Geschwafel · Persönliches

12 Monate, 12 Projekte


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Nachdem ich dieses Jahr beschlossen habe, euch mit meinen umfassenden Neujahrsvorsätzen zu verschonen und sie lediglich nur für mich sichtbar in mein Notizbuch zu verewigen, bin ich gestern doch auf einen Beitrag der wundervollen Mirka gestoßen, in dem sie sich für jeden Monat dieses Jahres ein Projekt vorgenommen hat, welches sie in der Zeit gerne verwirklichen möchte. Der Funke ist auf mich übergesprungen und so würde ich ihr diese Idee gerne abluchsen und mit 12 zu mir passenden Projekten ausfüllen. Damit bleibt ihr zwar irgendwie nicht ganz von meiner überschwänglichen Energie verschont, die ich dank Jahreswechsel habe, aber immerhin müsst ihr euch nicht zum fantastrillionsten Mal anhören, dass ich gerne mehr Sport machen würde und nicht mehr so faul sein will. Ähem.

Januar: Kleidung, Bücher, Schreibtischschubladen, Schränke – einfach alles ausmisten, aussortieren und grundlegend Ordnung schaffen.
Februar: Nichts , außer die lebensnotwendigen Dinge wie Nahrung und wichtige Hygieneprodukte, kaufen. Das gesparte Geld in die Reisekasse für meinen Urlaub in Paris legen.
März: Trainieren, um 10 km am Stück, ohne Pause, in angemessenem Tempo laufen zu können.
April: Neue Rezepte ausprobieren, ein komplettes Drei-Gänge-Menü für mich und meine Mitbewohner kochen und endlich mal wesentlich mehr backen (Cookies! Muffins! Kuchen!)
Mai: Jeden Tag etwas schreiben. Egal ob ins Tagebuch, ins Notizbuch oder sogar einige Briefe. Tippen am Computer gilt nicht, genausowenig etwas abgeschriebenes. Nur eigene Worte und Gedanken zählen.
Juni: Meine Französischkenntnisse auffrischen – auf französisch lesen, einen französischen Film schauen und jeden Tag einige Vokabeln und Grammatik wiederholen.
Juli: Ins Outdoor-Kino gehen, auf dem Tempelhofer Feld grillen, ins Schwimmbad gehen, Fotos im Fotoautomaten machen.
August: Jeden Tag ein Foto von der Sache schießen, die mich an diesem Tag besonders glücklich gemacht hat. Ausdrucken, ins Notizbuch kleben und mit einem passenden Satz schmücken.
September: Wöchentlich mindestens ein Buch lesen und hier auf dem Blog auch rezensieren.
Oktober: Auf Fleisch verzichten, Yoga ausprobieren, einen Drachen steigen lassen.
November: Einen Herr der Ringe Marathon machen, jede Woche einmal ins Kino gehen.
Dezember: Stricken lernen und meinen ersten eigenen Schal (oder was auch immer das einfachste ist, womit man als Anfänger beginnen sollte) selber stricken.

Ob das letztendlich alles so klappen wird, wie ich es mir vorstelle? Wer weiß das schon, aber ich hoffe es sehr, da es sich bei allen Projekten um Dinge handelt, die ich schon immer einmal gerne umsetzen wollte. Wenn ich es tatsächlich schaffe, werde ich entweder am Ende jeden Monats zu jedem Projekt einen eigenen Blogpost schreiben oder aber ein kleines Resumé in meinen Monatsrückblick (der ab diesem Jahr auf jeden Fall auch wieder monatlich erscheinen wird) mit einfließen lassen, je nachdem, wieviel es jeweils zu sagen gibt und wieviel Zeit mir dafür bleibt.

