Sowas wie Leben

Lebenszeichen


hjk (1)Jedes Semester zur Prüfungszeit ist es das gleiche – mir fällt von einem Tag auf den anderen auf, dass ja bald Prüfungen sind und ich das Semester über mal wieder zu viel herumgehangen habe und dann versuche ich all meine Kraft darin zu stecken, den Stoff des Semesters aufzuholen und in mein Gehirn hineinzupressen, scheitere kläglich an der Masse, werde von Tag zu Tag frustrierter, möchte am liebsten alles hinschmeißen, aufgeben und mich dauerhaft in meinem Bett verkriechen, gleichzeitig aber natürlich 18-Punkte-Prüfungen schreiben und alle mit meiner überschäumenden Intelligenz und meinem umfassenden Wissen beeindrucken. Dieses Semester war es selbstverständlich nicht anders, ich saß seit einem Monat nahezu permanent an meinen Prüfungsvorbereitungen, ohne jedoch das Gefühl zu haben, irgendetwas davon wirklich gut zu können oder mir einzuprägen. Aus diesem Grund herrschte hier auch absolute Funkstille – ein dickes fettes Entschuldigung dafür, aber ich hatte einfach nicht die Zeit und insbesondere auch nicht die Nerven, um mich mit Bloggen auseinanderzusetzen – außerdem gab es auch nichts zu erzählen, weil ich weder Bücher gelesen habe, noch Filme oder Serien geschaut habe, ich war eigentlich rund um die Uhr damit beschäftigt, mir Sorgen zu machen, panisch Karteikarten auswendig zu lernen, Fälle durchzulesen und Phasen der puren und unerbittlichen Verzweiflung durchzustehen, im Bett zu liegen und an die Decke zu starren oder herumzuheulen.

Das wird sich aber jetzt natürlich wieder ändern – denn jetzt steht die schönste Phase im Leben eines jeden Studenten an – die Semesterferien. Es ist unglaublich, was ich in dieser Zeit schon wieder alles schaffen möchte und mir vorgenommen habe, aber ich muss sowieso endlich einmal versuchen, meinem Trott zu entfliehen, einen strukturierten Alltag zu haben und nicht immer nur von einem Tag in den nächsten zu gammeln. Auch auf meinem Blog soll es natürlich wieder lebhafter werden, ich habe so viel nachzuholen und auch einige Dinge zu erzählen und ich freue mich schon darauf, endlich auch mal all die Blogeinträge von euch zu lesen und zu kommentieren, denn auch das habe ich die letzten vier Wochen mehr als schleifen lassen…Für meinen ersten richtig freien Abend seit vier Wochen nehme ich mir erstmal aber einfach nur eins vor: Ruhe finden und vor allem: Endlich mal wieder einen guten Roman zur Hand nehmen und Entspannung im Lesen finden, hoffentlich habe ich das nicht verlernt. Wir hören voneinander! ♡

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Ein Kommentar zu „Lebenszeichen

  1. Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen und geniale und erholsame Semesterferien. Danke für den absolut tollen Kommentar. Jedes Wort hat mich glücklich gemacht. :-)

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