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[Top 5 Wednesday] Books I will never read


Der heutige Top 5 Wednesday ist ein bisschen wie eine Neuauflage von diesem Blogpost, den ich Anfang April geschrieben habe. Dort ging es nämlich auch um mehr oder weniger gehypte Bücher, die mich eigentlich so gar nicht interessieren und die ich deswegen nicht lesen möchte. Damit das Ganze nicht so langweilig wird, habe ich mich deswegen entschlossen, das Thema des heutigen Top 5 Wednesdays ein kleines bisschen abzuändern in Bücher, die ich mal lesen wollte, aber bei denen ich es mir jetzt doch anders überlegt habe.
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Alexandra Bracken – The Darkest Minds

Dieses Buch ist vermutlich eines der Bücher, das sich am allerlängsten auf meiner Wunschliste befindet – trotzdem hat es nie dafür gereicht, dass ich das Buch unbedingt kaufen und lesen wollte. Der Klappentext klingt zwar recht ansprechend (dystopische Welt, Mädchen mit übernatürlichen Kräften, Kampf gegen die Regierung), aber inzwischen glaube ich einfach, dass es zwischen mir und den Dystopien nicht mehr so richtig funkt. Das Gefühl hatte ich schon bei „Maze Runner“ von James Dashner, bei dem ich mitten im zweiten Teil sogar abbrechen musste, bei „Infernale“ von Sophie Jordan, das mich fast an den Rand des Wahnsinns brachte, bei der „Divergent“-Trilogie, die ich mit Müh und Not zu Ende gelesen habe, bei „Shatter Me“ von Tahereh Mafi, das ich gar nicht schnell genug wieder loswerden konnte und auch bei „The 5th Wave“ von Rick Yancey, wobei mir das an sich und auch von den Charakteren her noch am besten gefallen hat und ich vermutlich auch die Fortsetzungen lesen werde. Ansonsten will ich mit Dystopien aber nichts mehr am Hut haben und verbanne die Trilogie deswegen aus meiner Wunschliste.

Gillian Flynn – Gone Girl

Mein größter Fehler war vermutlich, dass ich hier zuerst den Film gesehen habe und danach dann erst das Buch gekauft habe. Ich weiß auch nicht – während ich andersrum keine Probleme habe, heißt erst das Buch, dann der Film, geht das Gegenteil davon einfach gar nicht. Sobald ich einen Film gesehen habe, verliere ich irgendwie das Interesse an dem zugehörigen Buch – in seltenen Ausnahmefällen ist das nicht so, etwa dann, wenn ich weiß, dass das Buch wesentlich detaillierter und ausschweifender ist und im Film viel verändert oder weggelassen wurde. An „Gone Girl“ reizt mich inzwischen aber so gar nichts mehr – ich fand den Film okay und da ich die „erschreckenden“ Plot Twists schon kenne, ist mein Interesse am Buch einfach auf Null geschrumpft. Aber vielleicht lese ich mal eines ihrer anderen Bücher – so ganz aus dem Regal möchte ich sie ja auch nicht stoßen.

E. K. Johnston – A Thousand Nights

Diese Welle an orientalisch angehauchten Büchern, die Mitte letzten Jahres oder so ausgebrochen ist, hat mich erst völlig mitgerissen, inzwischen ist mein Bedürfnis nach Geschichten aus 1001 Nacht aber etwas abgeklungen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich bereits „The Wrath and the Dawn“/“The Rose and the Dagger“ von Renée Ahdieh gelesen habe und die Bücher sich inhaltlich mit Johnston’s „A Thousand Nights“ nahezu decken. Noch dazu kommt, dass das Buch auf Goodreads jetzt nicht mit den allerbesten Bewertungen aufwartet und ich daher nicht das Gefühl habe, etwas zu verpassen, wenn ich das Buch verschmähe. Aber dass ausgerechnet von diesem Buch so viele verschiedene wunderschöne Ausgaben existieren müssen…

Rick Riordan – Percy Jackson

Irgendwie macht es mich traurig, diese Reihe auf diese Liste zu setzen, aber ich muss ganz ehrlich zu mir sein – ich werde die Bücher mit Sicherheit nicht mehr lesen, zumindest nicht in den nächsten paar Jahren, sondern allenfalls, wenn ich später selbst Kinder haben sollte. Traurig macht es mich eigentlich nur deshalb, weil  scheinbar jeder diese Reihe liebt und ich es schade finde, die Bücher nicht bereits in meiner Kindheit/frühen Jugend entdeckt zu haben, denn jetzt fühlt es sich einfach schon zu spät an für Percy’s abenteuerliche Geschichten und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sie einfach nicht mehr richtig wertschätzen könnte.

