Film ab(c)! · Filme

The Last Movies I watched [Kurzrezensionen]


Die letzten Wochen war ich ganze dreimal im Kino, sodass ich mir dachte, es wäre ganz interessant, zu diesen drei Filmen eine Kurzrezension zu schreiben. Lustigerweise waren die Filme vom Genre her auch alle ziemlich unterschiedlich – wir haben eine Buchverfilmung, einen ‚Action‘-Film und ein romantisches Drama – also legen wir mal los!

Die Bestimmung – Divergent

Inhalt: Die Zukunft in Divergent sieht alles andere als rosig aus: Die neue Gesellschaftsordnung ist durch eine Trennung in fünf Fraktionen aufgeteilt. Um die Einhaltung der Zuteilung sicher zu stellen, werden die Kinder von Morgen gemäß ihrer spezifischen Charaktereigenschaften erzogen. Dafür müssen die Probanden einige Tests durchmachen, die sowohl psychisch als auch körperlich höchst anstrengend sind.

Die 16-jährige Tris Prior (Shailene Woodley) gehört zu den Jugendlichen, die sich bald für eine Fraktion entscheiden müssen. Doch sie hat ein dunkles Geheimnis: Sie ist ein sogenannter ‘Divergent’, das bedeutet, sie gehört keiner der vorgesehenen Gruppen an. Tris will ihre eigene Identität ergründen und sich den Fesseln dieser einheitlichen Gesellschaft entziehen. Doch eine Verschwörung ist bereits im Gange, die alle Divergents vernichten will, da sie eine Gefahr für den Zusammenhalt eben dieser Gesellschaft darstellen. Tris stürzt sich in ein Abenteuer, um die Verschwörung aufzuhalten. (via)

Meinung: Von vornherein muss ich sagen, dass ich kein großer Fan des Buches (generell der Divergent-Reihe) bin. Ich finde es ziemlich lahm, es ist eine dieser Geschichten, die eigentlich viel Potential hätte, was von der Autorin aber nicht wirklich bzw. nur einseitig ausgeschöpft wurde – aber dazu muss ich auch sagen, dass ich den dritten Teil noch nicht zu Ende gelesen habe und die letzten 250 Seiten mich vielleicht auch noch einmal umstimmen könnten…oder wohl eher doch nicht, dafür ist der Zug dann vielleicht spätestens nach Teil 2 abgefahren.

Jetzt aber zum Film: Ich fand ihn dem Buch entsprechend. Einige Dinge wurden herausgenommen, aber im Prinzip war es eine recht detailgetreue Buchverfilmung würde ich sagen. Was mich am meisten störte (neben der Story, die ja nicht so meins war), waren tatsächlich die Schauspieler. Ich empfand wirklich nahezu alle Figuren als fehlbesetzt – Tris, Four, Christina, Peter, Will, Eric, Caleb – bei all diesen habe ich innerlich Schmerzensschreie ausgestoßen, weil ich die Darsteller unpassend fand. (Das ist nichts gegen die Schauspieler an sich, sondern hat einfach mit den Beschreibungen im Buch und meinen Vorstellungen zu tun, die kaum mit den Schauspielern übereinstimmten). Der Soundtrack war meiner Meinung nach zu Ellie Goulding-lastig und auch sonst ganz schön lahm, auch einige Details waren in meinen Augen unlogisch. Positives habe ich dagegen nur über das Setting zu verlauten – das Hauptquartier der Ferox sah zwar eher nach Baustelle als nach allem anderen aus, aber im Großen und Ganzen fand ich die Umgebung wirklich extrem gut dargestellt – Hut ab. Auch Kate Winslet als Jeanine hat mir sehr gut gefallen. Und – was ich auch im Buch schon gut fand – die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund. Allerdings weiß man dafür auch nicht so wirklich, was sonst im Vordergrund steht. Klar, die Ken, die gegen die Unbestimmten vorgehen wollen und Tris, die erst einmal verarbeiten muss, dass sie unbestimmt ist und sich für eine vollkommen neue Fraktion entschieden hat und dort aufpassen muss, um nicht aufzufliegen , aber irgendwie…ich weiß nicht, all das wurde irgendwie nur so angekratzt, es geht nicht so wirklich in die Tiefe und das finde ich halt so schade an der Reihe.

