Persönliches · Sowas wie Leben

10 Dinge [Januar/Februar]


ghs1. So ist das mit den guten Vorsätzen – kaum hat man Semesterferien und möchte sein Bloggerleben wieder einmal richtig ausleben, fällt einem der Laptop runter und man steht kurz vor dem Wahnsinn, weil die Reparaturkosten horrende Ausmaße annehmen und es nicht schnell genug geht. Ich habe deswegen jetzt meinen alten Laptop herauskramen müssen (hui, der ist so riesig und kommt mir mindestens doppelt so groß vor, wie mein neuer Liebling) und das schlimmste: Er ist so laut! Gott, die Lüftung rauscht und rauscht unaufhörlich, da könnte ich jedesmal ausrasten. Aber immerhin besser als nichts, ich bin froh, dass ich das gute Teil damals noch aufgehoben habe, denn ein Notfall kann ja immer mal sein und dafür rettet er mir wirklich mein Leben. Oder zumindest meinen Abend.

2. Ich mache momentant tatsächlich wieder regelmäßig Sport und ernähre mich seit Jahresbeginn ausgewogen und zu, sagen wir, 85-90% gesund und habe sogar tatsächlich schon etwas über vier Kilo abgenommen. Man sieht zwar noch nichts und der Weg ist noch soooo weit, aber es ist ein Anfang. Auch wenn ich in letzter Zeit vermehrt Chips- und Schokoladengelüste habe, merke ich, dass so ein gesunder Lebensstil echt nicht wehtut (höchstens ein klitzekleines bisschen im Portemonnaie) und dass es sogar Spaß macht, sich gesund zu ernähren. Das mit dem Sport muss jedoch noch etwas regelmäßiger werden, da war ich in den Wochen vor den Klausuren etwas nachlässig, aber ich bin mir sicher, dass ich es in den Semesterferien wieder ganz gut in den Griff bekomme. Der Sommer kann kommen!

3. Einige Rezensionen stehen mal wieder an – ich dachte insbesondere daran, dass euch vielleicht eine Rezension zu „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“, dem neusten Roman von Haruki Murakami interessieren könnte und auch „Die Bestimmung“ habe ich eeendlich gelesen, wobei ich bisher nur die ersten beiden Teile gelesen habe; der dritte erscheint ja erst Ende März auf Deutsch und dann wird voraussichtlich auch eine Rezension zur kompletten Reihe erscheinen. Mit der Lieblingsbücher-Challenge hänge ich arg hinterher, ich weiß noch nicht einmal, ob ich sie richtig durchziehen kann im zeitlich vorgegebenem Rahmen. Ich denke, ich werde im März wieder einsteigen, die zwei Bücher, die ich durch die Klausurenphase verloren habe, hole ich dann vielleicht einfach im Nachhinein nach und hänge sie hinten dran; anders geht es wohl leider nicht. Positiv hervorheben sollte man vielleicht noch, dass ich dieses Jahr noch kein einziges neues Buch gekauft habe (lediglich Jurabücher, aber das zählt nicht). Den SuB freut’s, andererseits sollte ich vielleicht betonen, dass ich auch nicht besonders viel gelesen habe, wegen des Stress‘. Aber trotzdem: Kein einziges Buch. Und dass, obgleich ich mir nicht einmal bewusst ein Bücherkaufverbot auferlegt habe. Ein bisschen stolz bin ich da schon.

4. Ich sah mir noch im Januar „The Wolf of Wall Street“ an und war von dem Film nicht sooo begeistert, wie ich es erwartet hätte. Sollte Leo den Oscar – endlich einmal – bekommen, würde ich es ihm vom Herzen gönnen, ich fand seine schauspielerische Leistung in dem Film auch wirklich grandios, aber irgendwie hätte ich ihm trotzdem eher für eine seiner anderen brillianten Rollen den Oscar gewünscht – insbesondere für Leonardo DiCaprio als Gatsby hätte ich es großartig gefunden. Aber mal abwarten, ich werde mir die Oscar-Verleihung vermutlich mit einem großen Becher Ben & Jerry’s ansehen und bin schon sehr gespannt – es ist so lange her, dass ich mir das zum letzten Mal angesehen habe.

