Persönliches

[Off Topic] Mein Bullet Journal #02 / Februar Set-Up


Der letzte Beitrag über mein Bullet Journal (klick) ist noch gar nicht so lange her, aber ich hatte so viel Freude beim Schreiben des letzten Posts und habe außerdem auch einige Änderungen in meinem Journal vorgenommen, sodass sich ein neuer Eintrag eigentlich schon lohnt. Ich werde euch also meine Februar-Seiten zeigen und danach noch einen ganz kurzen Einblick darin geben, wie mein Januar aussah. Los geht’s!

Februar Set-Up

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Im Groben hat sich eigentlich gar nicht so viel geändert – noch immer beginnt jeder Monat mit einer Seite, auf der ich den Monat „begrüße“. Hobbymäßig ist Lettering nicht so mein Ding, aber im Journal tobe ich mich auf dieser Seite gerne ein bisschen aus und probiere neue Schriftzüge etc. Inspiration dafür finde ich immer auf Tumblr oder Pinterest – die beiden Seiten sind regelrechte Inspirationsoasen und jedem, der sich in einem kreativen Tief befindet, kann ich nur wärmstens empfehlen dort ein bisschen zu stöbern – man findet einfach immer dutzende neue Ideen und Anregungen, egal aus welchem Lebensbereich.

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Beibehalten habe ich auch die Monatsübersicht auf zwei Seiten. Gerade dieser Teil war immer das, was mir in meinem alten Moleskine-Kalender gefehlt hat. Selbst wenn in einem Monat nicht so viel ansteht, brauche ich eine Komplett-Übersicht über den Monat – sei es auch nur, um Workouts, geplante Blogposts oder Geburtstage einzutragen. Besonders kreativ bin ich hier meist nicht – ich suche mir wie immer eine Farbe für den Monat aus (der Februar soll in einem hellen blau gehalten werden), füge gegebenenfalls noch etwas Washi-Tape (manchmal auch Kritzeleien und kleine Doodles) hinzu und trage das wichtigste für den Monat ein (was im Februar erst einmal nicht wirklich viel war).

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Mein monatlicher Gewohnheitstracker ist mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen und ich habe ihn – verglichen mit dem letzten Jahr – um einiges weiterentwickelt und verbessert. Zum einen die Hilfslinien, die ich eingezeichnet habe, um zu sehen, wann die Woche endet – denn ich habe tatsächlich so viele Kästchen falsch angemalt, weil ich mit den Reihen durcheinanderkam – zum anderen aber auch die Kategorien, die ich etwas erweitert habe. Inzwischen tracke ich nicht mehr nur gefühlt drei Sachen, sondern versuche auch gesundheitliche Dinge einzutragen, genauso wie die Zahl an Stunden, die ich geschlafen habe oder ob ich an dem Tag Zeit für mich genommen habe und irgendetwas wohltuendes getan habe. Das klappt bisher auch überraschend gut – ich habe im Januar schon damit gestartet und den Tracker bis zum Ende des Monats vollständig ausgefüllt und nicht einen Tag vergessen, was für mich wirklich gut ist, weil ich gerade zum Ende des Monats leider etwas dazu neige, das Journal etwas zu vernachlässigen.

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Komplett neu ist auch mein Gratitude-Log, quasi mein kleines Dankbarkeits-Tagebuch, in das ich jeden Tag eine kleine (oder große) Sache schreibe, die mich glücklich gemacht hat, bzw. für die ich an dem Tag besonders dankbar war. Bisher muss ich mich immer ein bisschen zusammenreißen, damit ich nicht nur Essen reinschreibe, aber es fällt mir leichter als gedacht, schöne Dinge aus meinem Alltag festzuhalten, auch wenn ich manchmal doch ganz schön lange überlegen muss. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, ob und wie lange ich das durchziehe und freue mich, am Ende des Monats noch einmal alles durchzulesen, was mir in diesem Monat Freude bereitet hat.

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Darauf folgt meine Goals-Doppelseite. Was ich vorher meist auf eine Seite gepackt habe, verteile ich jetzt – je nach Anzahl meiner Monatsziele und To-Do’s auf zwei Seiten und gerade für das Tracken meiner Bücher benötige ich jetzt doch mehr Platz, weil ich nicht nur aufschreibe, welche Bücher ich lesen möchte, sondern auch, welche ich gelesen habe. So ganz zufrieden bin ich mit dem System noch nicht, aber bisher ist mir auch noch nichts besseres/cooleres eingefallen. Sollte ich noch einmal etwas verändern, werde ich euch selbstverständlich auf dem Laufenden halten – vielleicht habt ihr ja sogar Inspirationen oder Vorschläge, wie man Gelesenes und generell Bücher besser ins Journal integrieren kann?

