Bücher

[Lesemonat] Juli / Ohne Lesepläne in den August


Der Juli war ein sehr lesereicher Monat für mich, aber ich musste auch nur Teilzeit arbeiten und habe es irgendwie genossen, mir ein Buch nach dem nächsten vorzuknöpfen und zu verschlingen. Dann kam ja auch noch der Booktube-A-Thon dazu, bei dem ich ebenfalls 7 Bücher gelesen habe, über die ich hier schon gesprochen habe und die ich in diesem Beitrag daher nicht weiter erwähnen werde. Dadurch kam ganz schön was zusammen und ich möchte euch gerne noch die Bücher zeigen, die ich außerhalb des Lesemarathons lesen konnte.

juliiiiii

„The Rest of us just lives here“ (dt. „Das Morgen ist immer schon jetzt“) – Patrick Ness: Oh je, irgendwie mag das mit mir und Patrick Ness einfach nicht klappen. Dabei klang das Konzept so gut, denn es sollte mal nicht um die Helden und Auserwählten gehen, sondern um diejenigen, die im Hintergrund stehen und doch auch mit Problemen zu kämpfen haben. Leider wurde ich mit keiner der Figuren warm, die Nebenhandlung fand ich etwas abgedreht und ich verstand die Rolle nicht so wirklich und dann war die ganze Geschichte generell irgendwie so…langweilig. Patrick Ness schreibt witzig und gut, daran liegt es auf keinen Fall, aber die Handlung dieses Romans war für mich etwas belanglos und austauschbar und konnte mich kaum berühren. 3/5

„Der Letzte mach den Mund zu“ – Michael Buchinger: Michael Buchinger ist ein Youtuber, den ich ehrlich gesagt noch gar nicht so lange verfolge, aber ich liebe seine Hass-Listen und seinen speziellen Humor, der meinem doch oft sehr ähnlich ist. Sein Buch konnte ich mir daher nicht entgehen lassen und habe mich wirklich schon lange nicht mehr so unterhalten gefühlt. Man hört beim Lesen in seinem Kopf förmlich die Stimme von Michi Buchinger und betont jeden Satz gedanklich so, wie er es tun würde. Ich musste mehrmals lachen und habe mich von vorne bis hinten nicht einmal gelangweilt. Mehr davon! 4.5/5

„Das Rauschen in unseren Köpfen“ – Svenja Gräfen: Ich arbeite mich langsam aber sicher durch das UllsteinFünf Programm und habe mit diesem Roman meinen derzeitigen Favoriten daraus gefunden. Authentisch und lebensnah und sprachlich in meinen Augen wirklich absolut herausragend – ich war von Beginn an gefesselt und berührt! Wer lange Sätze mag und mit relativ wenig Handlung auskommt, der könnte hier ein Buch für sich entdecken! 4.5/5

„Liebe findet uns“ – J. P. Monninger: Ich lese für gewöhnlich ja keine bzw. kaum Liebesgeschichten, aber diese wollte ich dennoch mal probieren, weil sie ein bisschen anders klang, als das, was man sonst in diesem Genre findet. Ein bisschen zu schnell ging es mir anfangs schon und einige der Gespräche wirkten teilweise doch sehr übertrieben und aufgesetzt, ein bisschen zu viel Kitsch und Klischee war vielleicht auch mit drin, aber irgendwie mochte ich das Buch trotzdem und zumindest ein kleines bisschen bewegt hat es mich doch. 3.75/5

„Adulthood is a Myth“ und „Big Mushy Happy Lump“ – Sarah Andersen: Euch sind die witzigen Comics von Sarah Andersen mit großer Sicherheit schon mal im Internet begegnet und bestimmt musstet ihr wenigstens ein wenig schmunzeln beim Ansehen oder? Ihre Bücher sind geballter Humor und ich habe mich selten so gut mit einer Figur identifizieren können. Fast jeden Comic habe ich abfotografiert und meinem Freund geschickt, weil das einfach so typisch Ich war, was Sarah Andersen da aufgemalt hat. Ihr zweiter Band hat mir etwas besser gefallen als der erste, weil er neben den Comics, die jeweils eine Seite einnehmen, auch kurze Geschichten über die Autorin mit Zeichnungen versehen enthielt, die ebenfalls sehr relatable waren. 4/5 und 5/5

„Heimkehren“ – Yaa Gyasi: Eine unglaubliche und bewegende Geschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt. Zu Beginn fällt es noch etwas schwer, die Namen bzw. unterschiedlichen Abzweigungen des Stammbaums auseinanderzuhalten, aber mit der Zeit kann man sich gar nicht mehr von dem Roman lösen und ist total eingenommen von dem, was passiert. 4.5/5

„Ich bin Niemand“ – Patrick Flanery: Über die kleine Enttäuschung, die mir dieses Buch gebracht hat, habe ich schon in meiner Rezension berichtet, die ich letzte Woche online gestellt habe. Wer wissen will, was genau mir nicht so gut gefiel, der kann gerne hier reinlesen. 3/5


Und was ist mit meinem ehrgeizigen Stapel an Büchern für den August? Den habe ich mir dieses Mal gespart. Zum einen kann ich gerade nicht genau sagen, auf was genau ich Lust habe, zum anderen wisst ihr bestimmt noch, dass ich vor kurzem erst einen Beitrag über meine Sommerlektüre online gestellt habe. Dort habe ich euch gezeigt, welche Bücher ich diesen Monat noch lesen möchte und gebe nebenbei bemerkt auch noch einige Tipps für Bücher, die ich für passende Sommer-Urlaubsbücher halte – vorbeischauen lohnt sich also definitiv!


Wow, da hab ich diesen Monat schon ganz schön was geschafft. Was habt ihr im Juli gelesen, waren neue Highlights oder auch Enttäuschungen dabei?

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