Bücher · Persönliches

[Off Topic] Über meine Beziehung zu Lesetagebüchern


mrj

Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass ich nicht die einzige Person in diesem Universum bin, die gerne Notizbücher sammelt, Listen schreibt und scheinbar unwichtige Dinge mit größter Präzision für die Nachwelt dokumentiert. Die Idee eines Lesetagebuches hatte ich schon länger, leider noch nicht als Kind – ich hätte es großartig gefunden, jetzt nochmal durch solche Listen aus meiner Kindheit blättern könnte – aber seitdem ich Goodreads nutze, also seit 2013, habe ich mit allergrößter Freude vorerst digital aufgelistet, welche Bücher ich gelesen habe, wie lange ich dafür gebraucht habe und welche Bewertung das jeweilige Buch verdiente und nur selten hat mir eine solche Art des Listenführens so viel Spaß gemacht.

2015 führte ich dann eine erste, sehr lahme Version eines Lesetagebuchs für mich ein. Ich habe keine Bilder dieser Liste, weil sie wirklich furchtbar ist, ich auch nur Titel und Bewertung notierte und zwischendrin immer wieder andere Notizen oder Kritzeleien enthalten waren. Kurzum, es war kein richtiges Lesetagebuch, sondern vielmehr eine Sammlung verschiedenster Listen und anderer Dinge. Ich war auch ziemlich unzufrieden damit, wollte aber nicht mitten im Jahr das System ändern und habe es deswegen bis Ende des Jahres mehr oder weniger so durchgezogen. Für 2016 habe ich mir dann aber ein neues Notizbuch genommen (der Vorrat an Notizbüchern ist relativ groß), habe es in Zeitungspapier eingeschlagen, mit Washi Tape und einer Illustration verziert und konnte kaum warten, es endlich zu beginnen.

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Anfangs war ich auch überaus optimistisch, das Lesetagebuch vernünftig zu führen. Ich notierte mir sämtliche Daten rund um das Buch – Titel, Autor, Sprache, Genre, Erscheinungsjahr, Lesedauer, Bewertung, Seitenzahl. Zuletzt folgte dann auch noch eine kleine Rezension bzw. Zusammenfassung meiner Gedanken zu dem Buch. Und ohne etwas vorwegzunehmen aber daran, daran ist das Tagebuch dann letztendlich auch gescheitert.

Zum Ende eines jeden Monats gab es dann natürlich auch immer noch eine Art Monatszusammenfassung, in der ich nochmal jeden Titel mit Seitenzahl und Bewertung angegeben und zum Schluss einen jeweiligen Durchschnittswert gebildet habe. In den Anfangsmonaten des Jahres habe ich auf einem kleinen Klebezettel auch immer noch die Bücher aufgeschrieben, die ich im Laufe des Monats gekauft habe. Alles in allem war es eine tolle Übersicht, die ich (bis auf die Liste mit gekauften Büchern) auch bis zum Ende des Jahres so weitergeführt habe.

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Was ich aber, wie oben bereits angedeutet, überhaupt nicht durchgezogen habe, waren die Kurzrezensionen. Dabei sollten diese eigentlich der Kern meines Tagebuchs werden, ich hatte aber einfach nie Lust und Motivation, meine Gedanken auf einer A5-Seite zusammenzufassen. Auch auf Goodreads fällt mir genau das immer schwer, dabei habe ich kein Problem damit, euch am Ende des Monats auf meinem Blog eine kurze Meinung zu jedem Buch zu präsentieren. Wie auch immer – ich hatte es bereits zu Anfang des Jahres befürchtet und es hat sich nach einem knappen halben Jahr bewahrheitet, dass ich einfach nicht genügend Durchhaltevermögen und Lust habe, um meine gelesenen Bücher so umfassend zu dokumentieren. Schade eigentlich.

