Persönliches · Sowas wie Leben

Your body is a reflection of your lifestyle


Ich hatte vor kurzem bereits erwähnt, dass ich seit Beginn des Jahres versuche, einem gesünderen Lebensstil zu folgen, fit zu werden und die Ausgeglichenheit im Alltag zu finden, die sich für mich nur durch Sport erreichen lässt. Einen richtigen, sichtbaren Erfolg kann ich bisher zwar noch nicht vorweisen, dafür cheate ich vermutlich einfach zu oft, aber ich kann definitiv behaupten, dass ich mich seitdem wesentlich vitaler, lebendiger und zufriedener mit mir fühle, ich habe endlich wieder Lust darauf, Dinge zu unternehmen, raus zu gehen und ich habe einfach ein viel besseres Gefühl, bei allem was ich mache. Deswegen dachte ich, es wäre zum einen für mich selbst interessant, meine ’neue Lebensweise‘ anhand einiger Fragen zu reflektieren und außerdem dachte ich mir, dass ihr vielleicht ebenfalls noch einige Inspiration dahingehend sucht oder meine Motivation noch höher treiben könnt. Dieser Blog wird auf keinen Fall ein Fitnessblog, ich werde jetzt auch nicht damit anfangen, monatlich meine Workout-Routine zu posten oder euch mit Rezepten zuzuschütten, aber vereinzelt solche Sport-/Ernährungsposts zu veröffentlichen wäre doch mal ganz interessant, dachte ich mir und deswegen mache ich das auch einfach.

Wie oft machst du die Woche Sport und welchen Sport treibst du?

123Ich habe vor kurzem meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio wieder aufgefrischt und gehe nun überwiegend dorthin, um mein wöchentliches Sportpensum zu erfüllen. Im Moment versuche ich, 3 bis 4mal die Woche Sport zu treiben, sobald das Semester wieder beginnt, werde ich es vermutlich nicht mehr ganz so häufig schaffen – da bin ich dann wirklich schon froh, wenn ich an zwei oder drei Tagen die Woche dazu komme, zu sporteln. Im Fitnessstudio halte ich mich überwiegend an den Cardio-Geräten auf, insbesondere Crosstrainer und Laufband sind meine Favoriten, ich kräftige meine Muskeln jedoch auch an den Geräten. Da ich im Moment aber erstmal das ganze überflüssige Fett verlieren möchte, liegt mein Schwerpunkt beim Training tatsächlich größtenteils auf der Ausdauer.

Wie siehts mit deiner Ernährung aus? Gesund gemischt oder hauptsächlich Fastfood & Süßes?

UnbenanntIch achte darauf, gesund und vielseitig zu essen, ich folge dabei aber keiner bestimmten Diät, sondern versuche, bewusster zu essen und nicht mehr alles wahllos in mich hineinzustopfen. Kuchen und Schokolade gibt es aber trotzdem von Zeit zu Zeit – wenn ich den Drang nach Süßem habe, greife ich immer zu Zartbitterschokolade und einem Schoko-Banane-Müsliriegel. Alles verbieten möchte ich mir auch überhaupt gar nicht – dafür ist Essen viel zu lecker und ich bin eine viel zu große Naschkatze! Nur dem Fastfood habe ich (mehr oder weniger) abgeschworen, wobei ich ein-, zweimal im Monat noch einen Pizzatag einlege – denn ein Leben ohne Pizza wäre (für mich) kein lebenswertes Leben.

 Zeige/beschreibe dein knackigstes Körperteil und erzähle wie’s dazu kam.

Uhh, schwierig, aber ich würde darauf tippen, dass es sich bei mir um den Po handelt. Ich habe beim Abnehmen eigentlich gar keine so große Angst davor, an Oberweite zu verlieren, aber bei meinem Po möchte ich wirklich ungern, dass er schrumpft, dafür mag ich ihn viel zu gerne. Aber knackiger könnte er ruhig noch werden.

Würdest du für dein sportliches Ziel jeden Tag kontinuierlich 20 Minuten Sport machen?

