Persönliches

Liebster-Blog-Award [again]


Zunächst einmal: Entschuldigt die ungewollte Abstinenz – ich hatte die letzten Wochen Schwierigkeiten, Uni, Arbeit und mein Privatleben unter einen Hut zu bekommen und darunter musste unter anderem mein Blog leiden. Diese Pause soll jetzt aber vorüber sein – ich werde mich die kommenden Wochen besser organisieren und muss glücklicherweise auch nicht mehr allzu viel arbeiten. Ab jetzt geht es also wieder gewohnte Bahnen und ich versuche, mindestens einmal die Woche etwas zu schreiben.


Ich wurde schon wieder geehrt – dieses Mal überreichten mir Maren und Michael den Liebster-Blog-Award und da ich unglaublich gerne solche Fragen beantworte, nehme ich mir heute endlich einmal die Zeit, um mir Antworten für die Fragen der beiden zu überlegen.

Zuerst widme ich mich den Fragen der lieben Maren. Los geht’s!

1. Warum hast du mit dem Bloggen angefangen? Gab es einen speziellen Auslöser?

Ich blogge mittlerweile seit gut drei Jahren – angefangen hat es damit, dass ich zu meinem 18. Geburtstag endlich einen Laptop geschenkt bekam und ich nun endlich unbegrenzt Zeit im Internet verbringen konnte. Das ging zuvor nämlich nicht, da mein PC ein sehr altes, klappriges und vor allem laaaaangsaaames Ding war, welches ich mir zu allem Überfluss auch noch mit meinen Schwestern teilen musste. Mit dem Laptop hatte ich endlich die Gelegenheit, selber in verschiedene Blogs hineinzuschnuppern und es war mir von vornherein klar, dass ich auch so etwas machen möchte. Einfach über Dinge schreiben, in Austausch mit anderen treten und meine Gedanken über verschiedene Bücher, Filme und anderes zu teilen, hat mich enorm gereizt, sodass ich den Blog als digitales Tagebuch nutzen wollte und auch immer noch will.

2. Schreibst du abgesehen von deinem Blog auch noch andere (fiktionale oder nicht-fiktionale) Texte?

Früher habe ich das durchaus getan – ich habe des öfteren mal Kurzgeschichten geschrieben, manchmal auch Gedichte oder Lieder, aber mittlerweile mache ich das nicht mehr. Zum einen, weil mir die Zeit fehlt, zum anderen, weil ich auch gar nicht mehr kreativ genug bin – mir mag einfach nichts einfallen, worüber ich schreiben könnte, weshalb ich es von vornherein einfach lasse. Nur Tagebuch schreibe ich gelegentlich, das macht mir auch immer noch viel Spaß.

3. Was bedeutet schreiben für dich? Hobby, Arbeit, Entspannung, Therapie…?

Eine Mischung aus vielem würde ich sagen – ich schreibe, weil es mir gefällt, wie verschiedene Worte aneinandergereiht einen vollständigen (und möglichst wohlklingenden) Satz ergeben, es macht mir Spaß, Dinge schriftlich festzuhalten und es entspannt mich meistens auch – es sei denn, ich fühle mich gezwungen etwas niederzuschreiben, dann merkt man es meinem Schreibstil auch an, dass ich wenig Spaß daran hatte. Tagebuchschreiben empfinde ich ebenso als Entspannung, aber auch teilweise als Therapie – es fühlt sich gut an, die Sachen, die einen belasten, einfach von der Seele zu schreiben und sie dabei auch etwas verarbeiten zu können.

4. An welchem anderen Ort auf dieser Welt würdest du gerne leben und warum?

Paris! In Paris herrscht einfach eine ganz andere Atmosphäre als hier, ich liebe den Charme der Stadt und die Einstellung der Bewohner, ich liebe die Architektur, ich vergöttere den Eiffelturm und himmel die Mode an. Paris ist für mich das nonplusultra was alles anbelangt. Wobei ich auch absolut nicht abgeneigt bin, hier in Berlin und Umgebung wohnen zu bleiben – hier habe ich einfach dieses Heimatgefühl, hier wohnen die Menschen, die ich liebe und auch hier ist es wunderwunderschön.

