Persönliches

„Liebster“-Award


Vor kurzem wurde ich von Sani für den „Liebster“-Award nominiert – vielen Dank dafür! Es ist zwar keine Oscar-Nominierung aber für mich trotzdem etwas ganz besonderes und großartiges, sodass ich gerne die Fragen, die Sani sich für mich ausgedacht hat, beantworten mag und mich sehr geehrt fühle, dass sie mich dafür ausgewählt hat. Also dann – here we go!

1. Wie bist du dazu gekommen, einen Blog zu machen?

Schon als Kind war ich ein Mensch, der gerne geschrieben hat. Ich habe früh damit begonnen Tagebuch zu schreiben, später habe ich mir eigene Zeitschriften ausgedacht, gebastelt und meiner Familie untergejubelt und es hat mir einfach unheimlichen Spaß gemacht, über Dinge zu schreiben, seien sie auch noch so banal. Die Idee, einen eigenen Blog zu beginnen, kam deswegen auch schon relativ früh auf; ich wollte eine eigene Homepage, eine Seite, auf der ich meine Erinnerungen und Empfindungen quasi für die Ewigkeit dokumentieren kann. Als ich zum 18. Geburtstag dann meinen ersten eigenen Laptop in den Händen hielt, war das für mich der passende Zeitpunkt, um dieses Vorhaben endlich einmal umzusetzen und damit zu beginnen – deswegen entstand vor fast genau 3 Jahren dieser Blog und ich bin so froh, dass ich ihn – wenngleich auch mit einigen Unterbrechungen – bis heute fortgeführt habe und immer noch so viel Freude, wenn nicht sogar noch mehr Freude als damals, dafür aufbringen kann. Es ist einfach zum Hobby geworden, genauso wie lesen, Serien schauen, kochen oder Sport, etwas, dass sich mittlerweile ganz natürlich und einigermaßen regelmäßig in mein Leben eingegliedert hat und hoffentlich auch noch eine ganze Weile ein Teil davon sein wird.

2. Was macht dir am Blogging am meisten Spaß?

Ganz ehrlich? Ich liebe es mit am meisten, mir alte Blogeinträge von mir durchzulesen. Ich finde, dass vor allem daran deutlich wird, inwiefern man sich entwickelt hat und wie sehr man die Dinge heute vielleicht auch anders wahrnimmt oder empfindet oder vielleicht eben auch nicht. Ansonsten liebe ich die Kommunikation zwischen uns Bloggern (auch wenn ich daran definitiv wieder mehr arbeiten muss, ich habe das Blogposts-lesen und kommentieren in letzter Zeit sehr arg vernachlässigt und habe dringenden Aufholbedarf). Ich mag es ungemein, mich mit anderen Menschen, die ähnlich denken wie ich, auszutauschen, neue Sichtweisen auf manche Dinge zu bekommen und zum Nachdenken oder Kaufen angeregt zu werden.

3. Und was nervt dich am meisten am Blogging?

Überhaupt gar nichts, ehrlich gesagt! Ich mache das Bloggen nur für mich und bin da keinem Zwang ausgesetzt, ich kann schreiben wann und was ich will, kann meinen Blog generell genau so gestalten, wie ich es am liebsten mag und bin mir selber mein eigener Herr, wenn man das so sagen kann. Es gibt wirklich absolut gar nichts, was ich irgendwie als störend oder negativ empfinde!

4. Kannst du dir vorstellen hauptberuflich zu Bloggen?

Ich sehe das recht kritisch, mit „Hobby zum Beruf machen“, weil ich der Meinung bin, dass man dadurch einem solchen Zwang ausgesetzt ist, dass möglicherweise der Spaßfaktor an dem ganzen verloren geht. Für mich wäre das absolut nicht vorstellbar hauptberuflich zu bloggen, ich möchte das als Ausgleich zum „wahren“ Leben beibehalten, um mich ein wenig kreativ auszuleben oder aber um jene Dinge festzuhalten, die ich gerne mit anderen teilen möchte oder aber als Erinnerung auf meinem Blog verewigen möchte. Hauptberuflich Bloggerin – das wäre mir viel zu unsicher und stressig, ich strebe lieber weiter ein gutes Staatsexamen an und halte mich beruflich an etwas solides und auch spannendes – nicht, dass Bloggen nicht spannend wäre, aber es ist für mich absolut unvorstellbar, damit Geld machen zu wollen und nebenher nichts ‚richtiges‘ zu machen.

5. Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dann machen?

Ich würde mir Gesundheit und ein überwiegend glückliches und erfülltes Leben für alle Menschen auf dieser Erde wünschen, weiterhin würde ich mir wünschen, dass Hunger und Armut auf der Welt ein Ende hätten und jeder Mensch ein menschenwürdiges Leben führen darf. Zuletzt würde ich mir eine Weltreise wünschen – ein wenig egoistisch, ja, aber ich bin bisher nur so wenig herumgekommen und es gibt so viele wunderschöne Orte auf dieser Welt zu sehen – ich würde mir einfach die Zeit und auch die finanziellen Mittelchen wünschen, um die schönsten Flecken auf unserem Planeten mit eigenen Augen gesehen zu haben, denn das sind wahrlich Erinnerungen für’s restliche Leben!

6. Hast du irgendeinen Lebenstraum?

Es gibt einige Dinge, die ich im Leben erreichen möchte, aber das sind weniger Träume als konkrete Vorstellungen davon, wie mein Leben bitteschön gefälligst zu laufen hätte. Einzig und allein mein Wunsch, ein Ferienhaus im wunderschönen Schweden besitzen zu dürfen und auch die schwedische Sprache fließend sprechen zukönnen, würde ich unter Lebenstraum abheften – davon träume ich schon, seit ich als Kind sämtliche Astrid Lindgren Bücher verschlungen habe und mich komplett und unwiderruflich in Schweden verliebt habe.

7. Spielst du ein Instrument?

Ich kann Blockflöte spielen und habe auch ein wenig Ahnung vom Gitarrespielen – so richtig Unterricht für irgendein Instrument habe ich jedoch nie genommen, ich habe mir alles selber beigebracht und spiele deswegen auch eher dürftig. Vielleicht wäre es an der Zeit, die Gitarre mal wieder hervorzuholen und meine Kenntnisse etwas aufzufrischen.

8. Was war bisher dein schönster Moment beim Blogging?

Uff, ultraschwierige Frage, das kann ich gar nicht so genau beantworten. Ich mag es einfach generell sehr, wenn ich sehe, dass ein Post viele Likes oder gar Kommentare bekommt, weil ich dann weiß, dass das, was ich geschrieben habe, den Leuten mehr oder weniger gefällt und sie etwas in der Art vielleicht öfter lesen wollen. Einen speziellen Moment kann ich dabei gar nicht so herausheben, es ist eher die gesamte Zeit, die ich bisher mit Bloggen verbracht habe, die positive Erinnerungen bei mir hervorruft.

9. Was für Blogs liest du am liebsten?

Ich lese eigentlich alles sehr gerne – von Beauty und Fashion, Büchern, Serien und Filmen, bis zu simplen Fotoblogs, Foodblogs oder Blogs, die einfach über das Leben sind ist in meinem Bloggerfeed alles mit dabei und wird auch regelmäßig gelesen. Besonders gerne mag ich es, wenn Blogs vielseitig sind – es also nicht nur um Essen geht oder nicht nur um Bücher, sondern wenn verschiedene Themen angesprochen werden und der Blog eine gewisse persönliche Note hat.

10. Wenn du dir einen anderen Namen aussuchen könntest, welcher wäre es?

Ich ärgere mich immer ein wenig, dass ich nicht Louisa heiße – ich finde den Namen so viel schöner als meinen eigenen, obwohl sie sich ja eigentlich doch recht ähneln, aber Louisa hat einfach einen so schönen Klang und sieht geschrieben so schön aus, da werde ich schon immer ein bisschen traurig, dass meine Mama sich letztendlich doch für Liesa entschieden hatte, obwohl beide Namen in der engeren Auswahl waren.

11. Wie siehst du deinen Blog in Zukunft vor dir?

Regelmäßigere Posts, ein größeres Spektrum an Themen und Blogposts und viiiiel mehr Kommunikation mit anderen Bloggern. Es soll hier endlich wieder lebendiger, vielseitiger und interessanter werden!

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