Cassandra Clare – The Infernal Devices

Noch eine Reihe, der ich vermutlich für alle Zeiten den Rücken zukehre: Die „The Infernal Devices“ Trilogie von Cassandra Clare. Ich mochte „The Mortal Instruments“ zwar genug, um immerhin fast alle Bücher zu lesen (nur der sechste und letzte fehlt mir noch immer), aber irgendwie konnte ich mich trotzdem nie genug für die Welt der Shadowhunters begeistern, die Cassandra Clare geschaffen hat. Ich weiß nicht, ob ich „Lady Midnight“ noch lesen werde – ich hatte es eigentlich erst vor, aber sicher bin ich mir irgendwie doch nicht mehr, weil es einfach nicht mehr so wirklich meine Welt ist. „The Mortal Instruments“ möchte ich aber immerhin noch beenden – vielleicht kommt danach ja sogar meine Lust auf mehr Bücher aus diesem Universum zurück, vielleicht aber auch nicht.


Welche Bücher habt ihr zuletzt aus eurer Wunschliste verbannt? Aktualisiert ihr eure Listen regelmäßig und sortiert Bücher, die euch nicht mehr interessieren aus?

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8 Kommentare zu „[Top 5 Wednesday] Books I will never read

  1. Sowohl meine Amazon-Wunschliste als auch meine „To Read“-Liste bei Goodreads sind einem ständigen Wandel unterworfen. Immer wieder füge ich Bücher hinzu oder nehme sie wieder heraus, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Zuletzt hatte ich erst vieles von Virginia Woolf hinzugefügt bis ich gemerkt habe dass ich weder Geld noch Muße habe mich momentan einer so großen Autorin zu nähern so dass ich alles wieder herausgenommen habe.

  2. Ich bin tatsächlich jemand, der seine Listen regelmäßig umsortiert, ausmistet oder eben kauft. : D Viele Bücher interessieren mich im Laufe der Zeit einfach tatsächlich nicht mehr oder ich hab zu viele schlechte Bewertungen dazu gehört, als das ich es noch lesen wollen würde. Vor allem von YA habe ich in den letzten Jahren ziemlich Abstand genommen und greife da nur noch zu Büchern, die mich wirklich wirklich interssieren. Ich habe sonst einfach das Gefühl, dass ich Lesezeit „verschwende“, während ich einfach besser Bücher lesen könnte.

    Liebe Grüße
    Karin

  3. Bei „Gone Girl“ geht es es mir genau wie dir. Das Ende hat mich außerdem so aggressiv gemacht, dass ich das Buch gar nicht lesen will ^^.

    Percy Jackson mochte ich damals echt, aber ich glaube, das ist auch eher was, womit man im jüngeren Alter anfangen sollte, um es wirklich wertzuschätzen.

    Ich aktualisiere meine Wunschliste eigentlich nicht, aber ich denke, mittlerweile würde ich auch viele Jugendbücher davon streichen.

    Liebe Grüße,
    Charlie

  4. Mit den Dystopien geht es mir sehr ähnlich. Ich finde so mit Abstand von dem Hype damals haben sie nicht mehr viel zu bieten, es ist einfach immer das Gleiche leider (außer die Pure-Trilogie die musst du bitte noch lesen :).

    Dass man v.a. Thriller nach dem Film nicht mehr lesen mag, kann ich auch total nachvollziehen. Allerdings solltest du bei deinem Vorhaben bleiben was anderes von ihr zu lesen. Ich habe neulich Dark Places angehört und das fand ich super (inzwischen gibt es dazu ja auch den Film, also wehe du guckst den auch wieder vorher ;).