Seitdem habe ich mein Lesetagebuch auch nicht mehr so gerne in die Hand genommen. Ich habe zwar weiterhin die Bücher aufgeschrieben und auch die Monatsübersichten beibehalten, aber irgendwie ist die Freude daran verlorengegangen. Ich wollte aber auch nicht mitten im Jahr das System umstellen (irgendwie habe ich damit ein grundsätzliches Problem) und habe sehnsüchtig auf das Ende des Jahres gewartet. Das Buch sah beim Durchblättern so trostlos aus, weil stets nur die Kopfleiste einer jeden Seite beschrieben war und darunter endlose Leere folgte, ich konnte mich aber auch nicht dazu aufraffen, Zusammenfassungen hinzuzufügen, weil es inzswischen einfach schon zu viele waren.

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Für 2017 habe ich mir ein bezauberndes Notizbuch von Bindewerk gekauft. Es wurde von mir diesmal auch nicht großartig verziert, sondern außen nur mit einem Etikett versehen. Auch innen halte ich es sehr schlicht. Mein erster Schritt bestand darin, alle Bücher, die ich seit 2013 gelesen habe aufzuschreiben. Ich habe mich dazu entschieden, so „früh“ mit der Auflistung zu beginnen, weil ich seitdem Goodreads benutzt habe und so problemlos alles auch nochmal analog festhalten konnte, statt nur digital. Ich fand es außerdem superspannend zu sehen, wie anders ich noch vor wenigen Jahren gelesen habe und ich hatte viele Bücher auch schon fast wieder vergessen. Ich habe es prinzipiell auch um einiges schlichter gehalten, als im Lesetagebuch des letzten Jahres: Notiert wurden nur Titel, Autor, Seitenzahl und Bewertung, dabei trennte ich von vornherein die Monate voneinander und fügte am Ende des Jahres eine kleine Statistik ein, in der ich die Genres und einige andere Dinge in Bezug auf meine gelesenen Bücher festhielt. Falls ich möglicherweise doch nochmal Gedanken, Zitate oder ähnliches aufschreiben möchte, werde ich dafür vermutlich mein altes Lesetagebuch zur Rate ziehen, denn dieses ist gerade mal zur Hälfte gefüllt und hat dementsprechend noch einige Seiten frei.

Auch wenn ich ziemlich zufrieden mit dem aktuellen System  bin, überlege ich, ob ich nicht doch noch mehr einfügen sollte. Ob und wie das aussehen soll, weiß ich noch nicht genau, vor allem, da ich einige buchbezogene Dinge auch in meinem Bullet Journal festhalte (doppelt hält eben besser) und ich nicht unbedingt möchte, dass sich zu viele Dinge überschneiden. Insofern werde ich das Reading Journal wohl vorerst so weiterführen, wie ich es jetzt anfangs auch angedacht hatte und später eventuell nochmal überlegen, ob etwas daran ausbaufähig oder verbesserungswürdig ist.


Jetzt würde mich aber mal interessieren: Wo bzw. wie haltet ihr gelesene Bücher fest? Nutzt ihr dazu Goodreads, eine andere App oder schreibt ihr es euch auf Papier oder in ein Notizbuch? Möglicherweise nutzt ihr auch gar nichts?

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26 Kommentare zu „[Off Topic] Über meine Beziehung zu Lesetagebüchern

  1. Die Idee mit dem Dokumentieren finde ich wirklich schön :D. Besonders toll ist es dann am Ende des Jahres oder sogar Jahre später noch einmal darauf zurückzublicken und zu sehen, was man gelesen und geliebt hat.

    Bei mir geht dann aber mit ausführlichen Listen teilweise auch der Ehrgeiz verloren. Was ich immer führe, ist eine Liste mit meinen Büchern und Filmen nach Genre, weil ich die gegen Ende des Jahres mit der Liste meiner Schwester vergleiche. Und auch auf Goodreads trage ich meine Bücher in Listen ein, gebe aber meistens nur eine Bewertung und schreibe keine Review (außer ein Buch war besonders gut oder schlecht). Teilweise habe ich dann auch Notizbücher mit kleinen Rezensionen gefüllt, damit dann aber irgendwann mitten im Jahr meist wieder aufgehört. Jetzt habe ich einen Blog angefangen und hoffe, dass ich da mehr durchhalte. Mal schauen, ob das funktioniert.

