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Film: „Can a song save your life?“


Neulich war ich seit langem eeendlich mal wieder im Kino – und das gleich zweimal für denselben Film. Beide Male schaute ich mir „Can a song save your life“ mit der atemberaubenden Keira Knightley (in die ich ja heimlich mehr als verliebt bin, aber psst) an und wurde beide Male gleichermaßen verzaubert.

Inhalt: Die junge Musikerin Gretta (Keira Knightley) sucht in New York ihr Glück. Während sie gerade daran arbeitet, ihre Musikkarriere in Gang zu bringen, verlässt sie allerdings ihr langjähriger Freund Dave (Adam Levine) für einen erfolgversprechenden Solo-Vertrag bei einem großen Plattenlabel. Gretta trauert, bis sie schließlich von Dan (Mark Ruffalo) entdeckt wird, einem in Verruf geratenen Plattenproduzenten. Er sieht Gretta während eines Konzerts auf einer kleinen Bühne im New Yorker East Village – und ist sofort von ihrem großen Talent überwältigt. Zusammen wollen beide den Neuanfang stemmen. Sie arbeiten an einem Album, das sie an quirligen Orten der Großstadt aufnehmen anstatt im Studio. So kommen sich Gretta und Dan schnell näher. Aus der glücklichen Begegnung entsteht eine Beziehung gegenseitiger Unterstützung und Bestätigung, die nicht nur das Leben der begabten Musikerin, sondern auch den strauchelnden Produzenten grundlegend verändert… (via)

Meinung: „Can a song save your life“ wollte ich mir von dem Augenblick im Kino ansehen, in dem ich den Trailer das erste Mal sah. Ich bin seit Jahren gigantischer Fan von Keira Knightley (und es ist ja kein Geheimnis, dass ich einen Film gelegentlich auch mal nur wegen der Besetzung schaue), aber auch so versprühte der Film innerhalb des zweiminütigen Trailers einen so besonderen Charme, von dem ich mich auf der Stelle angesprochen gefühlt habe. Doch dieser Charme ist nicht nur während der zwei Minuten im Trailer so zu spüren, nein auch die 100 Minuten im Kino waren mindestens genauso einnehmend und bezaubernd.

Wir verfolgen nämlich nicht nur die Geschichte der jungen und britischen Musikerin Gretta, die es nur wegen ihres Freundes nach New York verschlagen hatte, nein, auch die Geschichte um Dan, den etwas Mitleid erregenden Musikproduzenten spielt eine wesentliche Rolle im Film und beweist: A Song can save your Life.

Mittelpunkt des Filmes war nichtsdestotrotz die Musik. Und ehrlich, ich hätte es zugegebenermaßen gar nicht gedacht, aber verdammt nochmal, Keira Knightley kann wirklich gut singen, hat eine engelsgleiche Stimme und war einfach so unfassbar talentiert, dass es fast schon weh tat. Die Songs klangen einfach ausnahmslos herrlich und melodisch. Auch Adam Levine (Frontsänger von Maroon 5), der in dem Film den festen Freund von Gretta spielt, brachte einige Songs zum Besten – ich mag seine Stimme ehrlich gesagt nicht soooo sehr, aber es war dennoch stimmig irgendwie und nicht, wie ich erwartet hatte nervig, wenn er zu singen begann. Wer mir übrigens nicht glauben sollte, dass Keira Knightley fantastisch singen kann, der sollte sich auf Youtube „Lost Stars“ von ihr anhören – das habe ich momentan auf Dauerschleife, weil ich es so großartig finde.

Das Setting in New York war grandios. Dan und Gretta nehmen das Debütalbum nicht in einem gewöhnlichen Studio auf, sondern haben sich dafür entschieden, es an den ungewöhnlichsten Plätzen in der Stadt aufzunehmen. Was verrückt klingt, war einfach nur wunderbar anzusehen und entpuppte sich als mehr als passend für die eigenwillige Britin. Sei es auf dem Dach eines hohen Gebäudes, auf einem Fluss im Central Park oder einer abgelegenen Gasse – die Songs wurden an jedem nur möglichen Ort New Yorks aufgenommen, was der Musik einen ganz besonderen Reiz und vor allen Dingen Persönlichkeit verlieh.

Vielleicht romantisiert der Film auch alles. Dass aus einem mittellosen und bildlich gesprochen am Boden liegenden Musikproduzenten plötzlich doch wieder etwas wird, dass er sein Leben umkrempelt, nur weil er dieses eine Projekt hat, dessen Erfolg er noch nicht einmal vorhersehen kann. Dass es keinen wirklichen Bruch gab, sondern alles nahezu reibungslos verläuft. Vielleicht ist das aber auch gerade die Message des Filmes und der Grund, warum der Film so heißt, wie er heißt. Denn ja, ein Lied kann dein Leben retten.

Fazit: „Can a song save your life“ gefiel mir aus vielen Gründen unglaublich gut – die Kameraführung, die Musik, Keira Knightley und auch Mark Ruffalo, die beide in ihren Rollen glänzten – das alles zusammen machte diesen Film zu einem authentischen, liebenswürdigen Film, eine Hommage an das, was Musik bewirken und verändern kann, eine Hommage daran, dass es nicht viel braucht, um aktiv zu werden und seinem Leben wieder eine positive Wendung zu geben. Falls ich den Film noch ein drittes Mal sehen möchte, werde ich aber alles daran setzen, ihn im O-Ton zu schauen – ich glaube nämlich, dass der Zauber und Charme des Filmes dann nochmals verfünffacht wird.

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3 Kommentare zu „Film: „Can a song save your life?“

  1. Hallo und vielen dank für die musikempfehlung. Ich hör gerade die Filmmusik und finde sie unglaublich toll, unbeschwert und entspannend. Den Film muss ich mir demnach noch unbedingt anschauen. Einfach toll. Falls du mal einen Film für die Lachmuskeln suchst, kann.ich dir Monsieur Claude und seine Töchter empfehlen.

    Vlg

    1. Hej, das freut mich, dass dir Filmmusik so gut gefällt wie mir. Ich bin mir sicher, dass du auch an dem Film viel Freude haben würdest! „Monsieur Claude und seine Töchter“ werde ich mir auf jeden Fall anschauen, wenn es den Film auf DVD gibt – ich habe ihn in meinem Lieblingskino leider verpasst und er läuft nicht mehr, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es ein wirklich witziger Film ist.
      Liebe Grüße und einen entspannten Montagabend!

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