Bücher

What I read – August


Mein Blog kommt nicht mehr in Schwung. Ich kann nicht sagen, woher das kommt und warum das so ist, aber ich habe wahrlich da Gefühl, dass es hier verstaubt und eingeschlafen und dröge geworden ist. Ich kann nicht einmal behaupten, mir wäre die Lust abhanden gekommen, denn ich möchte diesen Blog hier so unglaublich gerne weiterführen, aber es ist einfach zu wenig Zeit und ich muss ebenfalls gestehen, dass ich recht ideenlos und unkreativ in letzter Zeit bin und  nicht wirklich weiß, was und worüber ich denn bloggen könnte… Aber egal – erst einmal gibt es jetzt nämlich eine kleine aber feine Zusammenfassung der Bücher, die ich im vergangenen Monat gelesen habe. Es ist trotz meines Praktikums überraschenderweise einiges zusammengekommen und ich hoffe, dass der September genauso erfolgreich wird.
hh
„Weit weg und ganz nah“ [Jojo Moyes, Rezension] Eingeläutet wurden meine Semesterferien und der Lesemonat mit dem aktuellen Roman von Jojo Moyes. Wie begeistert ich von der warmherzigen Geschichte war, dürft ihr in meiner Rezension dazu nachlesen.

„Das Lied von Eis und Feuer #03: Der Thron der Sieben Königreiche“ [George R. R. Martin] Natürlich habe ich niemals geglaubt, dass die Saga von George R. R. Martin grundlos so gehyped und gemocht wird, aber dass sie mir so gut gefallen würde hätte ich auch nicht für möglich gehalten. Der dritte Teil gefiel mir richtig gut – ich liebe es, die einzelnen Handlungsstränge und Schicksale der verschiedenen Protagonisten mitzuverfolgen (auch wenn Daenerys und Jon Snow viel zu selten vorkommen) und ich freue mich jetzt schon wieder auf die überraschenden Wendungen, die der kommende Band bereit halten wird.

„Chroniken der Unterwelt #05: City of Lost Souls“ [Cassandra Clare; nicht auf dem Bild] Ich habe etwa vor einem Jahr mit der Chroniken der Unterwelt Reihe begonnen, fand den ersten Teil eigentlich dermaßen schlecht, dass ich nicht weiterlesen wollte, habe es dann aber doch getan und habe mittlerweile schon den fünften Band verschlungen. Ich muss sagen – ich mag den Großteil der Charaktere immer noch nicht besonders, aber ich muss ebenfalls sagen, dass die Handlung gerade seit dem vierten Teil erheblich spannender und interessanter geworden ist und ich mich mit den Figuren auch arrangiert habe. Größter Minuspunkt an diesen Büchern ist und bleibt aber, dass die Protagonisten ständig übereinander herfallen, wenn sie sich mal nur zu zweit im Raum befinden und dass es oft ein wenig zu melodramatisch ist. Ansonsten bin ich jedoch schon gespannt, was das große Finale bringen wird – jetzt, wo ich schon so weit mit der Reihe bin, werde ich mir den letzten Band ganz gewiss nicht entgehen lassen.

„Eines Abends in Paris“ [Nicolas Barreau] Gelegentlich brauche ich diese herzerwärmenden Kitsch-Romane mit tragischen Wendungen und schnulzigen Happy Ends. Nicolas Barreau ist in der Hinsicht immer eine gute Anlaufstelle – gerade, weil seine Romane auch stets in meiner Lieblingsstadt Paris spielen, und so hat mich auch dies Geschichte nicht enttäuschen können. Ein wunderbares Buch für zwischendurch, das sich wie nichts weglesen lässt und dessen Ende sogar ein Freudentränchen hervordrücken konnte.

