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[Lesemonat] Oktober / [Lesepläne] November


[Lesemonat] Oktober

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„Crooked Kingdom“, Leigh Bardugo: Ihr wisst ja alle, wie sehr ich mich über den finalen Band der „Six of Crows“ Reihe gefreut habe und ich wurde nicht enttäuscht. Leigh Bardugo ist und bleibt eine der gerissensten und talentiertesten Jugendbuchautorinnen, die ich kenne und ich vermisse das Grischa-Universum schon jetzt so sehr, dass es wehtut. Lediglich das Ende des Buches hat mich in gewisser Weise gestört – für mich kamen einige Charaktere zum Schluss einfach zu kurz, dann geschah etwas grässliches, das in meinen Augen nicht einmal vernünftig aufgearbeitet wurde und das hat mir das Ende dann doch ziemlich vermiest. Trotzdem war der Abschluss gelungen und ich habe sämtliche Emotionen beim Lesen durchlebt. 4.5/5

Die Zerbrechlichkeit der Welt„, Kees van Bejnum: Ein überraschend feinfühliger und schwermütiger Roman mit interessanten Figuren und Schicksalen im Nachkriegs-Japan. Für mehr Gedanken und Gefühle über das Buch solltet ihr unbedingt meine Rezension dazu lesen! 4.5/5

„Von Beruf Schriftsteller“, Haruki Murakami: Euch hängt es sicherlich schon zu beiden Ohren raus – Murakami ist mein Stern am Literaturhimmel, ich liebe seine Romane und mich konnte auch dieses Buch von ihm begeistern. Für mich ist er ein so unglaublich sympathischer und inspirierender Mensch und das auf eine so ruhige und angenehme Art und Weise, was auch diese Sammlung an autobiographischen Essays beweist. Klar und strukturiert formuliert Murakami seine Gedanken über diverse Themen und gibt mitunter sogar Tipps und Ratschläge in Bezug auf das Leben als Schriftsteller. Ein ganz großartiges Buch und irgendwie hoffe ich, dass es davon irgendwann noch mehr Texte geben wird – wenn nicht, werde ich einfach dieses Exemplar wieder und wieder und wieder lesen. 5/5

Ein Winter in Wien, Petra Hartlieb: Der Besuch im verträumten märchenhaften Wien hat sich durchaus gelohnt, denn Petra Hartliebs Geschichte über das Kindermädchen Marie hat mein Herz komplett erwärmt. Wer noch nach dem perfekten Buch für die Vorweihnachtszeit sucht, der könnte hier fündig werden – und wer noch nicht überzeugt ist, der sollte bei meiner Rezension vorbeischauen. 4/5

Apple und Rain, Sarah Crossan: Auch hier lege ich euch gleich vorab meine Rezension ans Herz, denn „Apple und Rain“ war ein wahnsinnig berührendes und witziges Buch über Familie, das Erwachsenwerden und die Kraft und Wirkung von Poesie. 4.5/5

„Rebecca“, Daphne Du Maurier: Endlich habe ich es auch mal wieder geschafft, einen Klassiker zu lesen – eigentlich habe ich mir für den Oktober ja eine ganze Reihe an Klassikern vorgenommen, aber die Zeit hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Mit „Rebecca“ habe ich aber definitiv die richtige Wahl getroffen, denn dieses Buch war einfach großartig und packend, hatte einen genialen Twist und konnte mich von Anfang bis zum Ende komplett begeistern. Ich sehe durchaus die Parallelen, die zu Jane Eyre gezogen werden, aber während das Werk von Charlotte Bronte mich ja eher weniger umwerfen konnte, hat Daphne Du Maurier es sofort geschafft. Ich denke, dies wird ein Buch sein, welches ich noch öfter lesen werde. 5/5

