Bücher · Sowas wie Liebe

Herzallerliebste Liebesgeschichten zum Valentinstag


Früher habe ich immer und immerzu Liebesgeschichten verschlungen, eine nach der anderen, und bekam nie genug davon. Heute genieße ich gute (!) Romanzen zwar immer noch, aber nur noch in Maßen. Es scheint tatsächlich so, als würden Bücher ohne einen Funken Liebe zwischen den Hauptfiguren einfach nicht mehr auskommen, was ich persönlich aber gar nicht so schlimm finde, denn schließlich erwärmt es doch auch das Herz ein wenig, von flüchtigen Blicken und schüchternen Küssen lesen zu dürfen. Eine kleine Auswahl meiner allerliebsten Liebesgeschichten möchte ich deswegen heute – anlässlich des bevorstehenden Valentinstages – gerne mit euch teilen. Schreibt mir bitte unbedingt in die Kommentare, welches fiktive Pärchen euer Herz immer und immer wieder zum Schmelzen bringen kann!

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„Landline“ [Rainbow Rowell] Rainbow Rowell ist für mich eigentlich eine der Königinnen der süßen Liebesgeschichten. „Landline“ ist zwar das Buch von ihr, das mich am wenigsten begeistern konnte, aber trotz allem war es einfach wunderbar und steht stellvertretend auch für „Attachments“, dem anderen „Erwachsenenroman“ von Rowell, den ich gerade leider nicht parat hatte. Beide sind einfach ganz toll geschrieben und mit liebenswerten Protagonisten und einer ordentlichen Prise Humor geschmückt und kann ich wirklich nur weiterempfehlen!

„Every Day“ [David Levithan] Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, auch wenn ich jetzt, einige Zeit nach dem Lesen, das Gefühl nicht abschütteln kann, dass es doch ein wenig instant love mäßig war. Wie dem auch sei – „Every Day“ erzählt einfach eine einzigartige und besondere Geschichte, in der es vor allem auch um Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst geht. Für mich war es ein ziemlich besonderes Buch, über das ich immer wieder nachdenken kann und auch wenn „Another Day“, das Retelling aus der Sicht der weiblichen Protagonistin, mich nicht ganz überzeugen konnte, bin ich gespannt auf die richtige Fortsetzung, die wohl bald veröffentlicht wird.

„Eleanor & Park“ [Rainbow Rowell] And again – Rainbow Rowell. „Eleanor & Park“ ist allerdings ein Jugendbuch, das eine ganz besonders einfühlsame und einmalige Geschichte erzählt. Endlich ein Buch, in dem die Hauptfiguren nicht vor Perfektion strotzen, in deren Leben nicht alles reibungslos läuft und das ganze wird dann in einem so schönen, angenehmen Tempo erzählt, dass man selber gerne mit Eleanor und Park befreundet wäre. Für mich ein richtiges Herzensbuch, wenn auch nicht mein allerliebstes von Rowell.

„Weit weg und ganz nah“ [Jojo Moyes] Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes, gerade weil Hauptthema zwar immer irgendwie eine Liebesgeschichte ist, die im Fokus steht, es gleichzeitig aber auch immer um die Weiterentwicklung von Charakteren geht, Selbtfindung, Selbstakzeptanz und eben die Kunst, den richtigen Mann zu finden und zu erkennen. Besonders kunstvoll sind auch ihre Romane, in denen es zwei Handlungsstränge gibt – einen der Gegenwart und einen, der tief in der Vergangenheit völlig anderer Figuren spielt – , die am Ende irgendwie ein Gesamtbild ergeben. „Weit weg und ganz nah“ ist da aber etwas anders, es gibt einen Roadtrip und eine superchaotische Familie, aber natürlich auch eine Liebesgeschichte. Wer dazu gerne eine nähere Rezension lesen würde, kann das hier gerne tun!

„The Life List“ [Lori Nelson Spielman] „The Life List“ schien für mich auf dem ersten Blick einer dieser typischen Frauenromane zu sein und in gewisser Weise ist er das auch, allerdings mit viel mehr Charme, Witz und einer Protagonistin, mit der man sich gut identifizieren kann. Ich warte jedenfalls darauf, dass dieses Buch verfilmt wird, denn auf der Leinwand sehe ich ehrlich gesagt fast noch größeres Potential für diesen Roman – obwohl auch das Buch nicht zu verachten ist. Allerdings ist hier vordergründig nicht alles FriedeFreudeEierkuchen, denn Ausgangspunkt ist der Todesfall der Mutter unserer Protagonistin. Was sie aus diesem Schicksalsschlag macht und wie es ihr ergeht? Lest selbst!