  2. Also mir ist das zu zeitaufwändig und nervig über jedes so ausführlich zu berichten oder aufzuschreiben. Auf meinem Blog veröffentliche ich auch eher kurze und knappe Überblicke über Bücher (solche Rezensionen bevorzuge ich generell). Ich will mich auch nicht so detailliert mit einem Buch auseinandersetzen. Eine Analyse a la Schule kann mir gestohlen bleiben 😉

    1. Danke für dein Kommentar! So komplette Analysen eines Buches wären mir auch viel zu anstrengend – ich tu mich ja manchmal schon mit Kurzrezensionen schwer – aber so ein paar Gedanken festzuhalten finde ich eigentlich ganz schön. :)

  3. Ich habe auch Goodreads und halte sowas natürlich auch auf dem Blog monatlich fest. Schriftlich habe ich das aber auch noch mal in einem Notizbuch, das ich sogar schon 2011 angefangen habe. Da drin stehen aber auch nur Titel, Autor, Seitenzahl und neue Bücher und am Ende des Jahres eine kleine Statistik. Das Buch ist auch immer noch ein ganzes Stück davon entfernt, voll zu sein und ich denke auch danach werde ich das ganze einfach so weiterführen. Ich finde es spannend, im nachhinein noch mal zu schauen, was ich so alles gelesen habe, aber mehr Informationen brauche ich nicht wirklich und dafür wäre ich auch nicht konsequent genug. Bevor ich etwas anfange und nach ein paar Wochen wieder verwerfe, lasse ich es lieber direkt :D
    Deine Lesetagebücher sind übrigens super schön!

    1. An den Statistiken arbeite ich noch – die sind ja eigentlich der interessanteste Part am ganzen, weil man so erst sieht, was genau man denn so gelesen hat und welche Tendenzen man hat. Danke auf jeden Fall für dein Kommentar, ich finde es echt beeindruckend und toll, dass dein Reading Journal schon 2011 beginnt – leider habe ich ein Gedächtnis wie ein Sieb und wüsste schon gerne, was ich früher alles so gelesen habe. :D

      1. Geanu das war auch der Grund, weshalb ich das damals angefangen habe. Ich wollte später noch nachschauen können, ob ich ein Buch schon gelesen habe oder nicht. Damals habe ich noch gerne die „Freche Mädchen – Freche Bücher“ Reihe gelesen, aber danach direkt wieder abgegeben und weil die sich alle so ähnlich sehen, konnte ich nicht mehr sagen, welche ich schon hatte und welche nicht :D Da musste dann wirklich eine Liste her.

  4. Oh, dein Journal sieht richtig, richtig schön aus! Ich muss sowas auch unbedingt anfangen. Goodreads ist zwar praktisch, aber ich hätte auch lieber ein Büchlein, das man irgendwann mal durchblättern kann. Du hast mich gerade echt inspiriert! Werde mir jetzt ein Notizbuch bestellen. :)

    1. Mission erfüllt würde ich sagen! :D Schön, dass ich dich inspirieren konnte – an und für sich genügt Goodreads oder Lovelybooks ja, aber eine analoge Variante ist trotzdem immer schön, jedenfalls geht es mir so. :)