5. Wenn du nur einen Film oder eine Serienbox auf eine einsame Insel mitnehmen dürftest: Welche(r) wäre das?

Fiiiiiese Frage! Einsame Insel schreit ein bisschen nach „Lost“ (auch wenn ich nie über die zweite Staffel hinausgekommen bin, aber gerade das wäre ja vielleicht ein Anreiz, sie auf die Insel mitzunehmen), aber ich glaube, ich würde zu einer richtigen Wohlfühlserie greifen – „One Tree Hill“ möglicherweise oder „Gilmore Girls“. Am ehesten sogar noch zu „O.C. California“, aber ich finde es so traurig, dass es nur vier Staffeln gibt – um mich richtig zu beschäftigen müsste dann vielleicht doch eher „One Tree Hill“ mit seinen neun Staffeln mit.

6. Bevorzugst du ganz allgemein Filme oder Serien?

Ich bin nicht so der Filmmensch – ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal Zuhause einen Film auch wirklich bis zum Ende geschaut habe, meist habe ich nach gut der Hälfte keine Lust mehr und drücke auf Pause, weil ich denke, dass ich später wieder Lust habe, wozu es aber meist nicht kommt. Im Kino ist das ganz anders – da kann ich auch drei Stunden gefesselt vor der Leinwand sitzen und völlig die Zeit um mich herum vergessen, nur Zuhause geht das halt irgendwie nicht. Serien würde ich deswegen immer vorziehen – ich mag es, dass man länger etwas davon hat, dass man die Gelegenheit bekommt, die Charaktere auf einem viel längeren Weg zu begleiten, sie besser kennenzulernen und sich über sämtliche Plot Twists zu ärgern. Deswegen: Definitiv Serien!

7. Was war die letzte Sendung, die du dir im TV angeschaut hast?

Ich schaue wirklich nur gaaaaanz wenige Sendungen im Fernsehen, eigentlich habe ich ihn so gut wie nie an. Da ich letztes Wochenende Zuhause war, habe ich dort zuletzt Shopping Queen gesehen – das ist auch das einzige TV-Format, welches ich wirklich interessant und unterhaltsam finde.

8. Bei welcher TV-Serie würdest du gerne mal als Statist mitspielen (oder hättest gerne mitgespielt)?

Drake & Josh! Oh, was habe ich die beiden geliebt, das war eine meiner absoluten Lieblingsserien und ich hätte gerne mal eine Runde mit Drake, Josh und Megan abgehangen, hihi. Prinzipiell hätte ich aber bei sämtlichen Serien gerne mitgespielt, wenn auch nur in der Statistenrolle, einfach, um mal wirklich dabei gewesen zu sein.

9. Welches Serie kannst du absolut nicht ausstehen und warum?

Ich bin einfach kein Sitcom-Fan. „How I met your Mother“, „The Big Bang Theory“, „Two and a half men“ – alles nicht mein Bier, werde ich absolut nicht warm mit, schalte ich immer weg.

10. Wer ist dein liebster Film- oder Serien-Antiheld?

Ich denke, Seth Cohen aus „O.C. California“. Er ist der uncoole Junge, der Nerd, eine Person, die permanent mit Comics beschäftigt ist oder damit, Summer anzuschmachten, jemand der absolut keine Freunde hatte. Er ist naiv aber dennoch liebenswürdig und warmherzig und ohmeingott, dieser Junge hat den absolut besten Humor aller Zeiten. Ich liebe Seth einfach, auch wenn er nicht der Kapitän der Footballmanschaft ist oder vielleicht gerade deswegen.

11. Welcher Film oder welche Serie wurde in letzter Zeit völlig zu Unrecht gehypt?

Ich glaube, ich schaue gar keine Serien, die wirklich so richtig aktuell sind, deswegen kann ich gar nicht so wirklich was dazu sagen. Einzigst „Sherlock“ möchte ich endlich mal schauen, weil das ja wirklich arg gehyped wird und ich gespannt bin, ob die Serie tatsächlich SOOOO unglaublich gut ist. [Das Sherlock-Projekt will ich übrigens bereits seit einem halben Jahr angehen – so langsam muss ich wirklich mal ran und mich von der Qualität der Serie überzeugen.]