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Die folgende Doppelseite ist extrem leer, was daran liegt, dass sie im Laufe des Monats erst richtig ausgefüllt wird. Ich habe lange überlegt, ob ich alle meine Ausgaben im Journal festhalten möchte, aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, weiß ich, dass ich das auf lange Sicht einfach nicht durchziehen würde. Aber immerhin meine Buch-Einkäufe möchte ich in einer Liste, in der ich auch den Preis aufschreibe, notieren, damit ich nicht völlig den Überblick verliere. Klappt wahrscheinlich eher weniger, weil ich buchstäblich buchkaufsüchtig bin, aber so führe ich mir das Unheil immerhin direkt vor Augen und kann das nicht immer so einfach abtun.

Außerdem war es eines meiner Jahresziele wenigstens ab und zu ein bisschen Sport zu machen, weswegen ich das jetzt auch im Journal dokumentiere. Es soll mich einerseits motivieren (die Seite soll ja im besten Fall nicht ganz leer bleiben), andererseits kann ich so auch sehen, wann ich welche Körperpartie trainiert habe und so weiter. Ist alles noch ziemlich in den Anfängen und wird sich hoffentlich auch noch weiterentwickeln und verbessern – auch hier sind Anregungen für ein hübsches und motivierendes Workout-Log gerne gesehen!

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Schlussendlich noch meine neue Wochenübersicht, mit der ich wirklich sehr zufrieden bin inzwischen! Ich hatte euch im vergangenen Post ja erzählt, dass ich mit keinem Layout so wirklich glücklich bin, aber inzwischen habe ich mir eins „erarbeitet“, das mir wirklich gefällt. Ich benutze seit diesem Jahr ja auch keinen klassischen Kalender mehr und gerade deswegen habe ich mich glaube ich auch ein bisschen anstecken lassen vom Layout meines alten Moleskines und meine jetzige Aufteilung daran angelehnt. Außerdem plane und tracke ich in dieser Übersicht jetzt auch das, was ich den Tag über so esse, was besonders in Verbindung mit dem Habit-Tracker ganz interessant ist, weil sich so auch manche Zusammenhänge erschließen, die ich vorher gar nicht wirklich erkannt habe.

Aufmerksamen Lesern dürfte auffallen, dass dafür die „Notes“-Box weichen musste. Dort habe ich ja meist über die Woche hinweg kurze Gedanken und Erinnerungen gesammelt, fast schon tagebuchartig. Ich habe mir dafür nun ein extra Notizbuch angelegt, quasi ein Tagebuch, weil es ins Journal einfach nicht mehr passte und mir der Platz auch oft nicht reichte. Als Ausgleich dafür habe ich immerhin das Gratitude-Log eingeschoben, aber mehr persönliche Notizen wollte ich im Journal einfach nicht mehr haben, eben auch, weil es mir etwas zu persönlich ist – Kalender und Tagebuch gehören einfach nicht zusammen für mich. Es fehlt mir aber keineswegs, im Gegenteil, ich bin zufriedener denn je mit der gefundenen Lösung und werde es für die nächste Zeit auch definitiv erstmal so beibehalten.

Januar Recap

Wer jetzt immer noch nicht genug vom Bullet Journal hat, für den füge ich noch einige Impressionen aus meinem ausgefüllten Januar an. Ich habe das Bullet Journal tatsächlich zu meinem alltäglichen Begleiter gemacht und mich mindestens alle zwei Tage hingesetzt und aufgeschrieben, geplant und ausgefüllt, was mir unheimlich viel Freude bereitet hat.


Und jetzt an alle Journaler da draußen: Welche Seiten könnt ihr nicht mehr aus eurem Bullet Journal wegdenken und habt ihr vielleicht noch Inspirationen für mich – vor allem was das Tracken von Büchern und Workouts angeht? Falls ihr irgendwelche Fragen oder Anregungen für mich habt, würde ich mich sehr freuen und sie gegebenenfalls auch gerne in einem weiteren Post über mein BuJo mit einfließen lassen!

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7 Kommentare zu „[Off Topic] Mein Bullet Journal #02 / Februar Set-Up

  1. Gefällt mir alles sehr gut! Mit Lettering muss ich mich auch mal beschäftigen, sobald ich Zeit und Geduld dafür finde. Ich finde das super schön, stehe mir aber immer gerne selbst im Weg wenn es darum geht, neue Dinge zu lernen.

    Welche Bücher ich im Monat lesen möchte habe ich auf meiner Monatsseite auch festgehalten, und zwar in Form von kleinen gezeichneten Büchern wie im Regal, wo dann die Titel auf dem Buchrücken stehen. Vielleicht ist das auch eine Option für dich, ist auf jeden Fall sehr platzsparend. Je nachdem ob du da noch zusätzliche Infos bei haben möchtest, ist das aber natürlich nicht ganz geeignet.
    Was Workouts angeht habe ich bisher auch nur eine simple Tabelle mit „was habe ich gemacht“ und der Dauer. Dafür ist mir bisher nichts besseres eingefallen, aber eigentlich brauche ich dafür auch nichts komplexeres.