„All The Rage“, Courtney Summers: Da wir uns im Buchclub derzeit nicht mehr so oft sehen, haben wir beschlossen, ein Wander-Notizbuch zu starten. „All The Rage“ war eine richtig gute Wahl dafür, denn in dem Buch geht es um Vergewaltigung und vor allem wie danach mit dem Opfer umgegangen wird, was natürlich zu empörten Kommentaren bei uns führte. Insgesamt war die Story sehr gut aufgebaut, hat sich ausnahmsweise nicht den gängigen YA-Klischees bedient, sondern die Problematik auf eine erwachsenere Art und Weise beleuchtet und bis auf einige wenige Kleinigkeiten, die im Gesamtbild etwas störten, gefiel mir das Buch wirklich gut. 4/5

[Lesepläne] November

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Meine Lesepläne für den Monat sind irgendwie sehr verworren und unstrukturiert, weil ich im Moment in einer Phase stecke (mal wieder), in der ich jedes einzelne Buch aus meinem TBR-Shelf unglaublich dringend lesen möchte. Beschränkt habe ich nunmehr auf die Abgebildeten, aber vermutlich wird es am Ende doch wieder ganz anders aussehen, wer weiß.

Begonnen habe ich den Monat mit „Vassa In The Night“ von Sarah Porter, welches ich auch schon beendet habe und auch „Irre Glücklich“ von Jenny Lawson habe ich beinahe schon zu Ende gelesen. Ansonsten habe ich mir zwei Bücher vorgeknöpft, die in der letzten LovelyBox waren, die ich gewonnen habe, nämlich „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney und „Meine Geniale Freundin“ von Elena Ferrante – beide Bücher standen ganz oben auf meiner Wunschliste und so war die Freude, sie gewonnen zu haben, natürlich unendlich groß! Für den Buchclub möchte ich außerdem noch „The Bone Clocks“ von David Mitchell zu Ende lesen – den ersten Teil las ich schon letzten Monat und ich bin gespannt, wohin sich die Geschichte noch entwickelt. „The Creeping“ von Alexandra Sirowy wäre ein Buch, was perfekt in den Oktober gepasst hätte – genauso wie „Frankenstein“ von Mary Shelley – aber zeitlich habe ich das einfach nicht gebacken gekriegt, weswegen ich sie jetzt in den November verfrachtet habe. Außerdem möchte ich mich an meine erste Graphic Novel wagen, nämlich „Through The Woods“ von Emily Carroll, denn diese passt vermutlich auch sehr gut in den Herbst. Zuletzt möchte ich mich mit „Dein Leuchten“ von Jay Asher schon mal ein bisschen in Weihnachtsstimmung bringen – mal sehen, ob das klappt.


Welches Buch war euer Highlight im Oktober? In letzter Zeit habe ich ja wirklich eine Glückssträhne, was die Auswahl meiner Bücher angeht, habt ihr genauso viel Glück? Und welche Bücher nehmt ihr euch für den November vor?

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4 Kommentare zu „[Lesemonat] Oktober / [Lesepläne] November

  1. Ich möchte demnächst auch unbedingt mehr von Haruki Murakami lesen, nachdem mich „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ sehr beeindruckt hat.
    Welches ist dein Favorit?

    Übrigens bin ich ganz verliebt in deine Fotos, aber das sage ich auf Insta ja schon ständig. :-D

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Nicci <3

  2. Ich stehe ja total auf das Musical „Rebecca“ (weshalb ich den genialen Twist vermutlich schon kenne ^^) und wollte daher das Buch immer mal lesen. Vielleicht lege ich es mir wirllich mal zu :).

    Genau wie du, habe ich „Frankenstein“ leider nicht im Oktober geschafft, habe aber auch vor, es im November noch zu lesen. Momenten bin ich grad an „Dracula“ dran. Immerhin den Poe hab ich im Oktober geschafft. Wird ein literarisch sehr düsterer Herbst ^^.

    1. Ist ja lustig, dich hier anzutreffen. Scheint, als ob wir dieselben Lesepläne haben. Ich muss unbedingt Rebecca und Frankenstein lesen :)

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