  5. Kurz bevor ich mit dem bloggen angefangen habe, habe ich alles zu meinen Büchern auf normalen A4 Seiten festgelegt & abgeheftet. Ich habe Titel, Autor, Bewertung usw. eingetragen und auch über das Jahr eine Statistik für Seiten & Bücher gemacht.
    Als ich dann richtig angefangen habe zu bloggen, ist mir das immer schwerer gefallen. Aber schließlich hat sich aus dieser Art mein Format Blog- und Monatsstatistik entwickelt, indem ich nun digital eine Statistik führe und mich immer rückblickend auf den vergangenen Monat beziehe. Zusätzlich dazu habe ich angefangen goodreads zu benutzen.
    Trotzdem habe ich im September 2016 mit meinem Ex Libris angefangen, was mir anfangs auch sehr gut gefallen hat, aber irgendwie hatte ich manchmal nicht genug Platz. Leider fällt es mir momentan richtig schwer alle Bücher dort einzutragen, aber ich versuche es mir wieder anzugewöhnen, weil es mir wichtig ist auch etwas analoges zu haben. Außerdem ist es für Notizen beim Lesen wirklich praktischer, als den Laptop zu benutzen (ablenkungen wie Twitter gibt es analog nicht).
    Zusätzlich halte ich meine Bücher auch noch in meinem Bullet Journal fest. Am Ende des Monats die Titel der gelesenen Bücher und einen tracker für den jeweiligen Monat.
    Lg,
    Leana

    1. Liebe Leana,
      danke für dein Kommentar! Ich finde es super interessant, zu sehen, wie andere Leser ihre gelesenen Bücher festhalten und ich finde es schön, dass wir alle so einen leichten Tick haben, das Gelesene auch analog festhalten zu wollen. :’D Gerade die Idee mit dem Tracken im Bullet Journal finde ich großartig – wie genau machst du das? Würde mich wirklich interessieren, weil ich immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspirationen für mein eigenes Journal bin.
      Ganz liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende wünsche ich dir!
      Liesa

      1. Hi Liesa,
        Ja, ich glaube das haben wir beide mit vielen gemeinsam :D
        Oh du machst das auch? Ich überlege momentan einen eigenen Blog dafür zu eröffnen, weil ich es so sehr mag, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher. Es ist so schwer einen Blog alleine zu führen.
        Du kennst doch sicher die Standart-Tracker oder nicht? Man schreibt sich eine Sache auf (naja eher mehrere), die man öfter machen will/ muss und für jeden Tag an dem man es gemacht hat malt man ein Kästchen aus :D So einfach ist das. Dieses Ausmalen ist tatsächlich so etwas wie eine Belohnung, auch wenn man es anfangs nicht glauben kann.
        Ich bin auch so ein Inspirationsjunkie. Ganz viel findet man bei Tumblr & Pinterest, falls du noch mehr Inspiration brauchst ;)
        Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende,
        Leana

        P.S. Falls du interesse an einem Blog hast, melde dich ;)

  6. Ich führe seit 2013 ein Lesetagebuch, allerdings auch nur mit Titel, Autor, Datum, Seitenzahl und Bewertung in Sternen. Da ich zu jedem Buch eine Rezension auf Lovelybooks verfasse, kann ich dort meine Meinung jederzeit nochmal nachlesen. Ich bin grundsätzlich sehr faul, wenn es um handschriftliche Texte geht; deshalb schreibe ich meine Meinung nicht nochmal in mein Lesetagebuch. Das würde ich sonst auch nicht lange durchhalten.
    Da ich das Lesetagebuch schon vor dem BuJo geführt habe und es auch ungerne zwischen Weekly Spreads verstreut hätte, habe ich darauf verzichtet, es nun im BuJo zu führen. Dort habe ich allerdings eine Liste meiner letzten Neuzugänge, da ich mir vorgenommen habe, diese zuerst zu lesen, bevor ich neue Bücher kaufe.

    Die goodreads-App nutze ich auch gerne, weil sie einfach einen guten digitalen Überblick bietet.