Unbenannt1Natürlich kann ich nicht mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit versichern, dass ich ein tagtägliches Training durchziehen würde, generell wären es mir aber die 20 Minuten am Tag definitiv wert, um mein sportliches Ziel erreichen zu können. Allerdings finde ich es auch immer wichtig, Restdays einzulegen und mindestens zwei Tage in der Woche zu pausieren, bzw. sich nur seeehr leicht zu bewegen, darauf würde ich dann achten.

Nenne dein Ernährungs-/Diätgeheimnis um gesund & fit zu bleiben

 Das ist das, was irgendwie schwer begreiflich ist: Es gibt kein Geheimnis, mit dem man schnell dünn und schlank und fit und gesund wird. Eigentlich weiß doch jedes Kind, worauf man bei einer gesunden Ernährung achten sollte, worauf es wirklich ankommt, wenn man sein Gewicht reduzieren möchte. Viel trinken, regelmäßige Mahlzeiten, viel Gemüse, viel Eiweiß und vollwertige Getreideprodukte. So einfach ist es und so einfach wird es auch immer bleiben, da gibt es absolut keine Geheimnisse oder besonderen Tipps, an die man sich halten muss, ich lehne auch strenge Diäten, die auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt sind, strikt ab und auch Diätpillen halte ich für den absolut größten Schwachinn. Ich glaube, dass man längerfristig nur mit einer kompletten Umstellung abnehmen kann – und diese Umstellung fängt nicht mit der Ernährung, sondern bereits mit der Denkweise an.

Zeige/beschreibe deine Lieblings-Fitnessübung.

Langweilig, wie ich ja in allen Lebensbereichen irgendwie bin, mag ich auch im Sport die Standardübungen am liebsten. Deswegen findet man mich im Fitnessstudio am ehesten auf dem Laufband und auf der Beinpresse, außerdem mache ich auch Squats sehr gerne.

Hattest du schon mal eine Sportverletzung?

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Zum Glück noch nicht. Klar, als ich noch Leistungssport gemacht habe, hatte ich die ein oder andere Zerrung, aber es handelte sich immer nur um Kleinigkeiten und glücklicherweise nie um irgendwelche schweren Verletzungen. Im Sportunterricht beim Basketballspielen habe ich mir einmal einen Stück vom Fingerknochen abgesplittert und musste zwei Wochen mit Gips herumrennen, aber selbst das war nicht sonderlich wild, weil ich danach gleich wieder mit Sport weitermachen konnte. In der Hinsicht hatte ich bisher wirklich immer Glück, ich hoffe, das bleibt auch weiterhin so.

Welche Sportart hasst du und würdest sie aufgrunddessen nicht ausüben?

Ich bin absolut kein Fan von Ballsportarten oder generell Teamsport. Für mich als Einzelgängerin und Einzelkämpferin ist das einfach nichts und ich zeige auch absolut keine Begabungen in solchen Spielen und bin ein richtiger Troll. Ob Basketball, Handball, Volleyball, Fußball oder was es sonst noch so gibt – ich hasse alles und gehe in vollkommener Unfähigkeit auf.

Wenn du die Möglichkeit hast, welche Musik hörst du beim Sport? Nenne deinen liebsten Titel beim Training.

Meist höre ich beim Sport (wenn ich denn meinen iPod nicht wieder Zuhause vergessen habe), schnelle und etwas lautere Musik. Insbesondere Billy Talent, Linkin Park, ältere Sachen von den Arctic Monkeys, The Subways und Nirvana sind mit dabei, aber auch einige trashige Sachen, beispielsweise von Britney Spears oder Rihanna.

Wieviel bewegst du dich im Alltag/Job?

Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag NUR sitze, aber ehrlich gesagt bewege ich mich im Alltag nicht sonderlich viel. In der Uni sitze ich die ganze Zeit und auf Arbeit bewege ich mich auch nur dann, wenn ich zum Kopierer muss. Dafür versuche ich, weniger mit der Bahn zu fahren und öfter mal zu Fuß zu gehen; das klappt ganz gut und vor allem nach der Arbeit fahre ich immer gerne nur zwei Stationen mit der S-Bahn, um den restlichen Weg zu laufen.