  2. Hallo Liesa!

    Schön, mal wieder einen BuJo-Post von dir zu lesen! Es ist wirklich interessant, dir bei deiner Entwicklung deines eigenen Systems über die Schulter zu schauen :)
    Ich möchte meine Memories-Seite nicht mehr missen. Dort kritzle ich alle wichtigen Erinnerungen des Monats (egal ob positiv oder negativ). Mal schreibe ich es eher, als dass ich male, mal sind es eher kleine Bildchen. So ergibt sich ein großes Gesamtbild meiner High-und Lowlights. Seit diesem Jahr habe ich auch einer Master Tasks-Seite. Hier packe ich alle Aufgaben in verschiedene Kategorien unterteilt rein, die in dem Monat erledigt werden müssen. So habe ich alle Ziele auf einen Blick und kann regelmäßig nachschauen, wie weit ich bin.
    Ich musste grinsen, da du meintest, dass Kalender und Tagebuch für dich nicht zusammen gehören. Bei mir funktioniert das wunderbar :) Im vorderen Teil habe ich die Monats- und Wochenübersichten und hinten dann den Tagebuchteil.
    Ich glaube, ich sollte auch mal ein Update auf meinem Blog verfassen, mittlerweile hat sich enorm viel geändert und seit deinem Post habe ich richtig Lust dazu :D

    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß!
    Sarah

  3. Huhu!
    Ein Bulletjournal hab ich nicht – aber wenn ich dein wunderschön gestaltetes Journal sehe, würde ich am liebsten anfangen. Da hast du dir so richtig Mühe gegeben.
    Allerdings bin ich schon nicht in der Lage meinen Kalender richtig zu führen (egal, wie schön sie sind), da bin ich bei einem Bulletjournal, wo ich noch alles selbst vorzeichnen muss, wahrscheinlich total überfordert.

    Aber dein Journal gefällt mir sehr gut :)

    Liebe Grüße,
    Linda

  4. Total schön!! Danke für diesen ausführlichen Einblick.
    Das mit dem Gratitude Log möchte ich auch gerne mal machen.
    Ich glaube man vergisst manchmal die kleinen Dinge, die einen glücklich gemacht haben.
    Ich nutze mittlerweile nur noch eine Monatsübersicht, bei der wöchentlichen kam ich kaum hinterher.
    Meine gelesenen Bücher schreibe ich in ein Extrabuch.

    Liebe Grüße,
    Nicci <3

  5. Mit dem Gratitude Log hab ich Mitte Dezember angefangen. Das ist so eine schöne Idee. Leider vergesse ich gern mal ein paar Tage und versuche mich dann krampfhaft daran zu erinnern, was an dem Tag eigentlich passiert ist ;D Vielleicht lege ich es mir mal neben das Bett, um immer dran zu denken. Auf jeden Fall lohnt es sich. Ich fand es nämlich total schön den Januar so noch mal quer zu lesen und echt nur an positive Momente erinnert zu werden. Übrigens schreibe ich auch total oft Essen auf xD

  6. Oh mein Gott, dein Journal ist SOOOO SCHÖN!!! Du hast mich total angesteckt und ich will jetzt auch unbedingt eins haben. Leider habe ich bisher kein günstiges mit Punkteraster gefunden 😥 Und wahrscheinlich wird es auch eh nicht so cool wie deins 😂 Aber naja egal, ich bin motiviert. Vor allem für geplante Blogsachen kann ich das gut brauchen.

  7. Pinterest habe ich mir auch neulich aufs Handy geladen. Jetzt brauche ich nur noch die Zeit, um all die wundervollen Dinge von dort auszuprobieren :D.
    Ich fürchte auch, dass das in Frustration enden wird, weil ich absolut kein Händchen für zeichnen oder schön schreiben habe.

    Solche Hilfslinien habe ich mir auch in meinen Tracker eingezeichnet, weil ich so nicht so leicht Gefahr laufe, für den falschen Wochentag etwas einzutragen ^^. Außerdem ist es vielleicht auch ganz spannend zu sehen, ob sich zB an Wochenenden etwas an den Dingen ändert, die ich tracke.
    In Kategorien eingeteilt habe ich meinen auch und ich hab da auch Sachen wie genug schlafen oder genug trinken oder Obst essen drin :D. Leider bedeutet das bisher bei den meisten Sachen jedoch nicht, dass ich es auch mache, und einige Zeilen bleiben eigentlich immer leer ^^.

    Das Gratitude Log ist meiner Meinung nach auch eine wunderschöne Idee, wobei ich zugeben muss, dass ich etwas schummele und mir ein monatsübergreifendes an den Anfang meines BuJos gemacht habe, weil mir die Monate davor einfach nicht genug eingefallen ist und ich es am Ende dann ganz vergessen habe.
    Ist natürlich eigentlich nicht der Sinn, aber naja ^^.

    Mit Sport und Bücher tracken kann ich dir leider so gar nicht helfen, da ich viel zu wenig Sport mache :D und gelesene Bücher in einem separaten Notizbuch notiere.

    Liebe Grüße,
    Charlie

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