    Percy Jackson ist echt so ein Kindheits-Ding. Wenn man das nicht in jungen Jahren gelesen hat, kommt man da als Erwachsener nur noch schwer ran. Ich finde ja es gibt durchaus Middle Grade Romane, die ich auch in meinem Alter noch sehr genieße ohne sie vorher gekannt zu haben, aber Percy gehörte für mich leider nicht dazu.

    Und auch wenn 80% des Internets das Gegenteil behaupten mögen: bei TID hast du nichts verpasst. Ich habe tatsächlich 2/3 der Reihe gelesen/gehört, aber das war echt nur seichte Unterhaltung. Nicht besonders innovativ, typisch CC, das kannst du dir getrost schenken. Ich versteh nicht recht, warum das noch immer so gehyped wird, auch von Lesern, die da eigentlich schon rausgewachsen sind.

    1. Von der Pure-Trilogie höre ich gerade zum ersten Mal, aber deine Meinung ist mir echt viel Wert, also wandert es mal auf die Wunschliste. :D Und Gillian Flynn bekommt noch eine zweite Chance – ich habe neulich im Secondhand-Shop ein Buch von ihr gekauft, allerdings „Cry Baby“ (bzw. Sharp Objects), ich bin auf jeden Fall gespannt, was sie noch so zu bieten hat. Und den Fehler zuerst den Film zu schauen werde ich ganz bestimmt nicht nochmal machen, gerade bei einem Thriller/Krimi.
      Hmm, also dadurch, dass Middle Grade ohnehin nicht so mein Genre ist, lasse ich glaube ich echt die Finger davon. Da gibt es auch einfach zu viele andere Bücher, die ich gerne lesen würde, wobei ich halt schon das Gefühl habe, was verpasst zu haben, aber naja, das ist dann halt so.
      Haha, gut, dass du mich darin bestätigst! Ich lese jetzt noch die TMI Reihe von ihr zu Ende, weil mir da halt echt nur noch der letzte Band fehlt und der auch schon im Regal steht, aber ich glaube, danach lasse ich es mit Cassandra Clare gut sein.

      1. Nein, das kann nicht sein, die haben der Captain und ich, Lotte und dir schon mal ans Herz gelegt xD
        Cry Baby hab ich von ihr auch noch offen, werde ich demnächst sicher mal als Hörbuch hören :)

        Wenn du das nächste Mal das Gefühl hast, sag Bescheid, ich rede dir gut zu ;) Ich finde außerdem es gibt 2 Arten von Middle Grade. Die, die nur für Kids in dem Alter (oder dann später aus Nostalgiegründen) funktioniert und die, aus denen man in jedem Alter was mitnehmen kann. Percy gehört für mich zur Kategorie 1 :P

        Tapfer, tapfer, wenn du die TMI noch zuende liest. Bin gespannt, ob du das durchhältst bzw. dich überhaupt je aufraffst xD

  5. Ah, mir blutet ein wenig mein Herz bei der Liste. :D Aber ich kann deine Gründe auch absolut nachvollziehen. Vor kurzem habe ich auch meine Wunschliste radikal ausgemistet. PJ ist leider mehr etwas für jüngere Leser und da kann einiges an „Liebe“ verloren gehen, wenn man es aus erwachsener Sicht betrachtet. Allerdings kenn ich auch viele, die es erst jetzt lesen und absolut geliebt haben.

    Mit Dystopien kann man mich inzwischen auch jagen. Durch The Darkest Minds habe ich mich durchgelesen – es war gut, ja, aber auch nichts besonderes am Dystopienhimmel. Von daher verpasst du da auch überhaupt nix :D (An dieser Stelle kann ich aber die Angelfall-Trilogie empfehlen, die ist guuuut.)

    Bei TID passiert auch nichts anderes als in den anderen Büchern von CC, nur das Setting war ganz nice (Umsetzung war aber najaa). Und bei Gone Girl ging es mir genau wie dir und habe das Buch letztendlich weiterverschenkt.

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