„Sputnik Sweetheart“ [Haruki Murakami] Eigentlich wollte ich „1Q84“ lesen, aber dann habe ich gesehen, dass „Sputnik Sweetheart“, welches vom Umfang ja um einiges geringer ist, ebenfalls noch ungelesen in meinem Regal weilt, sodass ich mich zuerst diesem Roman widmete. Und was soll ich sagen – Murakami ist einfach mein literarischer Held. Er könnte von den langweiligsten und unspektakulärsten Gegebenheiten erzählen und ich würde seine Geschichten dennoch nicht aus den Händen legen können. So gefiel mir auch dieser Murakami unfassbar gut und hat sich sogar zu einem meiner Lieblings-Murakamis gemausert. Als nächstes ist dann aber wirklich erst einmal „1Q84“ von Murakami an der Reihe.

„Flat-Out Love“ [Jessica Park] Alle Kindle-Besitzer aufgehorcht: Dieses E-Book ist im Kindleshop supergünstig und für Amazon Prime Mitglieder sogar in der Kindle-Leihbücherei enthalten. Die Geschichte von Julie und Finn war für mich die perfekte Liebesgeschichte für zwischendurch mit einem recht überraschendem Ende, das ich um ehrlich zu sein aber schon in ähnlicher Art und Weise erwartet hatte. Besonders gefiel mir in dem Zusammenhang aber nicht nur die sich anbahnende Romanze, sondern vielmehr auch die familiären Geschichten und Probleme, die damit verbunden waren. (Genervt haben mich die ständigen Facebook-Updates-Statusdingsis – wer postet denn überhaupt noch so regelmäßig einen Status auf Facebook?) Wer also noch nach einem lustigen und fesselnden Jugendbuch sucht, ist bei „Flat-Out Love“ genau richtig.

„Wonder“ [R. J. Palacio] Dieses Buch wollte ich schon so lange einmal lesen und als ich dann vor kurzem Zeit totschlagen musste und im Dussmann stöberte, konnte ich nicht an mich halten und nahm es mit. Ich mag gar nichts weiter über die Handlung verraten, sondern nur eine gigantische Empfehlung aussprechen: Dieses Buch ist toll. Ich kann mir niemanden vorstellen, der dieses Buch nicht großartig finden würde, sodass „Wonder“ meiner Meinung nach für jeden ein unfassbar tolles und auch in gewisser Weise lehrreiches Leseerlebnis ist. Ich für meinen Teil habe es als eines meiner Highlights des Augusts empfunden und möchte es jedem, der es noch nicht gelesen haben sollte, sehr ans Herz legen.

„Every Day“ [David Levithan] Ich weiß gar nicht, weshalb ich so lange gebraucht habe, um dieses Buch überhaupt endlich zu lesen – es steht bereits seit meinem Geburtstag im März im Regal und ich dachte, ich wäre nie in der richtigen Stimmung, um es zu lesen. Und ich bin so froh, dass ich es vergangenen Monat endlich gelesen habe. Dieses Buch ist so speziell und gleichermaßen berührend und emotional und wunderbar – definitiv mein zweites Lese-Highlight im August! Ich liebe Bücher, die zwar irgendwie real sind, aber in denen immer noch eine fiktive, surreale Komponente mitschwingt und genau das ist ja bei „Every Day“ der Fall, nur so, dass man tatsächlich auf die Idee kommen könnte, dass das, was Levithan dort erzählt, wirklich der Realität entspricht. Ach, es ist für mich (wieder einmal) schwer zu beschreiben, aber dieses Buch hat mich wirklich zu Tränen gerührt und mich absolut an sich gefesselt.


Kennt ihr eines der Bücher, die ich gelesen habe und wie gefiel es euch? Was habt ihr im August so gelesen und würdet ihr mir ans Herz legen?

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7 Kommentare zu „What I read – August

  1. Mit den Chroniken der Unterwelt geht es dir wie mir. Eigentlich nerven mich die Geschichte und die ganzen Personen total (der einzige Lichtblick ist Simon), aber ich muss trotzdem unbedingt wissen, wie es weitergeht. :D

    1. Haha, du sagst es! Ich lese es auch nur wegen Simon und weil ich tief im Inneren doch wissen will, wie die ganze Geschichte nun ausgeht und ob es auch ein Happy End für alle geben wird (wovon ich aber irgendwie ausgehe). :D

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