Persönliches · Sowas wie Leben

10 Dinge [September]


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1. Long time no see – aber jetzt möchte ich meinen Alltag endlich wieder besser strukturieren und auch meinen Blog, der ja bisher doch enorm vernachlässigt wurde dieses Jahr, etwas aufpäppeln, wieder mehr schreiben und in Austausch mit euch treten. Meine kreative Flaute ist zwar noch nicht ganz vorbeigezogen (wird sie wahrscheinlich auch nie, weil ich der unkreativste Mensch auf Erden bin), aber es ist dennoch an der Zeit, zu meinem Blog zurückzukehren und regelmäßig Posts zu veröffentlichen. Auch wenn ich mal wieder daran gedacht habe, mein persönliches und virtuelles Tagebuch zu löschen, bringe ich es einfach nicht über’s Herz mein langjähriges Projekt einfach so über Bord zu werfen. Ich musste mich kurz rückbesinnen, wieviel Spaß mir das Ganze hier eigentlich macht – zugegeben, im letzten Jahr ist der Blog hier schon eher so etwas wie ein Bücherblog geworden und viele persönliche Dinge sind auf der Strecke geblieben, aber für mich ist das nur ein Ansporn, meinen Alltag wieder stärker mit einzubeziehen. Ich werde mich zwar weiterhin mehr auf Bücher und das Lesen fokussieren, dabei aber nicht außer Acht lassen, dass es noch andere Dinge gibt, über die ich schreiben möchte und die mich bewegen. Ich hoffe es gelingt mir, dies alles hier harmonisch und auch spannend für euch umzusetzen.

2. Ich finde es enorm unfair, dass mein Freund bei meinem neusten Projekt nicht mitspielen möchte. Wir hatten neulich eine kleine ‚Jam-Session‘ – er spielte Gitarre und ich sang – und ich meinte zu ihm, dass es sich eigentlich ziemlich gut anhören würde und ob wir nicht ein paar Songs auf Video aufnehmen und bei Youtube hochladen wollen. Er hat nur darüber gelacht. Das hat mich tief getroffen und würde ich nicht so grausam schlecht Gitarre spielen und nur fünf Griffe können, würde ich das Projekt vielleicht sogar alleine umsetzen – aber zu zweit würde es sicherlich wesentlich mehr Spaß machen. Meh.

3. Fall is coming! Ich bin ja noch gar nicht sooo lange Herbstfreundin (um ehrlich zu sein erst so wirklich seit zwei Jahren), aber dieses Jahr freue ich mich schon unglaublich auf goldene Blätter, grauen Himmel, gemütliche Strickpullis und heißen Tee aus der Lieblingstasse. Plus: herbstliche Mixtapes mit ruhiger Musik und Akustikgitarren. Und dann kommt ja auch schon Weihnachten, was immer meine persönliche Krönung des Jahres ist. Hach ja, ich kann es wirklich kaum erwarten!

4. Alle Welt spricht von Netflix (ich wusste bis vor kurzem nicht einmal, was das sein soll), ich bleibe lieber bei Amazon Prime Instand blabliblubb. Ich muss echt sagen, ich bin richtig begeistert, als Student(in) und Kindle-Besitzerin lohnt sich die Investition in Amazon Prime wirklich sehr und mein Serienkonsum ist seit neustem auch wieder etwas gestiegen. Gerade ist ‚Glee‘ die Serie, die ich mir während meiner freien Zeit zu Gemüte ziehe und auch wenn ich eigentlich kein Fan von ständigem Gesang in Filmen oder Serien bin, so ist ‚Glee‘ doch anscheinend die Ausnahme – denn hier stört es mich absolut nicht, wenn die New Directions mal wieder um ihr Leben (oder die Nationals) trällern. Leichte und seichte Unterhaltung für zwischendurch – genau das, was ich so gerne habe.

5. Das erste dreiviertel meines Jahres war absolut nicht konzertreich – ich war um ehrlich zu sein auf keinem einzigen, dafür geht es jetzt im letzten Viertel nochmal heiß her. Dienstag war ich bei The Subways – vor drei oder vier Jahren übrigens meine erste Konzerterfahrung überhaupt – und es war wieder einmal so atemberaubend gut! Diese Band ist zu Recht schon seit Jahren eine meiner liebsten und wird es wohl auch immer sein. Außerdem stehen noch The Drums (!!!), Ed Sheeran (war ein Geburtstagsgeschenk an die Lieblingskommilitonin – an sich bin ich eigentlich kein großartiger Fan von dem Rotschopf) und I Heart Sharks (!!!) an. Gerne würde ich auch noch zu Lykke Li im November, aber das lässt mein Portemonnaie wirklich nicht mehr zu und vielleicht ist es ja auch okay so und ich sollte es nicht übertreiben. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf all die Konzerte die noch anstehen – The Drums, gerade weil sie ebenfalls zu meinen liebsten Bands gehören und ich seit Jahren bete, dass sie doch nach Berlin kommen und I Heart Sharks habe ich gerade in diesem Jahr so lieben gelernt – ihr Album „Anthems“ war mein Soundtrack des vergangenen Semesters und hach hach hach.

6. A pro pos Semester – ich habe es wieder einmal geschafft, mich durch alle Klausuren zu mogeln und überall zu bestehen. Keine Ahnung, wie ich das immer anstelle, aber es ist mir geglückt. Jetzt steht der Schwerpunkt an – und ich werde mich ein ganzes Jahr lang mit Strafrecht beschäftigen. Ich bin schon so gespannt und freue mich auf alles, was jetzt kommt. Dieses Jahr ist wirklich wichtig für mich und ich fürchte mich schon jetzt sehr vor dem, was danach kommt, aber gleichzeitig freue ich mich auf neue Herausforderungen und vielleicht gar ein Semester im Ausland nächstes Jahr.