Und nun noch die Fragen von Michael:

1. Seit wann betreibst du deinen Blog, wie lange hast du es vor und warum?

Mein Blog existiert seit dem 27.03.2011. Ein Ende ist weder geplant noch in Sicht – es ist klar, dass ich aufgrund meines Studiums und der Arbeit immer weniger Zeit habe, aber ich habe in naher Zukunft keinesfalls vor, diesen Blog zu schließen oder nicht mehr weiter mit Posts zu füllen. Warum? Weil es mir hier unglaublich Spaß macht, weil ich die ‚Blogzeit‘ nicht missen möchte und weil es immer mal Phasen gibt, in denen dieser Blog nicht einfach nur ‚irgendein Blog im Internet‘ ist, sondern zumindest für mich ein Ventil, ein Hobby, dass schon so sehr zu mir gehört, dass ich mir nicht vorstellen könnte, mich davon zu trennen.

 2. Wer sind deine Vorbilder/Inspirierende Personen? Warum?

Oh, das hängt ganz davon ab, auf was das bezogen ist. Mein größtes Vorbild, so klischeehaft das jetzt auch anklingen mag, war schon immer meine Mama; einfach deswegen, weil ich sie dafür bewundere, wie sehr sie sich für uns aufgeopfert hat und wie sie es gemeistert hat, mich und meine Schwestern völlig alleine groß zu ziehen. Sollte ich später einmal Kinder haben, werde ich auf jeden Fall vieles genauso machen wie meine Mama! Ansonsten inspirieren mich Autoren, insbesondere Haruki Murakami und Jostein Gaarder, da ich sie für ihre Gedankenwege als auch für ihren Schreibstil bewundere.

3. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Uff, ich mag es überhaupt nicht, mir längerfristige Zukunftspläne zu überlegen – ich bin zwar kein besonders spontaner Mensch, aber trotz allem mag ich es auch nicht, irgendwelche überhöhten Anforderungen an das, was noch bevorsteht, zu stellen. Ich möchte in 10 Jahren eigentlich nur gesund sein und ein ausgefülltes Leben haben – wie das genau aussehen wird vermag ich in diesem Augenblick nicht zu sagen, da sich innerhalb von 10 Jahren auch einfach noch so viel verändern kann. Ich möchte außerdem, dass auch meine Liebsten gesund und glücklich sind.

4. Wie siehst du die Welt in 30/50/100 Jahren?

Auch hier gilt das gleiche, was ich soeben sagte: Ich mag es nicht, allzu viel über die weit entfernte Zukunft nachzudenken und irgendwelche Prognosen aufzustellen – denn im Endeffekt macht mir so etwas nur unglaubliche Angst, weil ich die geborene Pessimistin bin und alles immer tiefschwarz sehe. Mal sehen, was das Leben noch für uns und die Welt bereithält…

5. Was ist dein Lieblingsbuch? Warum?

„Le petit prince“ von Antoine de Saint-Exupéry. Es war eines der ersten Bücher, das ich eigenständig gelesen habe (natürlich vorerst auf Deutsch) und ich habe den kleinen Prinzen und seine Reise durch die Planeten noch nachhaltig in Erinnerung. Ich finde, es ist eine wirklich bezaubernde Geschichte, die trotz ihrer geringen Anzahl an Seiten so viele Weisheiten beinhaltet, dass es einfach ein wahrer Schatz ist.

 6. Gehst du oft ins Kino? Was schaust du dort?

Es geht. In letzter Zeit war ich etwas öfter als gewöhnlich, ich versuche aber im Schnitt immer wenigstens einmal im Monat ins Kino zu gehen. Ich mag die gemütliche Atmosphäre dort, ich mag es, für einige Zeit einfach nur in einen Film zu versinken und mich von nichts anderem ablenken zu lassen. Am liebsten schaue ich Buchverfilmungen, Komödien und Dramen, ich probiere aber auch immer wieder gerne neue Filme aus, die einfach vom Trailer oder von der Geschichte her spannend und sehenswert klingen.