Ansonsten muss ich aber sagen, dass dieser Film für Fans des Buches genau das Richtige ist – ich finde das Buch wurde filmisch wirklich gut umgesetzt und wenn man über die nicht so wirklich passenden Schauspieler und den eher mauen Soundtrack hinwegsieht, war das eine wirklich ziemlich gute Buchverfilmung. Mit der Geschichte bin ich leider auch im Film nicht so wirklich warm geworden, aber trotzdem habe ich mich die zwei Stunden recht gut unterhalten gefühlt, habe jedoch nicht das Bedürfnis, den Film so schnell nochmal zu sehen.

Endless Love

Inhalt: Nach seinem Highschool-Abschluss ergreift David die Initiative und spricht seine seit Jahren heimlich bewunderte Mitschülerin Jade an. Aus dem charmanten Arbeitersohn und der Musterschülerin aus gutem Hause wird schnell ein Paar, das sich völlig dem Rausch der ersten großen Liebe ergibt. Jades Vater allerdings, wie die ganze Familie seit Jahren traumatisiert vom Verlust des ältesten Sohns, beobachtet argwöhnisch die Veränderung seiner ältesten Tochter und greift zu hässlichen Mitteln, um diese junge Liebe zu sabotieren. (via)

Meinung: Zugegeben, dies ist einer der Filme, für den sich absolut nicht jedermann begeistern kann – ich jedoch schon. Es war einfach mal wieder ein richtiger Liebeskitschmädchenfilm wie ich ihn am liebsten mag. Mir gefiel die Besetzung außerordentlich gut – insbesondere Jade wurde von der hinreißend schönen Gabriella Wilde verkörpert und war ein so traumhaft schönes Gegenstück zu Alex Pettyfer, den ich ohnehin schon immer schnuckelig fand – auch wenn seine Frisur während des Filmes zwischenzeitlich etwas schmalzig -schmierig war. Die beiden haben jedoch unglaublich gut miteinander harmoniert und waren einfach zuckersüß anzusehen.

Die Geschichte ist natürlich arg kitschig und es steht auch keine Minute außer Frage, dass die Lovestory das einzige ist, worum es in dem Film so wirklich geht. Auf die Nerven ging es mir allenfalls dann, wenn die Gespräche Bella-Edward-mäßigen Charakter annahmen – so von wegen, wir kennen uns jetzt fünf Minuten, aber es ist die gaaaanz große Liebe, ich will dich nie verlieren, du bist das wichtigste in meinem Leben blabla. Bei solchen Phrasen bin ich dann schon immer etwas entnervt, weil ich so etwas einfach als viel zu übertrieben empfinde. Glücklicherweise gab es aber nicht nur solche Gespräche, auch wenn ich prinzipiell sagen muss, dass die Liebe zwischen Jade und David für meinen Geschmack viel zu schnell an Fahrt aufgenommen hat. Die Annäherung zwischen den beiden hätte man auch wesentlich ungezwungener darstellen können, das finde jedenfalls ich.

Ganz besonderes Schmuckstück des Filmes war für mich der Soundtrack – die Musik war einfach unglaublich schön und ich habe mich nach dem Kino Zuhause erst einmal durch sämtliche Interpreten und Songs des Filmes geklickt. Für mich macht der Soundtrack eines Filmes immer viel aus – schließlich wird durch ihn auch maßgeblich die Stimmung der Geschichte beeinflusst, und bei ‚Endless Love‘ hat das einfach alles unglaublich gut gepasst.

‚Endless Love‘ war sicherlich nicht der schönste Liebesfilm aller Zeiten, aber da ich schon lange keinen Film, der in diese Richtung geht, gesehen habe, fand ich ihn wirklich schön und romantisch gemacht und wenn man sich darauf einlässt, dass der zentrale Punkt die Liebe zwischen Jade und David ist, die unter der Dominanz von Jade’s Vater kaum bestehen kann, ist es ein wirklich gelungenes Drama, dass insbesondere durch die attraktiven und authentischen Schauspieler und den wunderbaren Soundtrack besticht.