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8 Kommentare zu „12 Monate, 12 Projekte

  1. Wirklich schöne Idee! Und ich finde deine Projekte echt gut:) Mich würde auf jeden Fall am Ende des Monats schon interessieren, wie es so geklappt hat. Aber das ist natürlich nochmal extra Zeitaufwand, den man nicht immer zur Verfügung hat. Ach was könnte man nicht alles mit Hermines Zeitumkehrer anfangen:P
    Ich wünsch dir, dass es weitgehend funktioniert. Dann kann einem tollen 2015 schon fast nix mehr im Wege stehen…;)

    1. Hermines Zeitumkehrer habe ich mir schon viel zu oft gewünscht, haha. :D Ich denke, es wird auch seltener auf einen einzelnen Post dazu hinauslaufen, aber ich will es auf jeden Fall in meinem Monatsrückblick unterbringen, damit ich es auch nicht völlig aus den Augen verliere. Bin ja jetzt schon gespannt, ob das überhaupt etwas wird und ob ich es tatsächlich jeden Monat durchziehen kann, aber ich habe auf einige Punkte schon eine solche Vorfreude, das gar nichts schief gehen kann! :D

  2. Wow, klingt nach einem guten Plan! Ich drücke dir die Daumen, dass du viel davon schaffst. Ich würde vielleicht gerade mal den November ohne wöchentlichen Kinobesuch hinbekommen… ;)

    1. Vielen Dank! Ja, auf einen Herr der Ringe Marathon hätte ich ja eigentlich sogar jeden Monat Lust – aber das mit der Zeit ist halt immer so eine Sache, eigentlich bei all diesen Punkten. Mal sehen, wie gut es trotzdem klappt. :D

  3. So etwas in der Art hab ich noch nie gesehen, das finde ich total spannend! Ich weiß nicht, ob ich das könnte – ich bin dafür vielleicht zu impulsiv, vor allem, wenn es um Käufe geht.. aber an sich ist das eine tolle Sache, ich kann mir vorstellen, dass man sich viel besser fühlt, wenn man ein Häkchen hinter so einen Monatspunkt setzen kann. Viel Erfolg dabei <3

    1. Liebsten Dank Elif! <3 Ich bin ja ein richtiger Planungsfreak und alles andere als spontan, deswegen passt das zu mir glaube ich ganz gut. Ob es trotzdem was wird – mal sehen, aber ich hoffe es bei allen Punkten sehr! :D

  4. Finde ich auch eine super interessante Idee. Ich tue mich immer schwer mit Vorsätzen, weil mir meistens so wenig Konkretes einfällt, aber sich hierbei einfach mal an ein paar Sachen auszuprobieren und „nur“ einen Monat durchhalten zu müssen (man kann ja danach immer noch weitermachen, wenn es Spaß macht), klingt irgendwie machbarer und verlockender.
    Ich hab mir dieses Jahr einen Kalender von einem Kickstart-Projekt aus den USA bestellt, der dazu ganz cool ist. Der regt einen dazu an, alle möglichen Ziele in kleine Zwischenschritte zu organisieren und das durchzuplanen usw. Da muss man natürlich immer noch selbst gewissenhaft sein und das auch machen, aber so als Anstoß stelle ich mir das ganz gut vor. Viel Erfolg und vor allem Spaß beim erleben und erledigen dieser ganzen Dinge!

    1. Hab vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich bin, was das angeht, die Vorsätze-Königin – ich könnte wirklich jedes Jahr hundert Punkte aufschreiben, die ich im kommenden Jahr verändern möchte, das ist ganz furchtbar. Diese 12 Projekte sind aber größtenteils wirklich Dinge, die ich schon lange mal umsetzen wollte – ich hoffe, dadurch fällt es mir umso leichter, auch alles umzusetzen.
      Der Kalender klingt großartig – meistens schafft man es ja wirklich nur deswegen nicht, seine Vorsätze bzw. Ziele einzuhalten, weil man sie zu vage plant und zu unorganisiert herangeht. Mit dem Kalender scheint man das aber ziemlich gut in den Griff zu bekommen – ich wünsche dir viel Freude und Erfolg bei der Verwirklichung deiner Ziele!

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