    LG,
    Charlie

    1. Hej Charlie,
      ich finde das echt bewundernswert und klasse, dass du zu jedem gelesenen Buch eine Rezension bei Lovelybooks hinterlässt – ich muss mich, was das angeht, echt mal zusammenreißen und das auch wenigstens ab und zu machen, es ist echt schade, was sonst so in Vergessenheit gerät. Generell bin ich eigentlich schon eher ein Mensch, der lieber auf Papier schreibt (viele meiner Blogbeiträge entstehen zunächst handschriftlich, ehe ich sie abtippe), aber irgendwie bin ich einfach zu faul bzw. die Motivation ist nicht groß genug.
      Liebste Grüße und ein schönes Wochenende!
      Liesa

  7. Ich hatte mir letztes Jahr erstmals ein Lesetag ich bestellt, dass ich von der Aufteilung ganz gut fand. Alles war schon vorgedruckt und ich musste es nur noch ausfüllen. Allerdings hat es mir im Laufe des Jahres immer weniger gefallen. Ich wollte mein System aber wie du auch nicht einfach umwerfend. ^^ Dieses Jahr habe ich mir dann ein liniertes, ganz einfaches Notizbuch geholt und notiere darin meine gelesen und gekauften Bücher sowie meine Bewertungen. Da ich mir für die Rezensionen auf dem Blog eh immer Notizen machen, habe ich am Ende des Monats auch immer eine Art Kurzrezension in Stichpunkten. :) Mal schauen, was ich aber noch so im Laufe der Monate an dem System abändern werde. Außerdem nutze ich noch LovelyBooks, aber vielmehr so nebenbei.
    Liebe Grüße
    Maren

    1. Diese vorgedruckten Bücher scheinen auf dem ersten Blick total praktisch, oder? Ich hatte letztes Jahr auch erst überlegt, mir ein solches zuzulegen, aber letztendlich habe ich gewusst, dass ich es niemals vollständig ausfüllen würde, weil mir dafür einfach die Geduld und alles fehlt. Dann lieber ein Blanko-Notizbuch, das man so füllen und einteilen kann, wie man möchte!
      Liebste Grüße an dich und ein gemütliches Wochenende!
      Liesa

  8. Guten Morgen,

    zuerst mal gefällt mir dein Blog richig gut! Da bleibe ich doch mal als neuer Leser
    Ich habe kein analoges Notizbuch, aber du hast Rech, das sollte ich unbedingt einführen. Schöne Notizbücher haben echt einen Wert an sich!

    Außerdem verfasse ich natürlich eine Übersicht auf meinem Blog, mit ausführlichen Rezensionen. Ich habe noch gefühlte hundert Notizbücher leer bei mir zuhause rumliegen, da lässt sich doch sicher etwas einrichten.

    Liebe Grüße

    Lili von https://lilibookworm.wordpress.com/

  9. Hey du!
    Ein toller Beitrag und schöne Fotos!
    Die Auflistung auf dem letzten Foto gefällt mir am besten.
    Ich habe mir für dieses Jahr auch ein Notizbuch (Paperblanks) geschnappt und werde meine gelesenen Bücher auflisten, mich dabei aber ausschließlich auf Autor, Titel, Verlag, Seitenzahl beschränken.

    Liebe Grüße und eine tolle Woche,
    Nicci <3

    1. Hej! Oh, den Verlag zu ergänzen wäre eigentlich auch noch eine ziemlich gute Idee, obwohl ich – im Gegensatz zu meinem Ich vor zwei, drei Jahren – inzwischen ohnehin vermehrt auf den Verlag achte. Früher hat mich das so gar nicht gejuckt, aber inzwischen fällt mir auf, dass ich immer sofort schaue, von welchem Verlag welches Buch ist. :D
      Ganz liebe Grüße an dich und ein erholsames, schönes Wochenende!
      Liesa

      1. Hey Liesa!
        Ja, da achte ich mittlerweile auch drauf. 😄
        Warum auch immer.
        Ich glaube am meisten findet man bei mir Bücher aus dem Drachenmond, Carlsen und dtv Verlag.
        Liebe Grüße und ebenfalls ein erholsames, schönes Wochenende!