7. Schaust du Filme auf dem PC/Laptop/Smartphone/etc.?

Ich sehe wirklich selten Filme, weil meine Konzentrationsspanne Zuhause einfach nicht wirklich dafür ausreicht. Wenn ich dann aber doch einmal einen Film schaue, dann entweder über meinen DVD-Player oder aber über meinen Laptop.

 8. Wie wichtig ist Musik für dich? Woher beziehst du sie?

An sich ist mir Musik sehr wichtig, auch wenn sich mein Konsum in den letzten Jahren arg verringert hat. Lieblingsmusik kaufe ich mir gerne als Vinyl und höre sie auf dem Plattenspieler (es sei denn, ich empfinde sie dort als arg überteuert), ansonsten greife ich gerne auf Plattformen wie Youtube, 8Tracks oder Spotify zurück oder tausche mich mit Freunden aus. CDs kaufe ich dagegen so gut wie nie.

 9. Bist du an anderen Kulturen interessiert? Welche ist deine Liebste?

Fremde Kulturen üben schon eine Faszination auf mich aus, allerdings nie in dem Maße, dass ich mich ausführlich und intensiv damit beschäftigen würde. Besonders spannend finde ich allerdings die Stämme, die entlang dem Amazonas leben – ein so Leben, fernab von aller Moderne, auf das Einfachste und Wichtigste beschränkt, finde ich richtig spannend und auch bewundernswert.

10. Hunde oder Katzen. Was ist cooler?

Ich liebe sowohl Katzen als auch Hunde und kann dahingehend gar keine wirkliche Präferenz treffen. Hunde sind einfach die treusten und liebsten Wesen, Katzen sind jedoch mindestens genauso putzig und liebenswürdig, sodass eine Entscheidung überhaupt gar nicht möglich ist.

11. Duschst du morgens oder abends? Und warum?

Das ist unterschiedlich, ich präferiere es aber meist, Abends duschen zu gehen bzw. ein Bad zu nehmen. Warum kann ich gar nicht genau sagen, ich hab es mir von früh auf so angewöhnt und habe es deswegen so beibehalten.


Ich selber bin gerade viel zu unkreativ, um mir weitere 11 Fragen auszudenken – tut mir Leid! Beim nächsten Tag werde ich mir ganz bestimmt wieder fleißig Fragen ausdenken und andere Blogger taggen – da ich diesen Award aber ohnehin schon einmal gemacht habe, hoffe ich, dass mir niemand böse ist, wenn ich jetzt keine weiteren Personen tagge.

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3 Kommentare zu „Liebster-Blog-Award [again]

  1. Ich liiiieeebe auch Seth Cohen, gerade damals als ich noch in meiner tieferen Teenager Phase war, empfand ich ihn als richtiges Idol. Mittlweile ist meine Pubertät schon lange lange zuende aber ich finde den Charakter nach wie vor wirklich cool!
    Glückwunsch zu deinem Award!

    1. Vielen Dank! Ja, ich glaube Seth Cohen ist echt mein absolut liebster Seriencharakter, gerade weil er so ungeschickt und witzig ist und weil ich ihn und Captain Oats so süß finde. :D Liebe Grüße, hab einen schönen Sonntag!

  2. Danke, dass du mitgemacht hast und danke für die schönen Antworten! :-) Ich weiß gar nicht warum, aber bei Antihelden denke ich immer gleich an so Typen wie Walter White oder Don Draper und nicht an so jemanden wie Seth Cohen – dabei ist der ganz klar auch einer! Man, wie ich den verehrt habe als Teenie (und es auch irgendwie heute noch tue…), der war echt super! :-)
    Vor Sherlock habe ich mich auch lange gedrückt, habe die ersten beiden Staffeln aber jetzt nachgeholt und kann nur sagen: Die sind wirklich großartig und absolut zu Recht gehyped! Besonders die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache super. Also ran da! ;-)

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