7. Demnächst wird es nochmal einen längst überfälligen „New In“-Post geben (es hat sich die letzten Monate echt wieder was angesammelt) – aber ab da an ist absolutes Buch-Kaufverbot bis Ende des Jahres. Mir ist aufgefallen, dass es deutlich über das Ziel hinausschießt, wenn ich jeden Monat um die zehn Bücher kaufe, aber nur fünf lese. Mein SuB explodiert und ich werde, wenn all meine noch offenen Bestellungen eingtrudelt sind, mal Inventur machen und einige SuB-Regeln aufstellen, um mich wieder einmal zurück zu besinnen und auch ein bisschen zu maßregeln. Es macht mich einfach zu glücklich, neue Bücher in mein Regal einziehen zu lassen, aber gleichzeitig ist es so schade, um die Bücher, die noch ungelesen herumliegen und die immer tiefer in der Versenkung verschwinden. Außerdem werde ich vielleicht auch mal aussortieren und eine kleine Tauschecke auf dem Blog eröffnen – was haltet ihr davon?

8. Es kommen noch sooo unglaublich viele gute Filme dieses Jahr ins Kino – am meisten freue ich mich auf „Der Hüter der Erinnerung“, „Mockingjay Teil 1“, „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“ , „Love, Rosie“, „If I Stay“, „Im Labyrinth des Schweigens“, „Who Am I“, „Maze Runner“. Neulich habe ich übrigens (sogar zweimal) „Can a song save your life“ gesehen – ganz ganz ganz große Empfehlung! Ich habe mich in den Soundtrack und (noch mehr als zuvor) in Keira Knightley verliebt und kann euch diesen zauberhaften Film wirklich nur ans Herz legen!

9. Seitdem ich meine Praktika im Gericht absolviert habe bzw. noch dabei bin abzulegen, weiß ich meine Zuhause-Gammelmontur erst einmal so richtig zu schätzen. Blazer und Bluse sind zwar sehr schick und trage ich auch an sich sehr gerne, aber es geht einfach nichts über lockere Schlabberklamotten, deren einziger Zweck es ist, gemütlich zu sein, egal wie unelegant das aussieht. Es gibt halt aber auch nichts besseres, als in Sweatpants und Shirt auf dem Bett zu liegen, Eis zu essen und eine Serie zu schauen/zu lesen oder einfach nur Musik zu hören. Diese ‚Quality-Time‘, wie man das wohl heutzutage so schön nennt, möchte ich wirklich nicht missen.

10. Ich habe jetzt Hunger und mache mir etwas zu essen und obwohl ich so lange untergetaucht bin und eigentlich wahnsinnig viel zu erzählen haben müsste, fällt mir kein vernünftiger Punkt 10 ein, vielleicht liegt es am Hunger, vielleicht an meinem langweiligen Leben.


Welche Filme wollt ihr dieses Jahr unbedingt noch im Kino sehen? Und wie verbringt ihr euren September bisher so? Freut ihr euch auf den kommenden Herbst? Was haltet ihr von Netflix?

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11 Kommentare zu „10 Dinge [September]

  1. Mensch, ich freue mich, wieder was von dir zu hören.
    Ich kann dem Herbst nicht viel abgewinnen. Leider steht er für mich nach wie vor für den Beginn der düsteren Jahreshälfte. Wobei es ziemlich super ist, dass einem bei Herbstwetter niemand ein schlechtes Gewissen einreden kann, wenn man den ganzen Tag drinnen verbringt.

    Ich muss diesen Monat noch zwei fiese Klausuren hinter mich bringen und freue mich dann auf ein Wochenende in Hamburg.

    Weißt du schon, wo du dein Auslandssemester verbringen willst?

    1. Dankeschön für deinen lieben Kommentar!
      Ach, ich mag diese frühe Dämmerung und Dunkelheit bis Weihnachten immer sehr gerne, dafür sind dann aber Januar und Februar die von mir mit Abstand am meistgehassten Monate des Jahres. Und es gibt doch nichts besseres, als den Sonntag im Bett zu verbringen, während draußen Wind und Regen gegen die Fensterscheibe peitschen. :D

      Oh nein, das ist wahrlich ziemlich unentspannt, ich drücke dir die Daumen für die anstehenden Klausuren – das Hamburg-Wochenende hast du dir dann ja wohl auf jeden Fall verdient!

      Ja, ich würde unglaublich gerne nach Schweden (Uppsala) oder aber nach Dänemark (Kopenhagen). Ich weiß aber noch nicht, ob das auch wirklich was wird, ich muss wohl erstmal schauen, wie das finanziell machbar wäre, ob ich danach wieder meinen Nebenjob aufnehmen könnte, wie das dann mit meiner Wohnung ist und und und.

      Liebe Grüße und danke nochmal für deinen Kommentar!

  2. Ich liebe den Herbst, wenn er denn ein schöner ist :-) Netflix werde ich mir mal ansehen. Ich wollte mir eigentlich auch Amazon Prime holen, hab es aber gelassen, weil es nicht alles in der Originalsprache gibt. Ich gucke Englisches halt nur auf Englisch. Falls Netflix das anbieten sollte, ist es vielleicht was für mich. Viel Spaß im Strafrecht! :-)

    1. Ja, da hast du Recht, für Serien und Filme im O-Ton bietet sich Netflix wirklich an – ich lege da ehrlich gesagt nicht so viel Wert drauf, deswegen reicht Amazon Prime für meine Zwecke völlig aus. Dankeschön dir und auf einen goldenen und gemütlichen Herbst! :)

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