Geschwafel · Persönliches · Sowas wie Leben

Liebster-Award #37236


Ich weiß gar nicht, der wievielte Liebster-Award das jetzt hier auf meinem Blog ist, aber da ich persönlich diese auf anderen Blogs immer sehr gerne lese, dachte ich, ich wage mich ein letztes Mal an die Fragen, die mir Kathi und Lisi gestellt haben. Da der Award jetzt aber schon mehrere Runden in der Blogosphäre gedreht hat, werde ich darauf verzichten, weitere Personen zu taggen – irgendwann muss es dann wohl doch mal ein Ende finden.

1. Das letzte Mal überrascht hat mich jemand mit …

…einer Autogrammkarte von Martin und Simon Fourcade! Wer hier aufmerksam mitliest wird sicherlich das ein oder andere Mal darüber gestolpert sein, wie ich vom Männerbiathlon schwärmte. Die französischen Brüder sind dabei meine absoluten Favoriten, denn sie sind sympathisch, bodenständig und dazu auch noch unheimlich attraktiv. Meine Schwester und mein Freund ersteigerten ein Autogramm mit der Signatur beider Brüder, das hat mich unfassbar gefreut und ich halte es in Ehren.

2. Wohin würdest Du Dich beamen, wenn Du in der Zeit reisen könntest?

Es gäbe so viele Zeitalter, in denen ich mich wohlfühlen würde, bzw. die ich zumindest interessant fände und in die ich gerne einen Einblick erhaschen wollen würde. Gleichzeitig bin ich glücklich und dankbar dafür, in der heutigen Zeit aufgewachsen zu sein. Um mich nicht allzu weit von der Gegenwart zu entfernen, würde ich deswegen in die 80er und die 90er reisen – die 80er, weil ich sie leiderleider nicht miterlebt habe, sie mir aber sicherlich gut gefallen würden; die 90er, weil das einfach meine gesamte Kindheit ausgemacht hat und es für mich so gesehen die ‚besten‘ Zeiten waren.

3. Welche Person wolltest Du schon immer mal persönlich treffen?

Neben all den fabelhaften Autoren, denen ich gerne einmal einen Besuch abstatten würde, fände ich es auch interessant, einige Sportler zu treffen – vielleicht sogar Martin Fourcade? Spannend wäre auch das Aufeinandertreffen mit einigen Künstlern – Justin Vernon schwebt mir da im Kopf oder aber Johnny Pierce von The Drums oder meine geliebten I Heart Sharks. Wenn davon auch bereits verstorbene Personen erfasst wären, dann würde ich auch zu einem Treffen mit Kurt Cobain oder Jane Austen nicht nein sagen und ach, es gibt einfach viel zu viele interessante Persönlichkeiten, die ich gerne einmal persönlich kennenlernen wollen würde, es fällt mir schwer, diese jetzt alle sofort zusammenbekommen und aufzulisten.

4. Wenn ich nicht gerade blogge, …

Ich blogge ja generell nicht mehr so oft, überwiegend aus zeitlichen Gründen, da mich das Studium so vereinnahmt, aber auch, weil ich oft ideenlos bin und manchmal auch einfach nicht die Lust habe, mich an den Laptop zu setzen und etwas niederzuschreiben. In meiner Freizeit bin ich eigentlich überwiegend mit Unikram beschäftigt, daneben begleiten mich aber auch Bücher und Serien sowie einige Apps, wie Instagram oder Twitter durch den Alltag. Parallel dazu esse ich eigentlich nahezu ununterbrochen, ich gehe aber auch unfassbar gerne spazieren oder bin aber, wenn ich mich in der guten alten Heimat befinde, beim Spielen mit meinem kleinen Schwesterchen anzutreffen.

5. Nenne 3 Dinge, die Dich jeden Tag begleiten.

Das dürfte wohl oder übel mein Handy sein, das ist nahezu immer mit von der Partie. Dazu gibt es auch immer eine Flasche mit stillem Wasser – ich bin absolute Vieltrinkerin und trinke gelegentlich schon mal locker 4 Liter über den Tag verteilt. Zusätzlich dazu trage ich auch täglich eine Armbanduhr, was erstaunlich ist, da ich früher nie Fan davon waren, aber mittlerweile kann ich mir einfach gar nicht mehr vorstellen, sie nicht zu tragen, ich fühle mich geradezu nackt ohne sie.

6. Wenn Du ein Tier wärst – welches wäre das?

Ich wäre ein Kätzchen! Ich bin genauso stolz und launisch, gelegentlich liege ich den ganzen Tag nur auf der faulen Haut, ich lechze manchmal nach Aufmerksamkeit, bin aber gleichzeitig eine Einzelgängerin und habe keine Probleme damit, mich mit mir selbst zu beschäftigen.

7. Was war bisher Dein ungewöhnlichstes Hobby?

Hmm, da muss ich wohl passen, ich bin kein Mensch für ungewöhnliche Hobbies, tatsächlich bin ich viel zu langweilig für irgendwelche speziellen Dinge, ich tue das, was jeder tut, wahrscheinlich sogar noch viel weniger als das.

