang der zweiten fand ich wirklich ziemlich gelungen aber danach nahm meine Euphorie gegenüber der Serie ziemlich ab. Das Ende fand ich nochmal ganz nett aber alles in allem hätte man wesentlich mehr aus der Serie herausholen können, finde ich jedenfalls. Seitdem sehe ich wieder „Make it or break it“, eine kleine Serienliebe, die wohl niemals irgendjemand richtig nachvollziehen können wird. Ich habe die Serie schon mal auf Englisch gesehen, bin jetzt aber froh, dass es die Folgen auch auf Deutsch zu sehen gibt und lasse mich von wunderschönen Turnübungen und Teenager-Dramen berieseln.

78Gekauft: Einen neuen Terminplaner für 2014 im Alice im Wunderland Stil. Außerdem konnte ich mich im H&M Sale nicht zurückhalten und habe einige Dinge dort in meinen Einkaufskorb gelegt. Ansonsten galt es, die restlichen Geshenke zu kaufen und auf sämtlichen Weihnachtsmärkten den Kinderpunsch leerzutrinken. Ich habe im Dezember endlich mal damit begonnen, meine Finanzen übersichtlich in eine Excel-Tabelle einzutragen, um so einen perfekten Überblick darüber zu haben, was ich wann wofür ausgebe und ich musste  überraschenderweise feststellen, dass ich eigentlich recht sparsam lebe. Das hätte ich gar nicht so erwartet, weil ich eigentlich immer recht viel Murks einkaufe (zumindest habe ich das Gefühl), mein Ziel für 2014 in Hinsicht Finanzen ist es, weiterhin zu versuchen, Spontankäufe zu vermeiden und nur dann zuzugreifen, weinn ich es entweder wirklich dringend brauche oder aber wenn ich im Ausgleich dafür in einem anderen Bereich auf etwas verzichte. Mal sehen, ich hoffe jedenfalls sehr, dass ich im kommenden Jahr wieder einiges Geld zur Seite legen kann und mir nicht unnötig Sachen kaufe, die ich eigentlich gar nicht benötige.

Gedacht: Jetzt zum Ende des Jahres habe ich etwas getan, von dem ich noch nicht genau weiß, ob ich es bereue oder gut finde. Zwischen den Feiertagen und Neujahr überkommt mich Jahr für Jahr die Lust, etwas an meinem Leben zu ändern, mich zu verbessern und mein Leben besser in den Griff zu bekommen. Neben den alljährlich üblichen Wünschen habe ich auch sehr oft daran gedacht, mir meine Haare dunkler zu färben…und habe es dann auch getan. Ich vermisse meine blonden Haare irgendwie sehr, zumal das immer so eine Art Markenzeichen von mir war und ich weiß noch nicht,ob ich finde, dass mir braunes Haar steht oder eher nicht. Getan ist es jedenfalls und ich werde das Jahr 2014 als Brünette und nicht wie gewöhnlich als Blondine starten. Die Haarfarbe mag für manche kein großes Thema sein, aber für mich ist es irgendwie schon etwas besonderes, mir meine Haare braun gefärbt zu haben und ich bin gespannt, wie die Leute in meinem Umfeld so darauf reagieren werden. (Meine Familie fand es zwar hübsch, es haben aber dennoch alle getrauert, weil wir alle blond sind und das unser Markenzeichen war.)

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(1) In Berlin ist es mir immer gar nicht möglich, Bilder von wunderschönen Sonnenaufgängen/-untergängen zu machen, da ich im ersten Obergeschoss wohne und alles, was ich sehen kann, die kalte graue Fassade des Vorderhauses ist. Umso schöner ist es, Tag für Tag Zuhause aufzuwachen und das Farbenspiel des Himmels vom Bett aus bewundern zu dürfen. (2) „Mio, mein Mio“ liebe ich nicht nur wegen der zuckersüßen Geschichte, sondern auch wegen der zauberhaften Illustrationen. (3) Der wunderschöne rosa Geburtstagsstrauß meiner Mama im Kontrast zu Tanne und Lichterkette. (4) Es ist zu früh, ich will nicht aufstehen, ich will immer und immer und immer im warmen und kuschligen Bettchen liegen bleiben.

Gut gesagt: “It simply isn’t an adventure worth telling if there aren’t any dragons.” J. R. R. Tolkien

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