„Fangirl“ [Rainbow Rowell] Und da haben wir sie ein letztes Mal. Hätte ich „Carry On “ bereits gelesen, wäre das vielleicht auch noch in dieser Auflistung vertreten, so muss mein absoluter Rowell-Favorit „Fangirl“ herhalten, über das ich gar nicht genug lobende Worte schreiben kann, ohne allen hier auf die Nerven zu gehen. „Fangirl“ ist eines der Bücher, mit denen ich mich extrem verbunden fühle und das ich von ganzem Herzen liebe – nicht nur wegen der herzerwärmenden Liebesgeschichte, sondern auch wegen den familiären Dingen, die die Protagonistin Cath belasten und auch, weil ich mich selten so sehr selbst in einem Charakter finden konnte, wie in Cath. Auch hier gibt es eine Rezension, in der ihr noch mehr Lobgesänge auf das Buch lesen könnt – und ich hab jetzt Lust, es zu rereaden!

„The Bronze Horseman“ [Paullina Simons] Fast ärgere ich mich ein wenig, dass ich dieses Buch nicht früher gelesen habe, denn seitdem ich es gelesen habe, ist es wirklich meine absolut allerliebste Liebesgeschichte auf der ganzen Welt. So mitreißend und gefühlvoll und emotional, voller Sehnsüchte und einer herzzerreißenden Romanze, die mein Herz schneller schlagen lässt, wenn ich nur daran denke. Mehr Gedanken zu diesem unglaublich schönen Buch könnt ihr hier nachlesen – für mich ist „The Bronze Horseman“ tatsächlich die beste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe und ich kann es nicht erwarten, auch noch den letzten Teil dieser lohnenswerten Trilogie zu verschlingen.


Welcher Liebesroman lässt euer Herz höher schlagen? Oder haltet ihr so gar nichts von Büchern, in denen es (vordergründig) um eine Liebesgeschichte geht?

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4 Kommentare zu „Herzallerliebste Liebesgeschichten zum Valentinstag

  1. Sehr schöner Post und das Foto ist mal wieder so gemütlich und total toll arrangiert ♥
    Ich kann dir nur zustimmen, „The Bronze Horseman“ ist und bleibt auch meine allerliebste Liebesgeschichte. Ich kriege gerade wieder so Lust, das zu rereaden. Mit vorne dabei sind aber auch Anna & Étienne aus „Anna and the French Kiss“, Allison & Willem aus „Just One Day“ (wobei das mehr Selbstfindung als alles andere ist, finde ich), Cath & Levi aus „Fangirl“ ♥♥♥, „Carry On“ sowieso und bestimmt noch 100 andere, die mir gerade nicht einfallen, ich aber ebenso süß fand.
    Es gab bei mir mal ne Zeit, da fand ich die meisten Geschichten ohne wenigstens eine kleine Liebesgeschichte eher langweilig. Mittlerweile ist mir das aber recht egal, bzw. wenn es eine gute Geschichte ist, dann gerne, aber sie kann auch ruhig fehlen, schließlich gibt es ja auch soo viele andere wichtige Themen und manchmal wirken die neben der Liebesgeschichte dann so nebensächlich, obwohl sie es nicht sein sollten. Was „Landline“ anbelangt, fand ich da übrigens auch gut, dass es um eine bereits bestehende Beziehung und das Zusammenbleiben geht – darüber gibt es, meiner Meinung nach, noch viel zu wenige Geschichten, v.a. im YA Bereich.

    1. Anna und Etienne habe ich total vergessen, keine Ahnung, wie mir das passieren konnte, aber die sind bei mir auch ganz weit vorne mit dabei!
      Das mit „Landline“ fand ich auch total anders, aber wichtig und gut. Es ist ja leider wirklich eher selten bis nichtexistend, dass es im Roman ums Zusammenbleiben geht und nicht darum, überhaupt endlich die große Liebe zu finden. Ich hoffe irgendwie, dass Rainbow Rowell oder aber auch irgendwer anders noch mehr in diese Richtung schreibt, weil das eigentlich mindestens genauso wichtig ist, wie das Finden eines Partners/einer Partnerin.

      1. Ja eben! Am besten fände ich wenn es noch mal zusammenbleiben in unserem Alter gäbe, gerne auch im College, wenn man eventuell andere Interessen entdeckt, etc. Das stelle ich mir auch interessant vor. Soll sie ruhig mal schreiben :D

  2. Schön, dass sich Rainbow Rowell hier als Roter Faden durchzieht. <3 Ich muss auch echt zugeben, dass sie eine der besten Liebesgeschichten-Schreiberinnen ist, die ich kenne. Ob Eleanor und Park, Cath und Levi oder Simon und Baz – Alles knallharte OTPs. "Landline" und "Attachments" habe ich bisher noch nicht gelesen, sie liegen aber beide bereit im Bücherschrank und müssen wohl bald dran glauben. ;D

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