8. Dich trifft ein radioaktiver Strahl und Du entwickelst eine Superkraft. Welche wäre das?

Ah, wie cool! Ich wäre manchmal gerne unsichtbar – einerseits, um unangenehmen Situationen zu entwischen, andererseits, um meine Neugierde zu stillen und Menschen einen Tag lang zu verfolgen. Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich wäre gerne eine Stalkerin, aber es gibt einfach nichts spannenderes, als Menschen, die sich unbeobachtet fühlen, zu beobachten. Ich spiele dieses Spiel schon immer gerne in der U-Bahn, spinne mir Geschichten aus, woher die Menschen, die dort um mich herum sitzen, gerade kommen, wohin sie gehen, was ihnen durch den Kopf geht und ich fände es furchtbar interessant, dies mal über einen längeren Zeitraum hinweg zu erforschen. Okay, das klingt jetzt doch vielleicht ein bisschen verrückt, aber es gibt einfach kein interessanteres Forschungsobjekt, als den Menschen selbst.

9. Was ist Dein O-Gott-ich-hab-Hunger-aber-nichts-zu-Essen-da-Notfall-Plan?

In Berlin ist das zum Glück gar nicht so problematisch: Allein in dem Block, in dem ich wohne, gibt es drei Spätis (einer sogar ganz fortschrittlich mit Dosenessen und Tiefkühlpizza); außerdem auch einige kleine Bistros, Imbisse und Dönerbuden. Ohnehin hat man es hier ja nie weit bis zur nächsten Fressmeile. Für gewöhnlich habe ich auch immer Dinge wie Nudeln oder Sternchensuppe vorrätig, sodass man in dieser Richtung noch etwas machen könnte – notfalls gibt es ja auch immer noch den Lieferservice (thank god!), der mir eine leckere Pizza oder einen Burger vorbeibringt. Verhungern muss ich also nie – ein Glück.

10. Wenn ich nach Inspiration suche …

Ich suche eigentlich nie gezielt nach Inspiration. Meistens sehe ich vollkommen spontan irgendein faszinierendes Bild oder lese einen aufrührenden Text, der mich dazu bringt, meine eigenen Gedanken/Gefühle ebenfalls zu Papier zu bringen oder etwas zu fotografieren. Ich bin aber generell auch einfach kein sonderlich kreativer Mensch, der ständig auf der Jagd nach inspirierendem Kram ist. Entweder, mir läuft etwas über den Weg, was mir gefällt und das ich dann notiere oder abspeichere oder mich trifft alle fünfhundert Jahre mal von alleine ein Gedankenblitz – beides kommt aber einfach nicht allzu oft vor.

11. Was ist Deine ganz persönliche Marotte?

Da habe ich zu viele, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Angefangen damit, dass ich Dinge gerne abschreibe, statt sie einfach bequem auszudrucken oder dass ich beim Essen einfach immer erst den Rand von allem esse und mir das Beste zum Schluss aufspare, dass ich eine Besitzsucht habe und es nicht ertrage, Dinge nur auszuleihen (insbesondere Bücher), dass ich die Lautstärke am Fernseher immer auf eine Zahl gestellt haben muss, die durch 2 oder 5 teilbar ist, dass ich ein Buch nie mitten im Kapitel abbrechen und zur Seite legen kann, sondern immer zu Ende lesen muss, dass ich einen Ordnungsfimmel habe und mich absolut unwohl und unkonzentriert fühle, wenn es um mich herum chaotisch ist, dass ich liebend gerne ein Buch in meine Handtasche stecke, auch wenn ich weiß, dass ich keine einzige Sekunde zum Lesen haben werde, wenn ich unterwegs bin, dass ich alles, was ich schön finde, fotografisch festhalten muss, dass ich Smarties und Gummibärchen immer nach Farbe sortiert essen muss,…


Vielen Dank nochmal an Kathi und Lisi für die tollen Fragen! Was sind denn eure drei Dinge, die ihr täglich bei euch habt? Habt ihr einen Essens-Notfallplan? Woher nehmt ihr Inspirationen – sucht ihr gezielt danach? Und was macht ihr so neben eurer Tätigkeit als Blogger? Gibt es irgendjemanden unter euch, mit einem ungewöhnlichen Hobby ?(für mich ist schon alles ungewöhnlich, was über ‚Lesen und Musik hören‘ hinausgeht :D).

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Ein Kommentar zu „Liebster-Award #37236

  1. Sehr sympathische Antworten auf interessante Fragen. Was Punkt 8 angeht: so schräg ist das gar nicht, sowas mache ich auch sehr gerne: http://findesiecle86.tumblr.com/post/116040195658/der-strom
    Und in Punkt 11 erkenne ich mich auch gleich mehrmals wieder. Die Besitzsucht (2 von 4 Büchern aus der Bibliothek habe ich letztendlich gekauft), das mit der Lautstärke (am Computer entweder 60, 65 oder 75, am Fernseher 15 oder 20) und auch das mit dem Buch dass immer dabei sein muss, selbst bei einem Spaziergang in den Wald.

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