5. Mir ist außerdem eingefallen, dass ich mir seit Ewigkeiten keine Klamotten mehr eingekauft habe. Dafür habe ich aber eines Nachts, als ich nicht schlafen konnte, in der H&M Home Abteilung zugeschlagen und mich mit neuer Bettwäsche, einer Decke, Kissenbezügen und kleinem Dekokram eingedeckt. Mittlerweile finde ich wirklich gigantische Freude daran, mein Zimmer zu dekorieren und zu verschönern; ich glaube, ich werde auch nie hundertprozentig zufrieden damit sein, wie es gerade aussieht und immer den Drang haben, etwas zu verbessern. Eigentlich stand für den März auch noch eine kleine IKEA-Tour auf dem Schirm, aber dank der Laptopreparatur, von der ich immer noch nicht weiß, wie hoch genau sie wird, wage ich vorerst nicht, mein Geld andersweitig zu verplanen. Dann halt erst im April oder Mai…

6. Das frustrierendste Gefühl ist wohl, wenn man sieht, dass die Zahl der ungelesenen Blogposts, die man aber uunbeediingt noch lesen muss, weit über 400 anzeigt und die Zahl der Youtube-Abos, die man uunbeediingt noch sehen muss, locker auf die 100 zugeht und man gleichzeitig weiß, dass man niemals genügend Zeit haben wird, um all diese ungelesenen Blogeinträge zu lesen und ungesehenen Youtube-Videos zu sehen und man dann das Gefühl hat, wahnsinnig wichtige und schöne Dinge zu verpassen. Menno.

7. Ich glaube, ich hatte mal erwähnt, dass ich meine Haare brünettiert habe und das eigentlich auch ganz knorke fand, nicht? Nun, ich finde es eigentlich immer noch recht hübsch, nur was ich bei meiner Aktion nicht bedacht hatte: Braun wäscht sich aus naturblondem Haar gerne raus und wird grünlich plus man kriegt einen grausamen Ansatz, der aussieht, als hätte man normalerweise graue Haare plus wie soll man jemals wieder zurück zum Blond kommen? Ich fühle mich ein wenig doof und naiv, dass ich an all diese Dinge nicht wirklich gedacht habe und ärgere mich ziemlich über mich selbst. Deswegen schiebe ich den Friseurbesuch auch immer weiter hinaus (immerhin muss ich ja auch noch meine nahende Laptopreparaturabrechnung im Hinterkopf haben und Friseur ist schon so ein Luxus, der mit Schneiden und Färben locker mal 80€ kosten kann). Mein Ansatz dankt es mir und sieht von Tag zu Tag schöner aus. Hat von euch jemand vielleicht schon mal etwas ähnliches durchgemacht und weiß, wie man auf möglichst schonende Art und Weise wieder zur Naturhaarfarbe Blond zurückkehrt? Manchmal wünschte ich mir wirklich, mein Gehirn hätte nicht ständig solch dämliche Aussetzer, in denen ich unüberlegte Dinge tue, die ich im Nachhinein nur unendlich bereue. Hach ja…

8. Wie habt ihr es eigentlich mit den Olympischen Winterspielen in Sochi gehalten? Sie aufgrund der politischen Verhältnisse in Russland boykottiert oder sie dennoch geschaut? Ich muss gestehen, ich habe mich für letzteres entschieden, finde aber nicht, dass ich damit Putins Denkweise akzeptiere oder dergleichen. Für mich geht es eher darum, Sportler anzufeuern und mit ihnen mitzufiebern, Sportler, die teilweise bereits ihr ganzes Leben oder zumindest einen beträchtlichen Teil auf diese Spiele hingearbeitet haben und die sich selbst nicht ausgesucht haben, dass die Spiele ausgerechnet in Russland stattfinden sollen. Ich finde es gut, dass viele auf die Missstände aufmerksam gemacht haben, dass sogar Google ein eigenes Doodle in Regenbogenfarben dafür kreiierte, aber ich glaube ebenso, dass man Sport und Politik nicht vermischen darf, weil das eine kaum etwas mit dem anderen zu tun hat. Habt ihr die Spiele geschaut oder habt ihr sie boykottiert? Das würde mich wirklich sehr interessieren.

