Bücher

[Lesemonat] August


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„Spellbook of the Lost and Found“, Moira Fowley-Doyle: Wer schon „The Accident Season“ bzw. „Wenn der Sommer endet“ mochte, wird dieses Buch ebenso mögen, denn es ist genauso magisch und atmosphärisch wie das Debüt der Autorin. Moira Fowley-Doyle hat dieses Mal drei Erzählstränge auf wunderbare Art und Weise miteinander verknüpft und auch wenn sich einige Dinge doppelten und ich nicht alle Charaktere sympathisch oder gar notwendig fand, so mochte ich es doch sogar noch ein klitzekleines bisschen mehr als das erste Jugendbuch. Wer noch eine fesselnde Geschichte mit diversen Charakteren und vielen unerklärlichen magischen Elementen für den Spätsommer sucht, wird mit diesem Buch sicherlich glücklich! 4/5

„Die Geschichte der getrennten Wege“, Elena Ferrante: Der dritte Band der Neapolitanischen Saga ist erschienen und nun ja, ich bin möglicherweise doch ein bisschen enttäuscht, ohne wirklich sagen zu können, woran es denn nun gelegen haben könnte. Im Mittelpunkt stand die Erwachsenenzeit von Lila und Elena und irgendwie haben sich viele Passagen doch so sehr in die Länge gezogen, dass ich letztendlich ein wenig gelangweilt von der Geschichte war. Zum Schluss wurde es – zum Glück – nochmal ein bisschen aufregender, aber ich bin nicht Feuer und Flamme, wie ich es für die ersten beiden Bücher der Reihe war. Auch wenn ich es immer noch mochte und meine Bewertung insgesamt nicht allzu schlecht ausfällt, war dieses Buch doch meine Enttäuschung des Monats. 3.75/5

„Zeit der Schwalben“, Nikola Scott: Geheimnisvolle Familiengeschichten mit Erzählperspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart sind genau mein Ding, auch wenn ich selten mehr als 4 Sterne für solche Bücher vergebe, da sie meist doch zu kurzweilig und vorhersehbar in meinen Augen sind. Auch mit „Zeit der Schwalben“ ging es mir so, auch wenn einige Konflikte aufgegriffen wurden, von denen ich in der Form noch nicht gelesen hatte. Außerdem schreibt die Autorin wirklich angenehm und einfühlsam und hat insgesamt einfach tolle Charaktere geschaffen. Wer mehr über meine Gedanken lesen möchte, sollte nicht versäumen, sich meine Rezension zu dem Buch durchzulesen. 4/5

„Die Zeit der Ruhelosen“, Karine Tuil: Auf über 500 Seiten lesen wir hier eine sehr politische Liebesgeschichte, die die französische Gesellschaft sehr greifbar darstellt. Ich hatte Schwierigkeiten, den direkten Zugang zu der Geschichte und zu den Charakteren zu finden, muss aber gleichzeitig sagen, dass ich das Buch auch nicht wirklich weglegen konnte und noch später lange über das Gelesene nachgedacht habe. Definitiv ein sehr lesenswertes Buch mit interessanten Figuren und Denkansätzen, auch wenn es bis zum Schluss ein wenig distanziert bleibt. 3.75/5

„Die Terranauten“, T.C. Boyle: Ich habe mein erstes Buch von T.C. Boyle gelesen und ich fand es „nur“ okay. Während mir Grundidee und Schreibstil extrem gut gefielen, fand ich es doch zeitweise einfach zu langatmig, die dritte Erzählperspektive war in meinen Augen zwar ganz interessant, hätte aber auch gut und gerne weggelassen werden können. Trotzdem ein spannendes Konzept, das Boyle sich hier ausgedacht hat, auch wenn der Großteil der Figuren trotz der Länge des Buches sehr sehr blass blieben, was eigentlich sehr schade ist, da man an der Stelle einfach noch mehr hätte rausholen können. 3/5


Wie war euer August, was habt ihr so gelesen? Ich hab diesen Monat mehr oder weniger nur Bücher mit über 500 Seiten gelesen, was ganz cool ist, da ich das Gefühl habe, zu selten dicke Bücher zu lesen. Habt ihr eines der Bücher auch gelesen und wollt euch gern darüber austauschen? Dann sehen wir uns in den Kommentaren!

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