  10. Halli hallo,

    interessanter Beitrag, darüber hab ich irgendwie noch gar nicht so nachgedacht. Ich benutze eigentlich „nur“ Goodreads, Lovelybooks (weil der Status dann auf meinem Blog angezeigt wird) und auf dem Blog meine Kategorie „Gelesen in…“ und dort auch nur Titel+Autor.
    Aber wenn ich jetzt mal daran denke, dass man diese Sachen vielleicht nicht ewig nutzt, dann vergesse ich evtl. irgendwann mal die Passwörter und schwupps sind all diese Infos weg. Das wäre schon extrem schade.
    Ich überlege mir nun also, ob ich das auch noch in einem Heftchen festhalte und die letzten Jahre nachtrage. Was heißt überlegen – bin mir ziemlich sicher, dass ich es mache. Also danke für dieses Offtopic!:)

    Liebste Grüße,
    Eli

  11. Hallo.

    Ich habe letztes Jahr mein erstes Lesetagebuch geführt. Seit 2014 sammle ich meine gelesenen Bücher auch auf Goodreads und dem Blog. Es ist auf jeden Fall sehr interessant zu sehen was man vor ein paar Jahren gelesen hat. Und wie du schon sagtest finde auch ich es schade nicht mehr genau zu wissen, was ich z.B. mit 12 aber auch mit 18 gelesen habe.
    Leider habe ich genau das gleiche Problem mit meinem Lesetagebuch wie du: Ich habe manchmal einfach keine Lust diese Kurzrezensionen zu schreiben. Dabei weiß ich, dass sie mir am Ende des Monats jedes Mal eine riesige Hilfe sind wenn ich meinen Lesemonat zusammenstellen muss. :D
    Ein Problem ist auch manchmal, dass ich ganz andere (ältere DDR) Editionen habe als sie bei Goodreads zu finden sind und dann die Seitenzahlen am Ende nicht übereinstimmen.

    LG,
    Franzi

    1. Hallo liebe Franzi, vielen Dank für dein Kommentar! Ja, das mit den Kurzrezensionen kenne ich zur Genüge – ich bin fast schon froh, dass ich das jetzt einfach weglasse, auch wenn das eigentlich wirklich eine perfekte Gedankenstütze für den Monatsrückblick ist. Aber ich weiß auch nicht, ich bin halt einfach nie motiviert genug oder vergesse es einfach. :’D
      Ganz liebe Grüße
      Liesa

  12. Großartige Idee das mit dem Lesetagebuch. Ich versuche mir immer alles so zu behalten und vergesse dann doch immer wieder das meiste über die vielen Bücher. Wirklich ärgerlich.
    Ich kann das mit den Notizbüchern und dem Sammelwahn total nachempfinden. Mir geht es da ganz genauso. Meine Mutter musste mir früher schon ständig sagen „Du kannst doch nicht alles aufheben. Was willst du denn mit all dem Kram.“
    Aber mir hat das alles einen sehr sentimentalen Wert. Ich liebe es in Erinnerungen zu schwelgen und meine früheren Gedanken erneut zu durchleben. Natürlich immer mit einem etwas veränderten Blickwinkel, quasi durch die „Brille der Gegenwart“. :-)

  13. Ich führe seit 2010 (!) handschriftlich eine kleine Liste, auch wenn ich nicht zu den richtig krassen Leser von 50+ Büchern gehöre, bin ich rückblickend echt froh, dass ich diese kleine Statistik vor 7 Jahren angefangen habe. Es ist so lustig, auf seinen frühren Lesegeschmack zurückzublicken. Ich bin total der Typ für handschriftliches, es ist persönlich, künstlerisch und so schön altmodisch :)
    Am Ende möchte ich noch ganz generell das bezauberne Layout deines Blogs loben!

    Alles Liebe

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