9. Es ist irgendwie für mich schon wieder schwer zu glauben, aber ich werde nächste Woche tatsächlich 21. Das fühlt sich so alt an, so…falsch. Es kommt mir vor, als wäre es gestern, dass ich 14 war und jetzt soll ich schon 21 werden? Es geht langsam aber sicher auf die 30 zu und auch wenn es noch etwas hin ist – allein der Gedanke daran macht mir irgendwie Angst. Warum kann man nicht für immer jung sein, ein Minimum an Verantwortung tragen müssen und einfach so in den Tag leben? Das Leben wäre so viel entspannter und ich müsste mir nicht Sorgenfalten wegen des Älterwerdens machen. Herrje, ich glaube, ich werde später eine von diesen Frauen, die unglaublich mit ihrem Alter lügen, weil sie es einfach nicht ertragen können, ‚alt‘ zu sein. Wobei jeder ja eine andere Definition für ‚alt‘ hat, ich für meinen Teil fühle mich ja schon mit 21 viel zu alt…

10. Ich stehe einmal mehr vor der Frage: Welche Serie als nächstes? Einerseits habe ich aus unerfindlichen Gründen gar nicht mehr solch ein Serienbedürfnis, andererseits liebe ich es, zumindest beim Frühstück und beim Abendbrot eine Folge einer Serie zu schauen. Eigentlich würde ich gerne nochmal mit „Lost“ beginnen, aber in der rechten Stimmung bin ich dafür auch nicht, mir ist gerade mehr so nach Teenie-Drama-High-School/College-Gedöns, aber da habe ich die klassischen Serien auch schon durchgeschaut; glaube ich zumindest. Serientipps also wie immer willkommen, wenn nicht, gebe ich mir einfach zum 2372819. Mal Gossip Girl, O.C. oder One Tree Hill, mal sehen.

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7 Kommentare zu „10 Dinge [Januar/Februar]

  1. schau stargate kommando sg1, eine science fiction serie, die immer vormittags oder abends auf pro sieben mexx läuft. ich empfehle dir wirklich sie zu gucken, ist immer wieder gut und du kannst auch mittendrinn anfangen, zum reinkommen den kinofilm gucken oder im internet von vorne anfangen

  2. Ach … jetzt hab ich doch glatt was vergessen. Ich bin auch Naturblondine und Wunsch-Brünette. Das Problem mit dem Grünstich habe ich nicht aber die Ansätze nerven mich regelmäßig. Da man dann nur regelmäßig den Ansatz nachfärben lassen muss, gehts ja nicht immer so doll ins Portemonnaie. Es sei denn man denkt (so wie ich) das man jetzt den Ombre-Look oder was anderes braucht. ^^“ Die Friseurin meines Vertrauens sagt zu dem Thema „zurück zur Natur“ immer: rauswachsen lassen. Das macht keinen Spaß, aber es ist der sinnvollste Weg, bevor man sich dann am Ende die Haare kaputt blondiert, weil man heller werden will.

    1. Oh Gott, ja an rauswachsen habe ich auch als einzige Alternative gedacht, aber das wird so furchtbar lange dauern…Vielleicht werde ich nächstes Mal einfach erstmal ein helleres Braun färben lassen falls das geht. Ich ärgere mich nur so sehr, dass ich vorher nicht darüber nachgedacht habe, wie blöd es ist, wenn man wieder von Dunkel auf Hell zurück möchte, aber naja, es gibt schlimmeres würde ich sagen. :D

  3. Mach Dir wegen der Lieblingsbücher Challenge keinen Stress. Es gibt auch Monate, da hast Du wieder mehr Zeit und Lust und holst den Rückstand ganz schnell wieder auf.
    Und auch wenn Dir das nicht gelingt, ist es nicht so schlimm. Schließlich geht es bei der Challenge nicht darum Leistungslesen zu betreiben, sondern darum sich einfach mal den alten Schätzen im Bücherregal zu widmen.

    Hab ein schönes Wochenende,
    Katarina :)

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