Wieviel und was trinkst du am Tag?

Ich trinke eigentlich stets Wasser; es sei denn, ich belohne mich mit etwas besonderem wie Ginger Ale oder Cola, aber eigentlich trinke ich überwiegend stilles Wasser, gerne auch aus der Leitung. Morgens gibt es außerdem noch einen Tee, es war der pure Horror für mich, mir meinen Kakao abzugewöhnen, aber mittlerweile ist mir das ganz gut geglückt, auch wenn ich ihn von Zeit zu Zeit noch vermisse. Insgesamt trinke ich über den Tag verteilt locker 2 Liter – ich hatte noch nie Schwierigkeiten damit,  nicht ausreichend zu trinken, denn ich bin schon seit langem eine absolute Vieltrinkerin und könnte permanent an der Flasche hängen. (Okay, das klang jetzt nicht so, wie es eigentlich klingen sollte, aber ihr wisst schon was ich meine…)

Was haltet ihr von dem Fitness und clean eating Trend? Versucht ihr auch, euch gesund zu ernähren oder legt ihr wenig Wert darauf? Welchen Sport übt ihr aus oder gilt für euch das altbekannte Sprichwort „Sport ist Mord“?

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4 Kommentare zu „Your body is a reflection of your lifestyle

  1. Bis ich etwa 15 war, galt für mich immer „Sport ist Mord“. War ein richtiges Pummelchen. Dann hats irgendwann Klick gemacht, als ich gemerkt habe wie die Puste weg ist, nachdem ich die Treppe hochgehe. Die Hänseleien hatte ich auch satt und das dringende Bedürfnis meinem Schönheitsideal näher zu kommen. Und dann habe ich angefangen alle 2 Tage Sport zu machen. Das mache ich heute noch so. Anfangs waren es ein paar Sit-Ups und Liegestützte und ich dachte schon, es tut sich nichts. Bis es nach ein paar Wochen offensichtlich wurde. Weil sich bei mir nur sehr langsam Veränderungen zeigen, hat es gedauert bis jemand anders (und ich) etwas bemerkt hat.
    Zwischendurch in all diesen Jahren habe ich immer wieder bemerkt, dass ich „Stillstand“ habe und dann das Sportpensum gesteigert. Mitlerweile mache ich DVD Workouts von Jillian Michaels beispielsweise.
    Mit dem Clean Eating tue ich mich allerdings schwer. Mir geht es ähnlich wie dir und ich habe keine Lust auf alles zu verzichten und manchmal wäre es schon schön, wenn es schnell geht. Stattdessen halte ich das so, dass ich auf Zwischenmahlzeiten verzichte und mich an den Wochenenden belohne. Da gibts dann abends vor der Glotze locker mal ne halbe Tafel Schokolade … oder ne ganze. So, jetzt ist es raus. Haha XD

    1. Wow, wie bewundernswert, dass du das heute noch so durchziehst! Ich habe immer unglaublich großen Respekt davor, es bedarf so viel Disziplin und auch Motivation, um so etwas über einen längeren Zeitraum durchzuziehen und ich merke schon jetzt des öfteren, dass mir genau diese zwei Eigenschaften fehlen. Was mich vor allem immer deswegen ärgert, weil ich früher nie so ‚faul‘ war, sondern fünfmal die Woche zum Leistungssport gegangen bin – ich bin ein bisschen sauer auf mein früheres Ich, dass ich damit einfach aufgehört habe. Aber es ist nie zu spät, um wieder anzufangen und sobald ich wieder etwas Muskeln, Ausdauer etc. aufgebaut habe, überlege ich sogar, wieder mit meiner Sportart (Leichtathletik) im Verein anzufangen, aber mal sehen, ich will nicht zu übermütig sein. :D

      Und ja – das mit dem Essen ist noch schlimmer als der Sport. Meine Mahlzeiten an sich halte ich durchweg gesund, das habe ich mir mittlerweile echt gut angeeignet, aber diese Zwischendurchesserei ist eine soooo blöde Angewohnheit, haha. Aber das muss auch einfach mal sein, Essen ist halt toll. :D

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