The Amazing Spiderman II – The Rise of Electro

Unbenannt(via/via)

Inhalt:  In ‚The Amazing Spiderman II“ schlüpft Andrew Garfield wieder in die Rolle von “Peter Parker” alias “Spider-Man” und rettet die Welt vor Bösewichten wie “Electro” und dem “Grünen Kobold”. Keine leichte Aufgabe, denn “Peter” ist ohnehin schon von seinem Doppelleben als Schüler und “Spider-Man” gestresst. Als die Firma der Osborns dann noch etwas Unheilvolles plant, dass vermutlich auch etwas mit dem Verschwinden seiner Eltern zutun hat, scheint die einigermaßen heile Welt aus den Fugen zu geraten. (via)

Meinung: Erstaunlicherweise sind solche Filme, die mit Superhelden und Action etc. zu tun haben eigentlich nie so wirklich mein Ding – „Spiderman“ liebe ich komischerweise schon seit Tobey Maguire – wobei ich die neuen Filme, möglicherweise dank der zusätzlichen Effekte, noch etwas cooler finde. Andrew Garfield finde ich als Peter Parker einfach so lustig, sympathisch und liebenswürdig und auch Emma Stone als Gwen ist absolut nicht fehlbesetzt – wobei ich mich irgendwie immer noch an ihre blonden Haare gewöhnen muss.

Ich weiß gar nicht wirklich, was ich zu ‚The Rise of Electro‘ noch sagen soll – obgleich ich eigentlich noch gar nichts wirklich gesagt habe, aber ‚Spiderman‘ liebt oder hasst man halt einfach – und ich liebe ihn, nach diesem Film möglicherweise sogar noch mehr. Es war einfach von allem etwas dabei – Humor, Drama, eine gehörige Menge Action, tolle Effekte (mir persönlich wird ja immer ein bisschen schlecht, wenn ich Spiderman so durch die Luft New Yorks hangeln sehe). Es war einfach ein rundum gelungener Film, die Bösewichte waren böse, wie man es aus dem Bilderbuch kennt und der Film hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Ich habe mich keine Minute gelangweilt, ich habe die gesamte Zeit ununterbrochen auf dem Bildschirm geschaut und hätte gut und gerne noch zwei Stunden länger zusehen können, wie Spiderman mit persönlichen Problemen (in diesem Teil insbesondere familiäre Probleme aber auch Schwierigkeiten in Liebesdingen) aber auch den Problemen der Stadt – insbesondere dem, was Oscorp wieder so anrichtet, kämpft.

Für Action-Fans absolut das Richtige! Spiderman ist hinreißend wie eh und je und ich kann schon jetzt kaum den dritten Teil erwarten – ich hoffe doch, dass es einen dritten Teil geben wird!

Advertisements

4 Kommentare zu „The Last Movies I watched [Kurzrezensionen]

  1. Ui, Filmrezensionen :D Endless Love ist nicht ganz mein Beuteschema, glaube ich. Bei Divergent muss ich seltsamerweise sagen, reizt mich die Geschichte nicht so richtig. Ich dachte sogar, als ich das erste Mal darüber gelesen habe, dass das auf den Panem-Hype auspringt. Nur durch Blogs weiß ich überhaupt, dass es eine literarische Vorlage hat und viele scheinen ganz begeistert davon zu sein. Aber die Begeisterung kann ich da irgendwie gar nicht teilen, nicht mal die Neugier. Deswegen fand ichs sehr erfrischend mal eine andere Meinung zu dem Stoff an sich zu hören. Dass es offensichtlich eine Verfilmung ist, die sich verhältnismäßig stark ans Buch hält ist ja aber sehr löblich. :)
    Und Spidey habe ich gestern gesehen und fand den auch klasse :D
    Zwar finde ich, dass Peter Parker ruhig etwas weniger hipster und mehr der klassische Nerd (wie damals bei Tobey Maguire) sein könnte … aber sympathisch ist er allemal. Und die Kämpfe mit Electro … mein lieber Mann. O.O

    1. Jap, da hast du aber allemal recht, mir ist auch aufgefallen, dass Peter Parker nicht mehr dem klassischen Nerd entspricht, sondern eher dem süßen Schwarm aller Mädchen, was ich irgendwie auch schade finde, weil das seinen Charakter ja irgendwie ausgemacht hat. Ich weiß auch gerade gar nicht mehr, ob das bereits in „The Amazing Spiderman“ auch schon so dargestellt wurde, oder ob es dort deutlicher war, dass Peter eigentlich ein richtiger Nerd ist, wie es im Bilderbuch steht…Dafür waren die Kämpfe mit Electro aber wirklich der Wahnsinn und Harry Osborn fand ich auch einfach nur unfassbar gut verkörpert. :D

      1. Ich meine im ersten Teil hatte er es nicht ganz so einfach an der Schule und wurde doch einige Male blöd angemacht. Freut mich aber, dass du das ähnlich siehst. Mir fehlt das wirklich ein bisschen in den Filmen. Von Dane DeHaan/Harry Osborn hättem sie ruhig etwas mehr zeigen können … <3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s